Abo
  • Services:
Anzeige
Bei älteren Patronen ist die Füllmenge aufgedruckt.
Bei älteren Patronen ist die Füllmenge aufgedruckt. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Urteil: Füllmenge von Druckerpatronen muss nicht angegeben werden

Bei älteren Patronen ist die Füllmenge aufgedruckt.
Bei älteren Patronen ist die Füllmenge aufgedruckt. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Wie viele Milliliter an kostbarer Druckertinte sich in einer Patrone befinden, muss der Hersteller nicht sagen. Zu dieser Auffassung kam jetzt das Verwaltungsgericht Stuttgart. Geklagt hatten nicht Verbraucherschützer, sondern ein Hersteller von Druckerpatronen.

Wer seinen Tintendrucker in den vergangenen Monaten mit neuen Patronen bestückt hat, wird sich vielleicht über die Verpackung gewundert haben: Die früher übliche Angabe des Füllstandes in Millilitern ist darauf nicht mehr vorhanden. Ein Hersteller von Druckerpatronen war jedoch durch einen Bescheid des Landes Baden-Württemberg dazu verpflichtet worden. Das Unternehmen hatte zuvor nur die Anzahl der mit der Patrone bedruckbaren Seiten genannt.

Anzeige

Dagegen hatte die Firma geklagt, und zwar gegen das Bundesland. Das zuständige Verwaltungsgericht hat nun sein Urteil veröffentlicht (Az.: 12 K 2568/12). Darin stellt die Kammer fest, dass die Fertigverpackungsverordnung im Falle von Druckerpatronen genauso gilt wie bei anderen Waren auch: Es muss nur die Zahl der enthaltenen Artikel angegeben werden. Für die Patronen bedeutet das nach Auffassung der Richter, dass nur deren Stückzahl, nicht aber eine weitere Angabe wie die Füllmenge mit Tinte oder die Zahl der bedruckbaren Seiten genannt werden muss.

Nachfülltinte ist nicht betroffen

Das Gericht erklärt, "der Verbraucher wolle beim Kauf von Druckerpatronen nicht primär Tinte kaufen, sondern eben eine für seinen Drucker passende Druckerpatrone als (gebrauchs-)fertige Einheit. Mit der Tinte allein könne er - anders als im Falle von Nachfüllpackungen - nichts anfangen."

Damit betrifft das Urteil also nur Patronen, nicht Nachfülltinte. Für die Nutzer könnte es, wenn der Urteilsspruch Bestand hat, schwer werden, den Unterschied beispielsweise von Normal- und sogenannten XL-Patronen zu erkennen. Die Richter räumen aber ein, dass ihr Urteil grundsätzliche Bedeutung hat, und ließen eine Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof von Baden-Württemberg zu. Ob das Land oder das klagende Unternehmen diesen Schritt gehen werden, ist noch nicht bekannt.


eye home zur Startseite
egal 15. Feb 2013

Also ich schreib ja schon manchmal unverständlich, aber deinen Ausführungen kann man...

0xDEADC0DE 14. Feb 2013

Nein, das ist keine "Dosierung" seitens des Nutzers. Dosierung am Drucker geht, seitens...

brill 14. Feb 2013

Genau so ist es. Da lassen sich Tausend Beispiele finden. Ich kaufe auch Deo-Spray als...

dreamtide11 14. Feb 2013

Ich habe den Rest des threads schon gelesen, da finden sich ja durchaus auch Pro-Tinte...

Dubu 14. Feb 2013

Unsinn, natürlich muss auch Tinte drin sein. Nochmal das Beispiel mit den Kulis: Auch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Kirchheim
  2. Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont
  3. Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg oder Hallstadt
  4. über Hanseatisches Personalkontor Karlsruhe, Karlsruhe


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 149,99€
  2. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 69,99€/149,99€/79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Jahresgehalt

    Erfahrene Softwareentwickler verdienen 55.500 Euro

  2. Sync 3

    Ford bringt Carplay und Android Auto in alle 2017er-Modelle

  3. Netzwerk

    Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone

  4. Hello Games

    No Man's Sky braucht kein Plus und keine Superformel

  5. Master Key

    Hacker gelangen per Reverse Engineering an Gepäckschlüssel

  6. 3D-Druck

    Polizei will Smartphone mit nachgemachtem Finger entsperren

  7. Modesetting

    Debian und Ubuntu verzichten auf Intels X11-Treiber

  8. Elementary OS Loki im Test

    Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein

  9. Mobilfunkausrüster

    Ericsson feuert seinen Konzernchef

  10. Neuer Algorithmus

    Google verkleinert App-Downloads aus dem Play Store



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  2. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro
  3. Mi Band 2 Xiaomis neues Fitness-Armband mit Pulsmesser kostet 20 Euro

  1. Re: Brot ist der Katalysator

    Niaxa | 21:52

  2. Re: Es ist besser, sich selbstständig zu machen.

    crazypsycho | 21:52

  3. Re: Wie ein Hungerlohn...

    Kleine Schildkröte | 21:51

  4. Re: Basisgehalt?

    gadi | 21:51

  5. Re: Schon wieder das Märchen von den IT-Gehältern

    ypsilon | 21:50


  1. 18:35

  2. 17:31

  3. 17:19

  4. 15:58

  5. 15:15

  6. 14:56

  7. 12:32

  8. 12:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel