Valve Eigene Pakete für Steam-Box-Distro?

Ob Valve für die Steam Box eine eigene Linux-Distribution nutzen wird oder auf Ubuntu aufbaut, steht noch nicht fest. Nun steht aber ein Repository mit ersten Paketen von Valve bereit.

Anzeige

Auf Valves Steampowered-Webseite steht neben dem Repository für den Linux-Steam-Client nun auch eine Ubuntu-Paketquelle mit dem Namen Hometest bereit. In der Beschreibung des Repositorys heißt es, es biete "Steam-Pakete und Updates für Steam basierend auf Ubuntu 12.04.2 LTS".

Doch neben dem Binary für den Steam-Client selbst finden sich in Hometest auch eine experimentelle Version des proprietären Nvidia-Grafiktreibers, ein Auto-Update-Paket, das einen Cron-Job für die Aktualisierung enthält, sowie ein Wallpaper und ein Plymouth-Theme mit Steam-Logo, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen.

Das öffentliche Repository und die darin enthaltenen Pakete könnten ein Hinweis darauf sein, dass Valve plant, eine eigene Linux-Distribution oder zumindest ein stark angepasstes Ubuntu als Betriebssystem für die Steam-Box zu verwenden oder anzubieten. Möglich wäre etwa Ubuntu Core als Basis eines minimalen Systems, das direkt in den Big-Picture-Mode von Steam starten könnte.

Valve-Chef Gabe Newell zufolge soll die Steam Box eine Konsole mit PC-Technologie werden. Das Gerät ist als offene Plattform konzipiert - wer mag, kann also auch Windows installieren. Andere Hersteller können ebenfalls eigene Steam-Boxen herstellen. Im Januar 2013 hatte etwa das Unternehmen Xi3, an dem Valve beteiligt ist, unter dem Projektnamen Piston einen eigenen Prototyp vorgestellt.

Vor etwa einem Jahr häuften sich Gerüchte, dass Valve an einer eigenen Konsole arbeite. Wenig später bestätigte Valve, dass das Unternehmen den Steam-Client und eigene Spiele auf Linux portieren möchte. Seit Mitte Februar dieses Jahres ist Steam offiziell für Linux verfügbar.


FedoraUser 03. Apr 2013

Aaah. Ich kann keine NAS Geräte von WD mehr kaufen. :P

FedoraUser 03. Apr 2013

Außer Serious Sam 3 gibt's wohl wirklich nix wo man eine Grafikkarte braucht. Es sei denn...

Tapirleader 03. Apr 2013

Hehe, ja - ich bin schon mit halbem Fuss im Jahre 2017 (EOL Ubuntu 12.04) - aber es wird...

fratze123 03. Apr 2013

Verstehe ich nicht. Was hat ein Repository mit eigener Distri zu tun?

cyro 02. Apr 2013

Ich hab vorhin mal in meine Kristallkugel gesehen und wollte euch an meiner Vision...

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  2. Leiter/in des Universitätsrechenzentrums
    Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Eichstätt-Ingolstadt
  3. SPS-Programmierer Steuerungen / Automatisierungslösungen (m/w)
    über CAPERA Consulting, Nordhessen
  4. IT-Projektmanager (m/w) Systemgestaltung im Arbeitsgebiet Fahrzeugeinplanung / Programmplanung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Facebook macht erneut Rekordgewinn

  2. Quartalszahlen

    Apple kann Gewinn und Umsatz wieder steigern

  3. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  4. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  5. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  6. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  7. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  8. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  9. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  10. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  2. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  3. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


    •  / 
    Zum Artikel