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Verleger: "Bereitschaft, für Content zu zahlen, ist da"
(Bild: BDZV)

Verleger: "Bereitschaft, für Content zu zahlen, ist da"

Verleger: "Bereitschaft, für Content zu zahlen, ist da"
(Bild: BDZV)

Mehr kostenpflichtige Apps der deutschen Zeitungen kommen auf den Markt, und Android gewinnt als Plattform stark an Bedeutung.

Die deutschen Zeitungen bieten rund 400 Apps für Smartphones und Tablets an, knapp zwei Drittel davon kostenpflichtig. "Die Bereitschaft, für digitale Ausgaben zu bezahlen, ist da. Aber sie ist noch ausbaufähig", sagte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Das geht aus einer Erhebung des BDZV hervor, die am 10. April 2013 bei der Konferenz "Digitale Erlösmodelle" vor Verlagsmanagern und Journalisten vorgestellt wurde.

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Mehr als 60 Prozent aller Apps sind für iOS-Geräte programmiert, dennoch gewinnen andere Betriebssysteme, besonders Android, immer mehr an Bedeutung. So hat sich die Zahl der Angebote für Android seit Sommer 2012 mehr als verdoppelt. Dies sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die Verlage nicht mehr allein auf den Vertriebspartner Apple setzten.

Die Verlage vermarkten vor allem Tablet-PC-Apps in Kombipaketen: entweder zusammen mit der gedruckten Ausgabe oder in Kombination mit dem E-Paper und einem Endgerät. Neben zeitungsnahen Angeboten verkaufen die Verlage auch rund 70 Apps zu speziellen Themengebieten wie Fußballvereinen, Gesundheit, Kultur, Verkehr oder Wandertouren.

Die Verbreitung von mobilen digitalen Zeitungsinhalten werde in den nächsten Jahren "noch enorm zunehmen", hoffen die Verleger.

Im Oktober 2011 erklärten deutsche Medienhäuser noch, die Idee, ihre Internetauftritte mit bezahlten Inhalten zu finanzieren, sei ein Fehler gewesen. "Ich glaube wenig an Paid-Content-Fantasien. Es ist fast unmöglich, Menschen für die Inhalte im Web zahlen zu lassen", sagte Philipp Welte, Vorstand bei Hubert Burda Media, bei den Medientagen in München. Stattdessen soll auf eine Mischung verschiedener Finanzierungsarten gesetzt werden.


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elgooG 15. Apr 2013

Denkste. Das Leistungsschutzrecht funktioniert (gewollt) nur in eine Richtung. ;-)

StSiem 11. Apr 2013

Also ich verstehe nicht wie man auf 400 verschiedene Apps stolz sein kann.. Wer hat denn...

StSiem 11. Apr 2013

+1 So sehr ich dem zustimme, denke ich, dass die Masse der Leute nicht an anderen Wegen...

Anonymer Nutzer 11. Apr 2013

Um Gottes Willen! Wenn die da was Einheitliches machen, mit einheitlichem Bezahlsystem...

Anonymer Nutzer 11. Apr 2013

Es stimmt schon, dass die Leute nicht bereit sind zu zahlen, nicht generell, aber für...



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