Versandkostenpauschale: Amazon Prime in Deutschland offenbar eingeschränkt
(Bild: Philippe Merle/AFP/Getty Images)

Versandkostenpauschale Amazon Prime in Deutschland offenbar eingeschränkt

Amazon-Prime-Mitglieder bekamen bisher auch niedrigpreisige Artikel portofrei zugesandt. Doch das scheint Amazon Deutschland jetzt abgeschafft zu haben.

Anzeige

Amazon soll den kostenlosen Versand von Artikeln unter 5 Euro für seine Prime-Mitglieder abgeschafft haben. Das berichtet Webzapper.de, das Blog der Fachhochschule Wedel.

Bisher wurden in Deutschland über das Programm Amazon Prime, die Jahresversandkostenpauschale über 29 Euro, auch Artikel mit einem Warenwert unter 5 Euro ohne zusätzliche Portokosten geliefert, sofern sie über Amazon Prime verfügbar waren. Amazon-Prime-Produkte werden entweder direkt von Amazon verkauft und versendet oder über einen Drittanbieter im Amazon Marketplace angeboten und über Amazon versendet.

Amazon-Prime-Artikel unter 5 Euro tragen nun ein Plus-Symbol, hat Webzapper herausgefunden, und werden auch für zahlende Prime-Mitglieder erst portofrei versandt, wenn ein Warenwert von 20 Euro erreicht ist.

Bei der Amazon-Deutschland-Pressestelle war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Beim Amazon-Kundendienst war folgende Erklärung zu erhalten: "Plus-Produkte sind preisgünstige Artikel, die bestellt werden können, wenn der Gesamtbestellwert über 20 Euro liegt. Um ein Plus-Produkt zu bestellen, legen Sie es zusammen mit anderen von Amazon.de versandten Artikeln, die gemeinsam einen Gesamtbestellwert von mindestens 20 Euro haben, in den Einkaufswagen und gehen Sie anschließend zur Kasse. Die Bestellung kann vollständig aus Plus-Produkten bestehen, oder mit anderen von Amazon.de versandten Artikeln kombiniert werden."

Webzapper führt aus: "Wann ein Produkt als Plus-Produkt eingestuft wird, verschweigt Amazon aber bislang. Verkäufer, die ihre Waren über den Marketplace anbieten, beklagen sich aber bereits über das neue System (...). So berichtet eine Anbieterin, dass eines ihrer Produkte von Amazon automatisch zum Plus-Produkt gemacht wird, sobald ein Preis unter 5 Euro eingestellt wird."

Eine direkte Anfrage, ob Artikel unter 5 Euro künftig vom Programm Amazon Prime ausgenommen sind, beantwortete der Kundendienst bislang nicht.

Nachtrag vom 21. Dezember 2012, 18:39 Uhr

Eine Sprecherin von Amazon Deutschland hat den Bericht indirekt bestätigt. Sie sagte: "Die Amazon-Prime-Vorteile mit kostenfreier Lieferung bereits am nächsten Tage gelten auch für Amazon-Plus-Produkte, solange der Gesamtwert der Bestellung über 20 Euro liegt."


Niriel 27. Dez 2012

Wobei man diesen Umstand nicht alleine Amazon ankreiden kann, die können auch nur die...

Weloq 27. Dez 2012

http://de.wikipedia.org/wiki/Anekdotische_Evidenz

Junior-Consultant 22. Dez 2012

..hatte ich eben, das Problem. Einige Artikel bestellt, welche zu Heiligabend da sein...

dome3101 22. Dez 2012

Habe es in einem anderen Thread schon gesagt:

Feron 22. Dez 2012

Mal ehrlich, ich hielt das damals für einen Fehler, als ich einen sehr günstigen Artikel...

Kommentieren


Bitpage.de - Der Technikblog / 23. Dez 2012

Amazon Prime in Deutschland eingeschränkt



Anzeige

  1. Fachreferent (m/w) SAP Key-User-Accounting
    DEKRA SE, Stuttgart
  2. Customer Service Performance Analyst (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  3. Web-Entwickler (m/w)
    AL-KO KOBER SE, Kötz
  4. Spezialist (m/w) Technischer Support
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. TOPSELLER: Crysis 3 Origin-Code
    4,99€
  2. Vorbestell-Aktion: Batman: Arkham Knight
    Vorbesteller erhalten gratis einen Bonus-Code für die Harley Quinn Challenge-Maps
  3. TOPSELLER: Titanfall Origin-Code
    9,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Lizenzklage

    "VMware wollte sich nicht an die GPL halten"

  2. Kabelnetzbetreiber

    Routerwahl soll zu Bruch des Fernmeldegeheimnisses führen

  3. Ineffiziente Leuchtmittel

    Erweitertes Lampenverbot tritt in Kraft

  4. Mini-PCs unter Linux

    Installation schwer gemacht

  5. Game Development

    Golem.de lädt zum Tech Summit ein

  6. Khronos Group

    Grafik-API Vulkan erscheint für die Playstation 4

  7. Mobilfunk

    Gericht untersagt verändertes SIM-Karten-Pfand

  8. League of Legends & Co

    Moba-Spieler investieren 24,92 US-Dollar in ihr Aussehen

  9. Stellenanzeige

    Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit

  10. Studie

    Spracherkennungs-Apps am Steuer erhöhen die Unfallgefahr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

Mini-Business-Rechner im Test: Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
Mini-Business-Rechner im Test
Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
  1. Shuttle DS57U Passiver Mini-PC mit Broadwell und zwei seriellen Com-Ports
  2. Broadwell-Mini-PC Gigabytes Brix ist noch kompakter als Intels NUC
  3. Mouse Box Ein Mini-PC in der Maus

Jugendliche und soziale Netzwerke: Geh sterben, Facebook!
Jugendliche und soziale Netzwerke
Geh sterben, Facebook!
  1. Nuclide Facebook stellt quelloffene IDE vor
  2. 360-Grad-Videos und neuer Messenger Facebook zeigt seinen Nutzern Rundumvideos
  3. Urheberrecht Bild-Fotograf zieht Abmahnung zum Facebook-Button zurück

  1. Re: 2. Auschreibung?

    Citadelle | 15:06

  2. Re: Warten auf NVMe ?

    ustas04 | 15:06

  3. Re: Gerade der Router/Modem von Unitymedia ist...

    Shred | 15:05

  4. Re: Das muss ein Aprilscherz sein. Viele...

    ultrawipf | 15:05

  5. Re: Suche: Surface 3 Pro interne Werte mit 10...

    datenmuell | 15:05


  1. 15:02

  2. 13:23

  3. 13:13

  4. 12:00

  5. 11:53

  6. 10:41

  7. 10:35

  8. 10:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel