Update: Apple entfernt Java-Applet-Plugin aus allen Browsern
Update auf Java SE 6 Version 1.6.0_37 in der Softwareaktualisierung von Lion (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Update Apple entfernt Java-Applet-Plugin aus allen Browsern

Apple verteilt ein Update für Mac OS X, das die Java-SE-6-Runtime aktualisiert, um Sicherheitslücken zu schließen. Gleichzeitig entfernt das Update das Java-Applet-Plugin aus den installierten Browsern.

Anzeige

Einen ungewöhnlichen Weg zu mehr Schutz vor Java-Sicherheitslücken hat Apple mit seinem aktuellen Update "Java für OS X 2012-006" für OS X 10.7 und 10.8 eingeschlagen. Damit wird die Runtime von Java SE 6 auf Version 1.6.0_37 gehievt, die einige Sicherheitslücken schließt, die Apple aber noch nicht in einem Supportdokument auflistet. Wer jedoch versucht, ein Java-Applet im Browser zu benutzen, wird sich im ersten Moment wundern: Dabei wird nämlich das Java-Applet-Plugin aus den Browsern entfernt.

Wer darauf angewiesen ist, Java-Applets zu benutzen, muss sich künftig direkt von Oracle das Plugin herunterladen. Ein entsprechender Hinweis wird im Browser mitsamt Link angezeigt. Mit dem Update wird die Software "Java-Einstellungen" ebenfalls entfernt. Damit konnte der Anwender vormals die Java-Applet-Einstellungen konfigurieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass Apple ein Applet aus dem Browser entfernt - bei Mac OS X 10.7 alias Lion fehlte das Flash-Plugin von Adobe, das sich der Anwender fortan manuell herunterladen muss. Auch diese Entscheidung wurde mit Sicherheitsbedenken begründet.

Bei der Mac-OS-X-Version 10.6, für die ebenfalls das Java-Update 11 angeboten wird, deaktiviert Apple das Java-Applet-Plugin lediglich, wenn es längere Zeit nicht benutzt wird. Auf Knopfdruck lässt es sich wieder einschalten.

Die Java-Updates werden über die Softwareaktualisierung von Mac OS X verteilt. Alternativ lassen sich die Dateien auch für Mac OS X 10.6 sowie OS X 10.7 und OS X 10.8 manuell herunterladen und installieren. Dazu müssen die Browser geschlossen werden.


Wissard 19. Okt 2012

Inwiefern? Die ist doch genauso bescheiden wie immer.

Netspy 19. Okt 2012

Was ja aufgrund des Hinweises von Apple und dem Link zu Oracle ziemlich leicht ist.

StefanKehrer 18. Okt 2012

Firefox fragt aber nach, und weißt explizit auf die Sicherheitslücke hin. Hab ich glaub...

zZz 18. Okt 2012

oracle/adobe/... steht es frei einfach den appstore für ihre plugins zu verwenden

Frank 18. Okt 2012

Für "normale Privatleute" jedenfalls nicht.

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  2. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  3. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  4. Web-Entwickler (m/w) mit Schwerpunkt PHP
    LLG Media GmbH, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Europäischer Gerichtshof

    Framende Links sind keine Urheberrechtsverletzung

  2. IP-Telefonie

    DDoS-Angriff legt Sipgate lahm

  3. Mobiles Bezahlen

    Überwiegend positive Erfahrungsberichte zu Apple Pay

  4. UniPi+

    Das Raspberry Pi B+, in Aluminium gehüllt

  5. Ubuntu 14.10

    Zum Geburtstag kaum Neues

  6. Deutsche Telekom

    "Verdienen nicht genug für den Ausbau für Milliarden GByte"

  7. Raumfahrt

    Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift

  8. Kingdom Come Tech Alpha

    Verirrte Schafe und geplagte Farmer

  9. Verwaltung

    Berliner Steuerbehörden wollen wieder MS Office nutzen

  10. Anno

    Erschaffe ein Königreich auf dem iPad



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel