USA Verhaftungen wegen Nutzung elektronischer Geräte im Flugzeug

In den USA gibt es immer mehr Verhaftungen, wenn Fluggäste sich weigern, ihr Smartphone oder Tablet auszuschalten.

Anzeige

Im Laufe der vergangenen Jahre ist es in den USA immer gefährlicher geworden, Smartphones oder Tablets an Bord eines Flugzeugs zu nutzen. Wie die New York Times berichtet, kam es 2012 zu mehreren Verhaftungen und 2010 sogar zu einem gewaltsamen Übergriff auf einen Passagier.

Im September 2012 wurde ein Reisender in El Paso festgenommen, weil er sich geweigert hatte, sein Mobiltelefon während der Landung auszuschalten. Im Oktober gab es in Chicago eine Verhaftung wegen iPad-Nutzung während des Starts eines Flugzeugs. Auf dem La-Guardia-Flughafen in New York wurden sogar sechs Polizeiautos eingesetzt, weil sich ein 30-Jähriger auf der Landebahn geweigert hatte, sein Handy auszuschalten. Die Polizisten verhafteten den Passagier.

Im Jahr 2010 schlug ein Fluggast einen Teenager, der sich geweigert hatte, sein Handy auszuschalten. Der 68-jährige Angreifer habe sich verpflichtet gefühlt, alle Menschen an Bord vor dem Jugendlichen zu schützen, sagte ein Polizist der New York Times.

Ein Passagier musste 2011 eine Maschine der American Airlines verlassen, weil er in dem am Gate wartenden Flugzeug ein Onlinegame gespielt hatte.

Laut Nick Bilton, dem Autor des Blogs der New York Times, hält die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) die Beschränkungen der Nutzung elektronischer Geräte an Bord von Flugzeugen wider besseres Wissen aufrecht. So genehmigte die Behörde die Nutzung von iPads im Cockpit, damit die Piloten auf gedruckte Handbücher verzichten können. Der New York Times sagte ein FAA-Sprecher zur Begründung, dass ein Unterschied zwischen der Funkleistung von zwei und 200 iPads bestehe. Ein unabhängiges Forschungslabor, die kalifornischen EMT Labs, hat der Aussage widersprochen. "Elektromagnetische Energie kann nicht einfach so addiert werden", sagte Kevin Bothmann, ein EMT-Labs-Testmanager.


Luke321 01. Mär 2013

Definitiv nicht! ;) Auf langen Interkontinentalflügen sind immer drei Piloten an Bord...

Chevarez 20. Feb 2013

Da muss ich widersprechen. Es ist schon sehr häufig (in Relation zu anderen Ursachen...

Chevarez 20. Feb 2013

Wenn Handystrahlung einen spürbaren oder auch nur messbaren Einfluss auf die...

Michael 09. Jan 2013

Menschenrechte, sicher, sicher. Probier doch mal aus was bei uns passiert, wenn du...

NeverDefeated 03. Jan 2013

Da es offensichtlich nicht nur zu einer erheblichen Gefährdung des Flugbetriebs führen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior Fleet IT Systems Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  2. Quality Assurance Engineer / Rollout and System Integration (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  3. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  2. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  3. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  4. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  5. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  6. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  7. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  8. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  9. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  10. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel