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Der Campus der Informatikuniversität Havanna
Der Campus der Informatikuniversität Havanna (Bild: Kjgomez/Wikimedia/CC0)

US-Annäherung: Kuba könnte bald Software exportieren

Der Campus der Informatikuniversität Havanna
Der Campus der Informatikuniversität Havanna (Bild: Kjgomez/Wikimedia/CC0)

US-Unternehmen dürfen künftig Dienstleistungen von Programmierern aus Kuba importieren. Wegen der guten Bildung und vermutlich niedriger Kosten könnte dadurch ein neuer Markt entstehen, die Entscheidung dazu obliegt aber der kubanischen Regierung.

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Einige Waren und Dienstleistungen aus Kuba dürfen künftig in die USA importiert werden. Ende vergangener Woche hob US-Präsident Obama entsprechende Beschränkungen auf. Importiert werden darf zwar nur, was von dem relativ kleinen Privatsektor stammt, das umfasst aber auch die Computerprogrammierung, wie ein auf die IT in Kuba spezialisiertes Blog berichtet.

Noch wird der Export aber komplett von der kubanischen Regierung kontrolliert, so dass derzeit nicht absehbar ist, ob und wann den wenigen Selbstständigen in Kuba ein Export erlaubt wird. Bisher exportiert Kuba hauptsächlich Lebensmittel sowie die Mineralien Nickel und Cobalt.

IT-Erfahrung, aber schlechte Anbindung

Das Bildungssystem in Kuba wird in Lateinamerika als gut bis sehr gut bezeichnet, was insbesondere für Medizin und Naturwissenschaften sowie Mathematik gilt. Seit 2009 arbeitet eine auf Informatik spezialisierte Universität in Havanna sogar an einer eigenen Linux-Distribution sowie an weiteren für das Land bestimmten IT-Projekten, da das US-Embargo gegen Kuba auch Software betrifft. Dass die Kubaner Erfahrung mit IT-Projekten haben, beweist etwa ein eigenständig aufgebautes Netz in Havanna.

Sollte die Regierung des Karibikstaates einen Export für Dienstleistungen der Programmierer erlauben, könnten die USA von den vergleichsweise gut ausgebildeten Informatikern profitieren. Vor allem die dabei anfallenden Kosten dürften wesentlich niedriger sein als für ähnliche Jobs in den USA. Den selbstständigen Programmierern in Kuba würde sich damit aber auch ein sehr großer und wahrscheinlich lukrativer Markt für ihre Dienste öffnen.

Technisch wäre der Export der IT-Dienstleistungen aber zurzeit ebenfalls sehr eingeschränkt, der Staat ist nur über eine Seekabelverbindung zu Venezuela an das Internet angeschlossen, die aber nicht besonders leistungsfähig ist. Die deutlich kürzere Verbindung nach Florida ist durch die US-Regierung bisher blockiert worden.


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theonlyone 17. Feb 2015

Das Buch ist nicht groß, da brauchst vielleicht 4 Stunden und dann hast das auch...

__destruct() 16. Feb 2015

Die 1200 handgerollten kubanischen Zigarren, die JFK bestellt hatte, nur wenige Stunden...

Mopsmelder500 16. Feb 2015

da wird wird es in Silicon Valey Köpfe rollen, gut das die einen reinziehen dürfen das...



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