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Drohne Cormorant: kann landen, wo Helikopter nicht hinkommen.
Drohne Cormorant: kann landen, wo Helikopter nicht hinkommen. (Bild: Urban Aeronautics)

Urban Aeronautics: Drohne Cormorant fliegt eine autonome Platzrunde

Drohne Cormorant: kann landen, wo Helikopter nicht hinkommen.
Drohne Cormorant: kann landen, wo Helikopter nicht hinkommen. (Bild: Urban Aeronautics)

Starten, landen, verschiedene Kurse zum Wind fliegen: Die Drohne Cormorant hat erfolgreich den ersten autonomen Flug absolviert. Sie soll als fliegende Ambulanz eingesetzt werden.

Einmal autonom um den Platz: Die Drohne Cormorant ist erstmals autonom eine Platzrunde geflogen. Entwickelt wurde das unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV), das anfangs Air Mule hieß, von dem israelischen Unternehmen Urban Aeronautics.

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Angetrieben wird Cormorant von zwei schwenkbaren Mantelpropellern. Zwei Mantelrotoren sind in den Rumpf integriert. Sie sorgen dafür, dass das Fluggerät in der Luft bleibt sowie senkrecht starten und landen kann.

Die Drohne steigt 3.600 Meter hoch auf

Cormorant ist etwa sechs Meter lang, zwei Meter breit und knapp zwei Meter hoch. Es soll etwa 180 Kilometer pro Stunde schnell fliegen und über 3.600 Meter hoch aufsteigen. Es kann eine Nutzlast von 760 Kilogramm transportieren.

Das UAV ist dafür gedacht, Verletzte an Orten zu bergen, die Hubschrauber mit ihren Rotoren nicht anfliegen können, etwa in Wäldern, in Städten oder auch Katastrophengebieten. Außerdem soll es als fliegende Ambulanz Verwundete aus Kampfgebieten retten. In einem Einsatz könnte das Fluggerät auch ferngesteuert werden.

Die Drohne orientiert sich am Boden

Für Cormorant hat Urban Aeronautics ein ungewöhnliches Steuersystem ersonnen: Es nutzt in erster Linie die Flughöhe, die unter anderem zwei Laser- und ein Radar-Höhenmesser erfasst wird, sowie die Daten von Trägheitssensoren zum Steuern. Zusätzlich verfügt das Fluggerät noch über eine Kamera. In Zukunft sollen noch weitere Sensoren für die Hinderniserkennung hinzukommen.

Zwei Systeme fliegen den Cormorant: Das Flight Control System (FCS) steuert anhand der Sensordaten. Das Flight Management System (FMS), überwacht die Daten und schätzt ab, ob ungenaue oder fehlerhafte Sensordaten Abweichungen von der Flugbahn verursachen, und greift in einem solchen Fall ein.

Cormorant landete zu früh

Ganz reibungslos verlief der Test nicht: Das FMS habe drei Mal nachjustieren müssen. Zwei Mal musste es die Höhe korrigieren, weil die Abstandmessung zum Boden nicht genau war. Der Laser war vom unebenen Boden nicht richtig reflektiert worden. Am Ende des Fluges verschätzte sich das FCS und leitete die Landung zu früh ein.

Mit dem Test habe Cormorant gezeigt, dass die von Urban Aeronautics entwickelte Technik funktioniere, sagte Unternehmensgründer Rafi Yoeli. In weiteren Tests sollen die Manövrierfähigkeit sowie der Übergang zwischen den Flugmodi verbessert werden.


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Moe479 21. Nov 2016

ach das geht schon ... mit ausgedeinten haudegen die sich noch einmal beweisen möchten...

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B3Nder82 21. Nov 2016

Oh nein, jetzt ist man schon zum Beta-Leser degradiert o.O ;) nur Spaß

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Junior-Consultant 21. Nov 2016

Oder ist das Allgemeinwissen?

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gbo (Golem.de) 21. Nov 2016

Haben wir korrigiert, vielen Dank für den Hinweis.

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