Versandkostenpauschale Amazon Prime in Deutschland offenbar eingeschränkt

Amazon-Prime-Mitglieder bekamen bisher auch niedrigpreisige Artikel portofrei zugesandt. Doch das scheint Amazon Deutschland jetzt abgeschafft zu haben.

Anzeige

Amazon soll den kostenlosen Versand von Artikeln unter 5 Euro für seine Prime-Mitglieder abgeschafft haben. Das berichtet Webzapper.de, das Blog der Fachhochschule Wedel.

Bisher wurden in Deutschland über das Programm Amazon Prime, die Jahresversandkostenpauschale über 29 Euro, auch Artikel mit einem Warenwert unter 5 Euro ohne zusätzliche Portokosten geliefert, sofern sie über Amazon Prime verfügbar waren. Amazon-Prime-Produkte werden entweder direkt von Amazon verkauft und versendet oder über einen Drittanbieter im Amazon Marketplace angeboten und über Amazon versendet.

Amazon-Prime-Artikel unter 5 Euro tragen nun ein Plus-Symbol, hat Webzapper herausgefunden, und werden auch für zahlende Prime-Mitglieder erst portofrei versandt, wenn ein Warenwert von 20 Euro erreicht ist.

Bei der Amazon-Deutschland-Pressestelle war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Beim Amazon-Kundendienst war folgende Erklärung zu erhalten: "Plus-Produkte sind preisgünstige Artikel, die bestellt werden können, wenn der Gesamtbestellwert über 20 Euro liegt. Um ein Plus-Produkt zu bestellen, legen Sie es zusammen mit anderen von Amazon.de versandten Artikeln, die gemeinsam einen Gesamtbestellwert von mindestens 20 Euro haben, in den Einkaufswagen und gehen Sie anschließend zur Kasse. Die Bestellung kann vollständig aus Plus-Produkten bestehen, oder mit anderen von Amazon.de versandten Artikeln kombiniert werden."

Webzapper führt aus: "Wann ein Produkt als Plus-Produkt eingestuft wird, verschweigt Amazon aber bislang. Verkäufer, die ihre Waren über den Marketplace anbieten, beklagen sich aber bereits über das neue System (...). So berichtet eine Anbieterin, dass eines ihrer Produkte von Amazon automatisch zum Plus-Produkt gemacht wird, sobald ein Preis unter 5 Euro eingestellt wird."

Eine direkte Anfrage, ob Artikel unter 5 Euro künftig vom Programm Amazon Prime ausgenommen sind, beantwortete der Kundendienst bislang nicht.

Nachtrag vom 21. Dezember 2012, 18:39 Uhr

Eine Sprecherin von Amazon Deutschland hat den Bericht indirekt bestätigt. Sie sagte: "Die Amazon-Prime-Vorteile mit kostenfreier Lieferung bereits am nächsten Tage gelten auch für Amazon-Plus-Produkte, solange der Gesamtwert der Bestellung über 20 Euro liegt."


Niriel 27. Dez 2012

Wobei man diesen Umstand nicht alleine Amazon ankreiden kann, die können auch nur die...

Weloq 27. Dez 2012

http://de.wikipedia.org/wiki/Anekdotische_Evidenz

Junior-Consultant 22. Dez 2012

..hatte ich eben, das Problem. Einige Artikel bestellt, welche zu Heiligabend da sein...

dome3101 22. Dez 2012

Habe es in einem anderen Thread schon gesagt:

Feron 22. Dez 2012

Mal ehrlich, ich hielt das damals für einen Fehler, als ich einen sehr günstigen Artikel...

Kommentieren


Bitpage.de - Der Technikblog / 23. Dez 2012

Amazon Prime in Deutschland eingeschränkt



Anzeige

  1. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier
  2. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  3. BW/BI Anwendungsbetreuer (m/w)
    Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg
  4. IT-Leiter/in
    Silvretta Montafon Bergbahnen AG über TCI Consult GmbH, St. Gallenkirch (Österreich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  2. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  3. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  4. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  5. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  6. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  7. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  8. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  9. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  10. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel