Versandkostenpauschale Amazon Prime soll 10 Millionen Nutzer haben

Eine Umfrage unter Amazon-Kunden ermöglicht Schätzungen, wie viele Mitglieder an dem Versandkostenpauschalprogramm Amazon Prime teilnehmen. Laut Berechnungen erzielt Amazon bereits ein Drittel seines operativen Gewinns durch Amazon Prime.

Anzeige

Amazon Prime soll in den USA nach inoffiziellen Berechnungen 10 Millionen Nutzer haben. Das berichtet der Morningstar-Analyst RJ Hottovy unter Berufung auf eine Studie unter Amazon-Kunden, die das Marktforschungsunternehmen Consumer Intelligence Research Partners im November 2012 durchgeführt hat.

Amazon macht selbst keine Angaben über die Zahl seiner Kunden für die Versandkostenpauschale in Höhe von 29 Euro, die es seit November 2007 in Deutschland gibt. In den USA begann der Internethändler 2005 mit Amazon Prime. Dort kostet die Mitgliedschaft 79 US-Dollar.

Amazon Prime bietet einen kostenfreien und schnelleren Versand vieler Artikel, die bei Amazon angeboten werden. Mitglieder, die einen Kindle besitzen, können einmal im Monat die Kindle-Leihbücherei nutzen. In den USA bekommen Amazon-Prime-Kunden noch zusätzlich ein freies Videostreaming-Angebot.

4 Prozent der Kunden generieren 10 Prozent der Einkäufe

Amazon Prime habe viele neue Nutzer durch die kostenlose Testmitgliedschaft für Kindle-Fire-Käufer und weitere Testangebote für Familien und Studenten gewonnen, so Hottovy.

Prime-Mitglieder machten 2012 zwar nur vier Prozent der 182 Millionen aktiven Kunden aus, doch sie generierten zehn Prozent der Einkäufe, so die Berechnungen. Nach Abzug der zusätzlichen Portokosten und Lizenzgebühren verdiente Amazon an jedem Prime-Kunden im Jahr 2012 rund 78 US-Dollar.

Nach den Berechnungen von Hottovy erzielt Amazon bereits ein Drittel seines operativen Gewinns durch Amazon Prime. Bis zum Jahr 2017 könne die Mitgliederzahl auf 25 Millionen anwachsen und damit 3,2 bis 9,6 Milliarden US-Dollar zum operativen Gewinn beitragen.


j4rted 13. Mär 2013

Wenn du nicht grade morgens vor 10 bestellst kommen die meisten Lieferungen schon lange...

j4rted 13. Mär 2013

Und mal ernsthaft, wie oft schickt ihr was zurück. Das kommt bei mir echt selten vor. Ich...

Doedelf 13. Mär 2013

Fakten zu Amazon gefällig, nun denn, ein bischen googlen wäre wohl zuviel gewesen? zum...

kinderschreck 12. Mär 2013

Kann ich so nicht bestätigen. Ich war noch nie Prime Kunde und bin es auch aktuell nicht...

throgh 12. Mär 2013

Teils, teils ... politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Bereiche, die sich...

Kommentieren




Anzeige
  1. Inhouse Consultant (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Teamleiter (m/w) Datenbankadministration
    HAVI Logistics IS GmbH, Duisburg
  3. EWM Junior Consultant (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg (Reisebereitschaft)
  4. Teamleiter Mainframe (m/w)
    ADAC e.V., München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  2. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  3. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  4. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  5. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  6. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  7. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  8. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  9. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  10. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestags-LAN: Rösler will Spiele-Champions
Bundestags-LAN
Rösler will Spiele-Champions

Wirtschaftsminister Rösler bekennt sich bei einer Gaming-Veranstaltung im Bundestag ausdrücklich zu Großproduktionen aus Deutschland - und erzählt, welchen Heimcomputer-Klassiker er als Jugendlicher hatte.

  1. Apple-Patent Mac und iPad hören es kratzen und klopfen
  2. Verfassungsgericht Anti-Terror-Datei ist in Teilen verfassungswidrig
  3. 2. Politiker-LAN Der Bundestag spielt wieder

Larry Page: "Microsoft will uns ausnutzen"
Larry Page
"Microsoft will uns ausnutzen"

Larry Page hat sich darüber beschwert, dass Microsoft bei Chatprogrammen kleingeistig sei, und sich für Interoperabilität eingesetzt. "Das ist wirklich traurig, so ist kein Fortschritt möglich", sagte er auf der Entwicklerkonferenz Google I/O.

  1. Google-Chef Larry Page leidet an einer Stimmbandlähmung
  2. Eric Schmidt Google Glass kommt später
  3. Multiscreen-Welt Google macht 3,35 Milliarden US-Dollar Gewinn

Homosexualität in Spielen: Bug oder Feature?
Homosexualität in Spielen
Bug oder Feature?

Im Spiel Tomodachi Collection: New Life für den Nintendo 3DS ist es möglich, dass Männer einander heiraten. Nintendo bezeichnet das als Bug - und erntet dafür Empörung.

  1. Strategiespiel HTML5-Version von Freeciv veröffentlicht
  2. Shadow of the Eternals 1,5 Millionen US-Dollar für vier Stunden langen Auftakt
  3. Dokumentarfilm Frauenfeindlichkeit in der Spieleszene

Zum Artikel