Verluste seit 2010: K&M Elektronik teilweise verkauft
Hauptsitz des Unternehmens (Bild: K&M Elektronik)

Verluste seit 2010 K&M Elektronik teilweise verkauft

Bora Computer kauft alle Waren und ein Drittel der Filialen von K&M Elektronik. Der Computerhändler habe bereits seit 2010 erhebliche Verluste erwirtschaftet, außerdem fehlten Tablets und Smartphones im Angebot, so der Insolvenzverwalter.

Anzeige

Bora Computer erwirbt 13 Filialen und den gesamten Warenbestand der insolventen K&M Elektronik AG. Das gab der Insolvenzverwalter Volker Viniol am 3. Januar 2013 bekannt. Auch 60 der rund 220 Beschäftigten in Voll- und Teilzeit wurden von Bora Computer übernommen.

Für die verbleibenden 20 Filialen und 160 Mitarbeiter werde mit zwei Interessenten weiterverhandelt, erklärte Viniol. Unrentable Filialen würden geschlossen, sagte der Insolvenzverwalter im Dezember 2012.

K&M-Elektronik-Vorstand Achim Mötting hatte im Oktober 2012 beim Amtsgericht Stuttgart das Insolvenzverfahren beantragt, das formal am 27. Dezember 2012 begann. K&M Elektronik mit Hauptsitz im baden-württembergischen Magstadt war im März 1992 gegründet worden.

Doch der Computerhändler für Hard- und Software erwirtschaftete bereits seit 2010 erhebliche Verluste. Insbesondere das Kerngeschäft der K&M Elektronik, der Handel mit Computerkomponenten und Zubehör, ist in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen. Der Ausbau des Angebots mit neuen Produktgruppen wie Tablets, Notebooks und Smartphones wurde laut Viniol aufgrund der dafür erforderlichen hohen Investitionen nicht durchgeführt. Der Geschäftsbetrieb konnte in den vergangenen Monaten stabilisiert und ohne hohe Umsatzverluste fortgeführt werden, erklärte der Insolvenzverwalter.

Bora Computer mit Hauptsitz in Düren in Nordrhein-Westfalen betreibt bundesweit zehn Filialen und einen Onlineshop. Bora-Computer-Geschäftsführer Bora Bölck wird die übernommenen Filialen als K&M Computer weiterführen.


keks.de 06. Jan 2013

Als Alternative käme noch J.E. Computer in Frage. Zumindest in Berlin gibt es sie mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler (m/w)
    Bosch Sicherheitssysteme Engineering GmbH, Nürnberg
  2. Softwareentwickler (m/w) für IT-Anwendungen
    TQ-Systems GmbH, Seefeld (Oberbayern)
  3. Softwareentwickler Linux/C++ (m/w)
    init AG, Karlsruhe
  4. Quality Assurance Engineer / Test Manager (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Icann

    Länderdomains sind kein Eigentum

  2. LG

    Update soll Abschalt-Bug beim G3 beseitigen

  3. Square Enix

    Final Fantasy 14 zwei Wochen kostenlos

  4. Google und Linaro

    Android-Fork für Modulsmartphone Ara

  5. Wachstumsmarkt

    Amazon investiert 2 Milliarden US-Dollar

  6. Orbit

    Runtastic präsentiert neuen Fitness-Tracker

  7. Accelerated Processing Unit

    Drei 65-Watt-Kaveri im Handel erhältlich

  8. F1 2014

    New-Gen-Konsolen fahren hinterher

  9. Vectoring

    Telekom wird 100-MBit/s-VDSL anfangs für 35 Euro anbieten

  10. Mtgox

    Polizei ermittelt wegen Diebstahls



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel