Abo
  • Services:
Anzeige
Verbraucherschützer: Das "1 Euro Handy" soll es nicht mehr geben
(Bild: Mal Langsdon/Reuters)

Verbraucherschützer: Das "1 Euro Handy" soll es nicht mehr geben

Verbraucherschützer: Das "1 Euro Handy" soll es nicht mehr geben
(Bild: Mal Langsdon/Reuters)

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verfolgt verschleierte Preisangaben für Smartphones und Mobiltelefone. Der Anbieter soll deutlich machen, was das Handy wirklich kostet.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat in acht Fällen Mobilfunkunternehmen gezwungen, die Preise für Handys eindeutig anzugeben. Die Unternehmen gaben nach Abmahnungen Unterlassungserklärungen ab oder wurden mit Gerichtsurteilen zu einer Änderung gezwungen, gaben die Verbraucherschützer am 9. Mai 2012 bekannt.

Anzeige

In der Werbung sind subventionierte Smartphones für "1 Euro", deren wahrer Kaufpreis nicht verraten wird, seit Jahren üblich. Die Firmen teilen die Summe in eine in der Werbung herausgestellte, niedrige Anzahlung sowie in teils versteckte Monatsraten auf. "So werden hochwertige Smartphones schon mal plakativ für 'ab 1 Euro' oder '79,90 Euro einmalig' beworben, obwohl über die Laufzeit von zwei Jahren zusätzlich zu den Vertragskosten der Kaufpreis weiter abgestottert werden soll. Andere wiederum nennen in der Werbung nur die Höhe der Monatsrate", teilte die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale mit.

Kunden sind gezwungen, die einzelnen Preisbestandteile aus dem Kleingedruckten herauszusuchen und zu addieren, was die Suche nach dem günstigsten Angebot erschwert. Diese Art der Werbung stellt nach Auffassung der Verbraucherzentrale auch einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung dar, die eine deutliche Nennung des Endpreises vorschreibt, wo immer dies möglich ist.

Die Anbieter Fonic, Freenet Mobile, McSIM, O2 und Simply gaben Unterlassungserklärungen an die Verbraucherzentrale ab. Dreimal mussten die Gerichte entscheiden: im Fall von Congstar (Aktenzeichen: 31 O 746/11) und Primacall (23 W 2/12). Bei Vodafone (38 O 162/11) ist die Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf noch nicht rechtskräftig.

Ein Sprecher sagte Golem.de: "Es waren 25 Euro, die monatlich draufkamen. In einem Beispiel kam der Kunde dann auf über 500 Euro für sein Smartphone. Einige Anbieter haben 10 Euro monatlich genommen. Bei anderen variierte der Anzahlungspreis mit der Länge der Vertragsbindung. In einigen Beispielen konnte nicht von einem 'subventionierten Handy' gesprochen werden. Es gab lediglich einen Zahlungsaufschub. In den meisten Fällen gab es das Handy nicht günstiger." Für Verbraucher könne es durchaus preiswerter sein, ein Smartphone einzeln zu erwerben und sich den passenden Mobilfunktarif dazu erst danach auszuwählen.


eye home zur Startseite
foehnboi 11. Mai 2012

Man wird doch noch sinnvolle Einheiten dafür finden, oder? vielleicht "pro Meter...

Konfuzius Peng 10. Mai 2012

Es geht. Leider hält der Akku nur 2 Minuten...

Vollstrecker 10. Mai 2012

Lila T? Ich kenne nur die Lila Q und die macht Schokolade. Oder meinst du das Magenta T?

bubka 10. Mai 2012

das ist gut. Natürlich kann man den Endpreis nachrechnen, aber wenn er schon parat steht...

css0099 10. Mai 2012

nein der preis ist in den meisten fällen um die 50-80¤ über dem Marktwert! beistpiel...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, Köln
  2. Dataport, Magdeburg, Rostock
  3. über Ratbacher GmbH, Raum Olpe
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. und 15€ Cashback erhalten
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. (u. a. Assassins Creed IV Black Flag 9,99€, F1 2016 für 29,99€, XCOM 4,99€, XCOM 2 23,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  2. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  3. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  4. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  5. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft

  6. Hearthstone

    Blizzard schickt Spieler in die Straßen von Gadgetzan

  7. Jolla

    Sailfish OS in Russland als Referenzmodell für andere Länder

  8. Router-Schwachstellen

    100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  9. Rule 41

    Das FBI darf jetzt weltweit hacken

  10. Breath of the Wild

    Spekulationen über spielbare Zelda



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Shadow Tactics im Test: Tolle Taktik für Fans von Commandos
Shadow Tactics im Test
Tolle Taktik für Fans von Commandos
  1. Civilization 6 Globale Strategie mit DirectX 12
  2. Total War Waldelfen stürmen Warhammer
  3. Künstliche Intelligenz Ultimative Gegner-KI für Civilization gesucht

Named Data Networking: NDN soll das Internet revolutionieren
Named Data Networking
NDN soll das Internet revolutionieren
  1. Geheime Überwachung Der Kanarienvogel von Riseup singt nicht mehr
  2. Bundesförderung Bundesländer lassen beim Breitbandausbau Milliarden liegen
  3. Internet Protocol Der Adresskollaps von IPv4 kann verzögert werden

Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

  1. Re: 200.000 Pfund für Essen?

    Analysator | 03:21

  2. Re: Dat Bildunterschrift...

    nf1n1ty | 02:44

  3. Das Problem bei der NSA-Affäre ist, dass nicht...

    fb_partofmilitc... | 02:30

  4. Re: Einheiten richtig umrechnen du musst

    masel99 | 02:17

  5. Re: P2W

    corruption | 02:12


  1. 18:27

  2. 18:01

  3. 17:46

  4. 17:19

  5. 16:37

  6. 16:03

  7. 15:34

  8. 15:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel