US-Politiker Neue alte Gesetzeseingabe gegen gewalthaltige Games

In der US-Spieleszene stiftet die Forderung des Kongressabgeordneten Frank Wolf und eines Kollegen Aufregung, auf Spieleverpackungen künftig mit einem Aufkleber vor Gewalt zu warnen - der Gesetzesvorschlag lag in gleicher Form bereits mehrfach vor.

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Wenig Arbeit, viel Aufmerksamkeit: Joe Baca aus Kalifornien, der für die Demokraten im US-Kongress sitzt, und sein republikanischer Kollege Frank Wolf aus Virginia haben erneut geschafft, mit einem jahrealten Gesetzesvorschlag öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Sie fordern in einer Eingabe mit der Nummer H.R. 4204, dass künftig auf der Verpackung von Computerspielen ein Hinweis angebracht wird: "Warnung: Umgang mit gewalthaltigen Games gilt als Ursache für aggressives Verhalten" - auf digital vertriebenen Programmen soll der Satz auf andere auffällige Art sichtbar sein.

Neu ist die Forderung nicht: Baca hatte sie unter anderem 2009 in fast identischer Form allein vorgebracht - und ist damit gescheitert, wie bereits mehrmals in den Jahren seit 2002. Er vertrat damals wie heute die Meinung, dass die Spieleindustrie gegenüber Eltern, Familien und überhaupt dem Konsumenten verpflichtet sei, auf die seiner Meinung nach wissenschaftlich belegten Gefahren von gewalthaltigen Spielen hinzuweisen. Ein Vertreter des Branchenverbandes Entertainment Software Association (ESA) bestreitet in einer Erklärung gegenüber dem US-Magazin Gamasutra, dass derartige Auswirkungen nachgewiesen seien.


Chl3B 21. Mär 2012

Da kann ich nur zustimmen. Ich dachte die Ironie in meinem ersten Post sei erkennbar.

Sharra 21. Mär 2012

In den USA interessiert Gewalt einfach nicht. Aber wehe es taucht ein blanker Busen auf...

Komischer_Phreak 21. Mär 2012

Lies den Text nochmal... steht nämlich drin. Typisch junge Menschen.

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