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USB Typ C mit ADC 3.0 soll Audiofunktionen für den Nutzer vereinfachen.
USB Typ C mit ADC 3.0 soll Audiofunktionen für den Nutzer vereinfachen. (Bild: Foxconn/USB-IF)

Kommt der Verstärker mit USB-C-Port?

Noch völlig unklar ist das Verhalten der Hi-Fi-Industrie, denn die war an dem Standardisierungsprozess laut der Dokumentation kaum beteiligt. Mit Ausnahme der Dolby Labs, die schon lange sowohl im IT- als auch im Hi-Fi-Lager aktiv sind, finden sich in der Auflistung nur klassische IT-Unternehmen. Das erinnert ein wenig an die Aufteilung in das Vesa-Lager mit Displayport und das HDMI-Lager, das von der Audio- und Videoindustrie getragen wird.

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Ein A/V-Receiver mit USB-Typ-C-Buchse oder ein Fernseher, der eine entsprechende Buchse statt der Klinkenbuchse anbietet, wären zumindest möglich. Wobei hier wohl kaum eine Konkurrenz zur HDMI-Buchse zu erwarten ist, die in vielen Heimkinosystemen Standard ist. Dagegen spricht zudem der zu erwartende Personalmangel in der Audioindustrie.

Die Unternehmen haben oft genug damit zu tun, Ethernet und WLAN in ihre Produkte zu integrieren. An USB-C ist da absehbar kaum zu denken, auch weil der Anwender samt Hi-Fi-Anlage häufig schon gute Kopfhörer hat. Das dürfte dafür sorgen, dass die Klinkenbuchse nicht so schnell vom Markt verschwindet. Zudem sind die Innovationszyklen in diesem Markt länger. Ein A/V-Receiver wird bei weitem nicht so oft ausgetauscht wie ein Smartphone.

Viele Versprechungen für USB Typ C

Das USB-IF sieht mit ADC 3.0 in Zukunft USB-C als den wichtigsten Stecker für Audioübertragungen. Laut dem Forum soll der Stecker die Leistungsaufnahme reduzieren. Zudem soll ADC 3.0 Nutzer anziehen, die sich bisher mit den Audiofunktionen über USB nicht vertraut machen konnten, da nicht jedes Gerät alle Funktionen bietet. ADC 3.0 definiert ein gemeinsames minimales Set an Funktionen, das alle ADC-3.0-Geräte beherrschen müssen. Das könnte tatsächlich ein Vorteil gegenüber der Klinke sein, denn Headsets sind beispielsweise nicht immer mit allen Geräten kompatibel, wenn es etwa um die Audiosteuerung geht.

Unklar ist allerdings, wie ein Anwender USB Typ C ADC 3.0 vom regulären USB Typ C unterscheiden soll. Die Vielfalt der unterstützten Standards über USB Typ C ist jetzt schon viel zu hoch, vor allem durch den Alternate Mode (siehe unsere Erläuterungen über die Alternate Modes zu HDMI und Ethernet over HDMI, Displayport, MHL und Thunderbolt).

Das Forum erwartet durch den Verzicht auf andere Buchsen mehr Geräte, die wasserdicht oder wasserabweisend konstruiert werden. Auch die sogenannte Hotword Detection (Hey Siri, Ok Google, Hey Cortana) soll über USB-C besser funktionieren.

Die neue Spezifikation von ADC 3.0 steht auf der Webseite des Implementers Forums bereit.

 USB Audio Device Class 3.0: USB Audio over USB Type-C ist fertig

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TheUnichi 10. Okt 2016

Was denn für eine Lüge bitte? Sie stellen sich doch hin und sagen dir: "Du kriegst 16:9...

Carsten W 30. Sep 2016

und wenn wir schon mal dabei sind: "Standard"-Schnittstellen haben nur dann einen Sinn...

Neuro-Chef 30. Sep 2016

Dass das selbe Gerät mehrere, gleiche Schnittstellen mit unterschiedlicher...

Earan 30. Sep 2016

1. Smartphones waren bisher (angeblich) in ihrer "Dünne" durch den Klinkenstecker...

mxcd 30. Sep 2016

Die Industrie schon ... Die Frage bleibt, ob die Kunden dazu Lust haben. Und da es...



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