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Die C3S will eine Alternative zur Gema werden.
Die C3S will eine Alternative zur Gema werden. (Bild: C3S)

Urheberrechte: Gema-Alternative C3S will 2016 starten

Die C3S will eine Alternative zur Gema werden.
Die C3S will eine Alternative zur Gema werden. (Bild: C3S)

Die Gründer der C3S wollen ein zeitgemäßes Urheberrecht und das Monopol der Gema bei der Musikverwertung brechen. Jetzt geht das Projekt in den "Endspurt".

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Die letzten anderthalb Jahre waren besonders anstrengend für die rund 20, fast ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter der Cultural Commons Collecting Society (C3S). Sie haben Fördergeld eingesammelt, neue Geschäftsräume bezogen, Kommissionen gegründet, über Satzungen, Tarife und Verträge diskutiert und viel programmiert. Deswegen verordneten sie sich im August erst einmal Betriebsferien, "zum Kräftesammeln vor dem Endspurt", wie es auf der Webseite hieß.

Dieser Endspurt soll mit einer Zulassung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) enden. Erst dann wäre die C3S berechtigt, die Rechte von Komponisten und Textdichtern zu vertreten. So wie es der Noch-Monopolist bei den Musikverwertungsgesellschaften, die Gema, für ihre mehr als 69.000 Mitglieder tut - oder besser gesagt: anders, als es die Gema tut. Nämlich mit einer selbst entwickelten Software, die lizenzierte Musik automatisch erfassen soll, und mit der Möglichkeit, Stücke unter eine Creative-Commons-Lizenz zu stellen.

Den Antrag für die Zulassung beim Patentamt wollte die C3S eigentlich in diesem Herbst einreichen. Weil aber in der EU gerade das Urheberrecht reformiert und es dann neue nationale Gesetze geben wird, lassen sie sich damit eventuell noch etwas mehr Zeit, bis die Rechtslage klar ist.

Monopol der Gema brechen

Vielleicht ist ein bisschen mehr Zeit gar nicht schlecht: Denn es ist noch einiges festzuzurren, bevor der Gema-Konkurrent den Künstlern sein alternatives Musikverwertungssystem anbieten kann. Ein System, das von nicht wenigen Musikern herbeigesehnt wurde und das, so wird häufig gesagt, dabei helfen soll, das Urheberrecht ins digitale Zeitalter zu befördern.

Die C3S kritisiert an der Gema unter anderem, dass in ihrem System nicht nachvollziehbar sei, wer wie viel Tantiemen bekommt und dass Künstler nicht selbst entscheiden können, unter welcher Lizenz sie ihre Werke veröffentlichen. Um es auf einen Satz zu bringen: Die C3S will mehr Freiheit und Selbstbestimmung für die Künstler.

Freie Nutzung, schnelle Abrechnung 

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Icestorm 23. Sep 2015

Die GEMA-Vermutung wird wohl kaum fallen. Man wird trotzdem an die GEMA zahlen müssen (es...

robinx999 23. Sep 2015

Wie sieht denn der Nachweis aus eine Eidesstattliche Versicherung?

Bitschnipser 22. Sep 2015

Interessanterweise hat die C3S vom DPMA jede Menge Wohlwollen und Rückenwind bekommen...

Wechselgänger 22. Sep 2015

Diese Beweislastumkehr gilt aber nur, solange die GEMA die einzige Interessenvertretung...

wasabi 22. Sep 2015

Schon heute ist es so, dass es keine "GEMA-Abgabe" gibt. Stattdessen macht das die ZPÜ...



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