Gema fordert 10,25 Prozent der Einnahmen.
Gema fordert 10,25 Prozent der Einnahmen. (Bild: Gema)

Urheberrecht Gema verwirrt mit angeblicher Unterstützung von CC-Lizenzen

Zahlreiche Musiker und andere Rechteinhaber jubilierten schon, als die Gema per Twitter bekanntgegeben hat, auch freie CC-Lizenzen anbieten zu wollen. Inzwischen bezeichnet der Verein das aber als Falschmeldung. Manche Musiker wollen die Gema dennoch beim Wort nehmen.

Anzeige

Rasch hat sich am 12. August 2013 ein Tweet der Gema verbreitet, in dem der eingetragene Verein angab, "CC Lizenzen zählen bereits seit längerem zum Gema Angebot". Das hätte einen Paradigmenwechsel bedeutet, denn kostenfreie Lizenzen für Musik zu vergeben, gehörte bisher nicht zum Geschäftsmodell der Verwertungsgesellschaft.

Schnell entwickelte sich ein Dialog mit Netzaktivisten und Kulturschaffenden, der auch zwei Tage danach noch nicht abreißt. Dabei hatte die Gema bereits am 13. August 2013 in einem anderen Tweet betont, es handle sich bei der ursprünglichen Aussage um einen "Fehler". Um die Position des Vereins klarzustellen und die Unterschiede zwischen Gema, CC und C3s herauszustellen, gibt es auch eine eigene FAQ-Seite, auf welche die Gesellschaft mehrfach verwies.

Viel geholfen hat das nicht. Auch am 14. August 2013 gibt es weitere Anfragen an den Account @GemaDialog, eine davon von Bruno Kramm. Der Urheberrechtsexperte der Piratenpartei, der im Landesverband Bayern auf Platz 1 für den Bundestag kandidiert, ist Musiker und Geschäftsführer eines Musiklabels. Kramm ist zudem Gema-Mitglied und will trotz des Dementis des Vereins versuchen, seine dort vertretene Musik unter eine andere Lizenz zu stellen. Ebenfalls per Twitter kündigte er an, die Gema werde demnächst ein entsprechendes Schreiben erhalten.

Account nicht gehackt

Eine Sprecherin der Gema sagte Golem.de, bei dem Tweet habe es sich "um einen menschlichen Fehler" gehandelt, der auf eine interne Kommunikationspanne zurückzuführen sei. Einen Missbrauch des Accounts, etwa durch Hacker, könne die Gema ausschließen. Es sei aber Grundsatz der Verwertungsgesellschaft, Tweets nicht zu löschen und lieber Richtigstellungen zu posten. In diesem Fall habe es aber mit einem Tag zu lange gedauert, das Dementi zu veröffentlichen, gab die Sprecherin unumwunden zu.


furanku1 17. Aug 2013

Das ist schlicht und einfach Unsinn.

furanku1 17. Aug 2013

Binsenweisheit. Die GEMA richtet sich an Menschen, die mit ihrer Musik Geld verdienen. Und?

Hu5eL 16. Aug 2013

Und Sie glauben daran, das noch zu erleben? -.-

golom 15. Aug 2013

Zum Glück gibt es ja bald eine echte Alternative: http://www.startnext.de/c3s

superduper 15. Aug 2013

http://ccmixter.org/ z.B.

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Senior Consultant (m/w) Debitoren Management System
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  2. Informatiker / innen Schwerpunkt SAP Entwicklung
    Lechwerke AG, Augsburg
  3. Senior Java-Ent­wick­ler / Java-Archi­tekt (m/w)
    AKDB, Regens­burg
  4. Mit­ar­beiter (m/w) Kunden­service Ein­woh­ner- und Per­sonen­stands­wesen
    AKDB, Mün­chen

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Crucial MX100 256GB zum Bestpreis bei Redcoon
    95,50€
  2. GeForce GTX 960
    ab 199,90€ bei Alternate lieferbar
  3. Medion Erazer X7835 PCGH-Notebook mit Geforce GTX 980M und Core i7-4710MQ
    1999,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. VLC-Hauptentwickler

    "Appstores machen Kopfschmerzen"

  2. Torrent

    The Pirate Bay ist zurück - zumindest ein bisschen

  3. Freier Videocodec

    Daala muss Technik patentieren

  4. Android-Konsole

    Alibaba investiert zehn Millionen US-Dollar in Ouya

  5. Andrea Voßhoff

    Datenschutzbeauftragte jetzt gegen Vorratsdatenspeicherung

  6. Breitbandausbau

    "Wer Bauland will, fragt heute erst nach schnellem Internet"

  7. Dying Light

    Performance-Patch reduziert Sichtweite

  8. Project Tango

    Googles 3D-Sensor-Konzept verlässt Experimentierstatus

  9. Messenger

    Telefoniefunktion für Whatsapp erreicht erste Nutzer

  10. iTunes Connect

    Hallo, fremdes Benutzerkonto



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Fehlender Cache verursacht Ruckler: Nvidias beschnittene Geforce GTX 970 stottert messbar
Fehlender Cache verursacht Ruckler
Nvidias beschnittene Geforce GTX 970 stottert messbar
  1. IMHO Juhu, DirectX 12 gibt's auch für Windows-7-Besitzer
  2. Geforce GTX 965M Sparsamere Alternative zur GTX 870M
  3. MFAA Nvidias temporale Kantenglättung kann mehr

Glibc: Ein Geist gefährdet Linux-Systeme
Glibc
Ein Geist gefährdet Linux-Systeme
  1. Tamil Driver Freier Treiber für ARMs Mali-T-GPUs entsteht
  2. Red Star ausprobiert Das Linux aus Nordkorea
  3. Linux-Jahresrückblick 2014 Umbauarbeiten, Gezanke und Container

Onlinehandel: Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen
Onlinehandel
Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen
  1. Quartalsbericht Amazons Ausgaben steigen auf 28,7 Milliarden US-Dollar
  2. Amazon Original Movies Amazon will eigene Kinofilme kurz nach der Premiere streamen
  3. Ultra-HD Amazons 4K-Videos vorerst nur für Smart-TVs

    •  / 
    Zum Artikel