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HTC Vive
HTC Vive (Bild: Valve Software)

Valve: HTC Vive feiert Start in der virtuellen Einbauküche

HTC Vive ist offiziell erhältlich - und neben Spielen und der Hardware selbst gibt es zum Auftakt auf Steam ein Kuriosum von Ikea: eine Anwendung zum Austoben in Einbauküchen. Erste Tests des VR-Headsets wurden mit viel Lob zubereitet und nur mit einer Prise Kritik gewürzt.

Das US-Entwicklerstudio Valve hat zusammen mit Partner HTC offiziell sein Virtual-Reality-Headset Vive veröffentlicht. Das bedeutet, dass die ersten Kunden ihre VR-Brille in diesen Stunden erhalten. Allerdings dürfte es bei einigen Vorbestellern ein wenig länger dauern als erwartet: Aufgrund eines technischen Problems wurden offenbar bei einer Reihe von Kunden die Bestellungen storniert, sodass sie nun neu ordern und sich entsprechend weit hinten in der Warteschlange einreihen müssen.

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Zum Start der HTC Vive hat Valve eine neue Seite auf Steam freigeschaltet, auf der wichtige Elemente des Headsets vorgestellt werden. Fast gleichzeitig hat es eine kostenlose Anwendung von Ikea in das Angebot des sonst für Spiele gedachten Portals geschafft. Mit der Software Ikea VR Experience können Anwender sich in Einbauküchen des Möbelhauses austoben. Sie können Schränke öffnen, mit Schubladen und Bratpfannen interagieren und ein paar Ausstattungsoptionen ausprobieren.

So schräg das klingt: Derlei VR-Abenteuer sind neben Spielen durchaus ein ernst zu nehmendes Anwendungsgebiet für alle Firmen. Mit dem virtuellen Einrichten und Ausstatten von Küchen und Wohnzimmern, aber auch von Autos dürfte sich in naher Zukunft viel Geld verdienen lassen.

Kritik an Kabeln

In ersten Tests heimst das HTC Vive bislang überwiegend Lob ein - vor allem für die beiden Eingabegeräte und die Möglichkeit, etwa ein mittelgroßes Zimmer als eine Art VR-Holodeck zu verwenden. Computerbase.de schreibt zum Beispiel: "Die Qualität aller Komponenten ist dem Preis angemessen, das Tracking und die Benutzerführung durch SteamVR in Steam überzeugen auf ganzer Linie."

Auf der US-Seite Polygon.com ist zu lesen, dass man durch die beiden Controller und die damit verbundene Möglichkeit, "seine Hände oder auch nur die schwebenden Controller zu sehen, wesentlich stärker in die VR-Erlebnisse eingebettet wird als mit der konventionelleren Steuerung von Oculus Rift", für das Touch-Eingabegeräte erst später erscheinen sollen.

Kritik gibt es am relativ hohen Gewicht und an den dicken Kabeln, die auch Golem.de bei längeren Präsentationen unangenehm fand, und die leicht zur Stolperfalle werden. Außerdem weist unter anderem The Verge darauf hin, dass die Benutzerführung generell noch etwas konfus wirke, und sich viele Spiele noch unfertig anfühlten.

Das zweigeteilte Display von HTC Vive löst jeweils mit 1.080 x 1.200 Pixeln auf. Das entspricht insgesamt 2.160 x 1.200 Pixeln bei einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hz. HTC liefert das Vive mit den beiden Tracking-Controllern und zwei Laserbasiseinheiten, dem Lighthouse-System, aus. Hinzu kommen die VR-Titel Fantastic Contraption und Job Simulator sowie Tilt Brush von Google. In Deutschland kostet das VR-Headset 899 Euro, dazu kommen 61 Euro an Versandkosten.

Damit ist es das teuerste Virtual-Reality-System - rund 200 Euro teurer als Oculus Rift, das allerdings auch nur mit einem Xbox-Gamepad statt den später erhältlichen, dann nicht kostenlosen Controllern ausgeliefert wird.


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Hotohori 06. Apr 2016

Womit wir auch den Nachteil der Vive haben. Die Rift kann man einfach mal einpacken und...

non_sense 06. Apr 2016

Die API OpenVR von Valve ist Open Source und auf GitHub verfügbar: https://github.com...

martynyuu 06. Apr 2016

bin ich in einer Supportschleife gelandet HTC Deutschland kann nix machen verweist auf...

Dwalinn 06. Apr 2016

Ich hätte wirklich gerne die Möglichkeit mehr Räume auf diese Weise zu gestalten. So kann...

sf (Golem.de) 05. Apr 2016

Unterhalb einer Artikels werden immer die neusten Beiträge aus den zugehörigen Threads...



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