Abo
  • Services:
Anzeige
CDU-Flaggen in Karlsruhe
CDU-Flaggen in Karlsruhe (Bild: Kai Pfaffenbach/Reuters)

Verbot der Identitätsverschleierung: CDU will es doch nicht so gemeint haben

CDU-Flaggen in Karlsruhe
CDU-Flaggen in Karlsruhe (Bild: Kai Pfaffenbach/Reuters)

Ihre Forderung nach dem Verbot, die Identität im Internet zu verschleiern, liege nur "in der Version 1.0 vor", erklärt die CDU-Landtagsfraktion. Sie bekam über 200 Kommentare zum Thema Anonymität, darunter auch sehr emotionale, hieß es.

Die CDU in Baden-Württemberg hat sich von den eigenen Aussagen distanziert, nach denen es Nutzern verboten werden soll, ihre Identität im Internet zu verschleiern. "Wir erheben keinesfalls den Anspruch, vollendete Tatsachen vorgelegt zu haben und freuen uns über jede konstruktive Kritik. Es liegt sozusagen in der Version 1.0 vor", erklärte der netzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Andreas Deuschle. Die Erklärung wurde Golem.de von der Fraktion zugesandt.

Anzeige

Zuvor hatten Deuschle und der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk in einer Presseerklärung ihrer Fraktion erklärt, Strafverfolgung müsse im Falle kriminellen Handelns möglich sein. "Wir fordern daher die Untersagung einer vollständigen Verschleierung der eigenen Identität mit Hilfe von technischen Manipulationen." Einen Klarnamenzwang im Internet lehne die Partei jedoch ab.

Über den offensichtlichen Shitstorm, der über die CDU-Fraktion niederging, schrieb Deuschle: "Wir freuen uns über die erste Resonanz des Papiers. Das zeigt, dass dieses Thema eine wichtige Stellung bei den Menschen einnimmt und teilweise eine hohe Emotionalität besitzt." Und weiter hieß es: "In den ersten drei Tagen nach Veröffentlichung unseres Papiers haben wir weit über 200 Ideen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge zu unserem Papier erhalten. Das freut uns sehr."

Die Fraktion wolle nur klarmachen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei. Das gelte vor allem für schwere, menschenverachtende Kriminalität. "Es soll aber nicht bedeuten, dass eine ständige und vollumfängliche Überwachung stattfinden muss", betonte Deuschle. Die Idee, die dahinterstecke, sei dem Straßenverkehr entlehnt. Dort sei jedes Fahrzeug über ein Kennzeichen ermittelbar, ohne dass dies auf Unverständnis stoßen würde.

"Wir werden auf Seiten der CDU-Landtagsfraktion gerade die technischen Möglichkeiten intensiv diskutieren. Nur im Falle einer Straftat, aber auch nur dann, solle eine Identifizierung durch die IP-Adresse möglich sein", sagte Deuschle.


eye home zur Startseite
elgooG 01. Mär 2013

Jetzt müsstest du noch den Unterschied zwischen Entwicklungszyklen und Produktqualität...

cybermax 27. Feb 2013

Ähmm, Version 1.0? Zahlendreher? Bei dem Sülz wohl eher 0.1 Könnte jemand den CDUhu's mal...

Lord Gamma 27. Feb 2013

TOR und Proxies haben nix mit dynamischen IPs zu tun. Leute, die statische IPs haben...

zwangsregistrie... 27. Feb 2013

+1

dahana 27. Feb 2013

Schwachsinn, es geht nur um senile Wähler die das logischerweise alles was die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Rundfunk Berlin Brandenburg RBB, Berlin
  3. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin, Köln
  4. Rittal GmbH & Co. KG, Herborn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 21,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 9,99€
  3. 36,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. SSD

    Crucial erweitert MX300-Serie um 275, 525 und 1.050 GByte

  2. Shroud of the Avatar

    Neustart der Ultima-ähnlichen Fantasywelt

  3. Spielekonsole

    In Nintendos NX stecken Nvidias Tegra und Cartridges

  4. Nach Terroranschlägen

    Bayern fordert Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung

  5. Android-Smartphone

    Update soll Software-Probleme beim Oneplus Three beseitigen

  6. Tim Sweeney

    "Microsoft will Steam zerstören"

  7. Störerhaftung weg

    Kommt nun der Boom für offene WLANs?

  8. Fusion mit Hailo

    Mytaxi wird zum größten App-basierten Taxivermittler Europas

  9. AG600

    China baut größtes Wasserflugzeug der Welt

  10. Telltale Games

    2.000 Batman-Spieler treffen die Entscheidungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  2. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro
  3. Mi Band 2 Xiaomis neues Fitness-Armband mit Pulsmesser kostet 20 Euro

Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
Schwachstellen aufgedeckt
Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
  1. Pilotprojekt EU will Open Source sicherer machen
  2. Vodafone EasyBox 804 Angeblich Hochladen von Schadsoftware möglich
  3. Cyber Grand Challenge Finale US-Militär lässt Computer als Hacker aufeinander los

Core i7-6820HK: Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
Core i7-6820HK
Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
  1. Stresstest Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

  1. Re: Selbst schuld

    Mingfu | 20:04

  2. Re: Wieso als Privatperson interessant?

    rasenpfleger | 20:03

  3. Re: Tja kein Windows 10, keine Probleme :)

    tingelchen | 20:02

  4. Re: Jetzt sollte endlich mal die Zeit reif sein.

    Webcruise | 20:02

  5. Re: Immer wenn es zu Terror kommt dieselben...

    Muhaha | 20:01


  1. 18:13

  2. 18:06

  3. 17:37

  4. 16:54

  5. 16:28

  6. 15:52

  7. 15:37

  8. 15:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel