Abo
  • Services:
Anzeige
Urbee: 50 Teile, 2.500 Stunden im Drucker
Urbee: 50 Teile, 2.500 Stunden im Drucker (Bild: Kor Ecologic)

Urbee: Kanadischer Ingenieur druckt ein Auto

Urbee: 50 Teile, 2.500 Stunden im Drucker
Urbee: 50 Teile, 2.500 Stunden im Drucker (Bild: Kor Ecologic)

Urbee ist ein kleines dreirädriges Hybridauto, dessen Karosserie und Innenausstattung aus dem 3D-Drucker kommen. Ein Dienstleister aus den USA fertigt die rund 50 Teile, aus denen das Auto zusammengesetzt ist.

Das kanadische Unternehmen Kor Ecologic baut derzeit sein erstes Auto namens Urbee: Die Teile des Wagens kommen aus dem 3D-Drucker.

Urbee - eine Abkürzung für Urban Electric - ist ein Zweisitzer mit Hybridantrieb. Dieser besteht aus zwei Elektromotoren und einer Verbrennungsmaschine. Das dreirädrige Auto hat einen Akku, der an der Steckdose oder über ein Solarmodul geladen werden kann.

Anzeige

Gedruckt von Stratasys-Tochter

Gebaut wird das Auto bei Redeye On Demand. Der 3D-Druck-Dienstleister ist ein Tochterunternehmen von Stratasys, dem Marktführer im Bereich 3D-Drucker. Die Teile für das Auto werden mit einem Drucker vom Typ Fortus 900mc hergestellt.

Das Konzept hatte Entwickler Jim Kor aus Winnipeg in der kanadischen Provinz Manitoba 2010 vorgestellt. Urbee 2 sei derzeit in Produktion, sagte Kor der US-Tageszeitung St. Paul Pioneer Press. Eden Prairie, wo Redeye ansässig ist, liegt im Erscheinungsgebiet der Zeitung im US-Bundesstaat Minnesota. Kor hatte schon einen ersten Urbee gebaut. Bei dem sei aber nur die Karosserie aus dem 3D-Drucker gekommen, berichtet er. Beim zweiten werde auch die Innenausstattung gedruckt. Das Chassis bestehe allerdings aus Metall.

2.500 Stunden Druckzeit

Die Autoteile im 3D-Drucker herzustellen, bietet einige Vorteile. So werden weniger Teile gebraucht: Die gesamte Karosserie des Autos besteht aus etwa 50 Elementen. Das soll auch die Kosten senken, da es einfacher ist, das Auto zusammenzubauen. Allerdings ist der Aufwand der Produktion relativ hoch: Für alle Teile zusammen beträgt die Druckzeit rund 2.500 Stunden.

Urbee sei das bisher größte Projekt von Redeye, sagte Jeff Hanson, der bei dem 3D-Druck-Dienstleister für die Geschäftsentwicklung zuständig ist. Größe sei kein Problem, vielmehr hänge es am Budget. Wenn das groß genug sei, könne man sogar einen Flugzeugträger drucken. Hanson hält eine Fabrik für möglich, in der 3D-Drucker Autoteile drucken. Die könnten dann automatisch dem Drucker entnommen und auf ein Fließband für die weitere Bearbeitung transferiert werden.

Von Küste zu Küste

Urbee wird über einen Hybridantrieb verfügen, wobei der Verbrennungsmotor mit Ethanol betrieben werden soll. Kor will zusammen mit einem Beifahrer mit dem ersten Urbee von San Francisco nach New York fahren. Dabei wollen sie nicht mehr als eine Tankfüllung Treibstoff verfahren - der Tank fasst rund 40 Liter.

Der Preis für einen Urbee steht noch nicht fest. Kor sagte der Zeitung, es lägen ihm bereits 14 Bestellungen vor.


eye home zur Startseite
__destruct() 14. Feb 2013

Er kann dann auch Platinen drucken, auf denen direkt relativ große Ströme fließen können...

fotografer 14. Feb 2013

Wie man als Ingenieur auf 3 Räder kommt ist mir schleierhaft. Klar der Rollwiederstand...

Go4theQ 14. Feb 2013

Zunächst einmal wird hier auch mit Metall gedruckt und ja 3D-Drucker drucken schon mit...

Go4theQ 14. Feb 2013

Also wenn das Auto das kann was in diesem Artikel angepriesen wird, würde ich es schon...

Sharra 12. Feb 2013

Das Problem, dass eigentlich wichtige Aussagen nur oberflächlich erklärt werden, oder...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über JobLeads GmbH, Düsseldorf
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  3. Dynamic Engineering GmbH, München
  4. Robert Bosch GmbH, Bühl


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,90€ (UVP 649,90€)
  2. und bis zu 40 Euro Sofortrabatt erhalten
  3. 22,96€

Folgen Sie uns
       


  1. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  2. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  3. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  4. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  5. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  6. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland

  7. Rosetta

    Mach's gut und danke für die Bilder!

  8. Smartwatch

    Android Wear 2.0 kommt doch erst nächstes Jahr

  9. G Suite

    Google verbessert Apps for Work mit Maschinenlernen

  10. Nahbereich

    Netzbetreiber wollen Vectoring II der Telekom blockieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft: Das bringt Windows Server 2016
Microsoft
Das bringt Windows Server 2016
  1. Microsoft Windows Server 2016 wird im September fertig

Soziale Netzwerke: Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
Soziale Netzwerke
Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
  1. iOS 10 und WatchOS 3.0 Apple bringt geschwätzige Tastatur-App zum Schweigen
  2. Rio 2016 Fancybear veröffentlicht medizinische Daten von US-Sportlern
  3. Datenbanksoftware Kritische, ungepatchte Zeroday-Lücke in MySQL-Server

Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

  1. Re: ich so ...

    Earan | 17:08

  2. Re: Link auf PDF (Sandia Lab)

    Eheran | 17:08

  3. Re: Wenn ich mir überlege, dass USB mal...

    Neuro-Chef | 17:08

  4. Re: Wieder dieser SUV Mist

    mxcd | 17:07

  5. Re: LOL

    sneaker | 17:07


  1. 14:07

  2. 13:45

  3. 13:18

  4. 12:42

  5. 12:06

  6. 12:05

  7. 11:52

  8. 11:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel