Versatel United-Internet-Millionen für eigenes Glasfasernetz

United Internet holt sich 25 Prozent an dem Glasfasernetzbetreiber Versatel. Die Beteiligung ist rund 60 Millionen Euro wert.

Anzeige

United Internet erwirbt 25,1 Prozent Anteile an dem Glasfasernetzbetreiber Versatel. Das gab der Internet-Provider am 14. November 2012 bekannt. "Durch die Ausübung der Option sichern wir uns eine wesentliche Beteiligung an einem der führenden Infrastrukturanbieter mit dem zweitgrößten Glasfasernetz in Deutschland", sagte United Internet-Chef Ralph Dommermuth. "Wir freuen uns auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit KKR und dem Versatel-Management." Der Finanzinvestor KKR bleibt der größte Aktionär von Versatel.

Im Mai 2011 verkaufte United Internet seine Anteile an Versatel zu einem Preis von 59,8 Millionen Euro an KKR. Die Bezahlung wurde aber über 17 Monate in Form eines Kredits gestundet.

Versatel war aus einem Zusammenschluss von 21 Stadtnetzbetreibern entstanden. KKR hatte über seine Tochter Victorianfibre das Unternehmen für rund 300 Millionen Euro von den Großaktionären von Versatel, der Apax-Tochter Vienna II, Cyrte Investments und United Internet gekauft. Versatel sollte mit der Übernahme "Netzwerkpartner für Groß- und Geschäftskunden" werden und Internetzugänge an Privatkunden nur noch über Weiterverkäufer (Wholesale-Geschäft) anbieten.

Nach dem erfolgten Delisting von der Börse sowie den durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen hätten sich die Ergebniskennzahlen sowie der Free Cashflow von Versatel verbessert, erklärte United Internet.

Ein Sprecher von United Internet sagte Golem.de, dass mit Versatel keine United-Internet-Angebote für Endkunden geplant seien. "Das ist aus unserer Sicht eine Finanzbeteiligung." United Internet hätte auch die Möglichkeit gehabt, Versatel ganz zu kaufen.


Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  2. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)
  3. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  4. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  2. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  3. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  4. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  5. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  6. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  7. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  8. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  9. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  10. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

    •  / 
    Zum Artikel