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E-Book-Reader verkaufen sich dieses Jahr deutlich schlechter
E-Book-Reader verkaufen sich dieses Jahr deutlich schlechter (Bild: Andreas Donath)

Verdrängung durch Tablets: Verkäufe von E-Book-Readern brechen ein

E-Book-Reader verkaufen sich dieses Jahr deutlich schlechter
E-Book-Reader verkaufen sich dieses Jahr deutlich schlechter (Bild: Andreas Donath)

Der Siegeszug der E-Book-Lesegeräte wird durch Tablets beendet. Der Verkauf ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Drittel eingebrochen und soll noch weiter zurückgehen. Das Aussterben dieser Gerätegattung ist laut Analysten nur mit Niedrigpreisen zu verhindern.

Die Verkäufe von E-Book-Readern sollen in diesem Jahr auf 14,9 Millionen Stück fallen - das wären 36 Prozent weniger als im Jahr 2011, so die Analysten von IHS iSuppli. Doch auch im kommenden Jahr soll der Markt weiter schrumpfen - um noch einmal 27 Prozent, wie IHS iSuppli voraussagt. 2016 sollen die Stückzahlen gegenüber dem Rekordjahr 2011 um mehr als zwei Drittel zurückgegangen sein.

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Vor dem Jahr 2006 waren E-Book-Reader praktisch unbekannt und hatten es anfangs schwer, sich durchzusetzen. Von 2008 bis 2010 stiegen die Stückzahlen geradezu explosiv von einer Million auf 10,1 Millionen an, wie IHS iSuppli in der Analyse darstellt.

Diesen sehr ungewöhnlichen Verlauf führen die Marktforscher auf das Konzept der E-Book-Reader zurück. Die Geräte taugten nur zu einem Zweck und würden von den Verbrauchern deshalb reuelos durch Tablets ersetzt, die mehrere Funktionen hätten. Zwar gebe dieselben Probleme auch bei anderen Geräten, die nur einem Zweck dienen, wie Digitalkameras, Navigationssysteme und MP3-Player, aber die hätten dennoch längere Zeit in der Gunst der Verbraucher gestanden als E-Book-Reader.

Um ihre Marktanteile zu erhalten und zu verhindern, dass die E-Bookreader langsam verschwinden, würden Hersteller der Geräte die Preise senken müssen. Der Txtr Beagle sei dafür ein gutes Beispiel. Er wird nach Informationen von Golem.de in Kooperation mit Netzbetreibern für vermutlich unter 10 Euro angeboten werden. Unternehmen, die wie Amazon nicht nur die Hardware, sondern auch die Inhalte für die E-Book-Reader anbieten, könnten im Preiskampf durch die Einnahmen aus Medienverkäufen besser bestehen, so iSupply.


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Cyrano_B 17. Dez 2012

sehe ich genauso. Vor kurzem wurde hier ein Handy vorgestellt, welches ein normales 4zoll...

lemmer 15. Dez 2012

vermutlich hat unserem elitisten die röntgenstrahlung seiner drei röhren schon das hirn...

tomatende2001 15. Dez 2012

Ja das ist leider das selbe Problem wie mit den günstigen WLAN's, wo sie im Anschluss...

stuempel 14. Dez 2012

Hoppla, an der Stelle habe ich die beiden A-Anbieter tatsächlich durcheinander gebracht...

msdong71 14. Dez 2012

Ja, das zählt aber nur für die jeweilige Ausgabe. Da ein Kinde ebook aber eine andere...


Bitpage.de - Der Technikblog / 14. Dez 2012

Absatz von E-Book-Readern stark eingebrochen



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