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Ursula von der Leyen im Dezember 2012
Ursula von der Leyen im Dezember 2012 (Bild: Getty Images/Sean Gallup)

Unter Druck: Von der Leyen fordert Aufklärung von Amazon

Ursula von der Leyen im Dezember 2012
Ursula von der Leyen im Dezember 2012 (Bild: Getty Images/Sean Gallup)

Der ARD-Bericht über die Behandlung von Leiharbeitern bei Amazon zieht weitere Kreise. Nun forderte die Bundesarbeitsministerin Aufklärung von Amazon und droht der Leiharbeitsfirma mit Lizenzentzug.

Eine Dokumentation der ARD über die vermeintlich schlechte Behandlung von Leiharbeitern bei Amazon hat die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf den Plan gerufen. Die Politikerin verlangte in der Zeitung Welt am Sonntag von Amazon, den Fall aufzuklären. Sie sagte gegenüber der Zeitung, dass der Bericht von unverzüglich eingesetzten Sonderprüfern noch diese Woche vorliegen soll. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohte von der Leyen der Leiharbeitsfirma mit Lizenzentzug. Die Zeitarbeitsagentur selbst hat sich bislang nicht geäußert.

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Der Sicherheitsdienst Hensel European Security Services (H.E.S.S.), dessen Mitarbeiter nach dem ARD-Bericht die Leiharbeiter schikaniert haben sollen, äußerte sich in einer Pressemitteilung (PDF) und wies den Vorwurf zurück, dass das Unternehmen rechtsradikale Ansichten pflege oder unterstütze. Das Tragen von Thor-Steinar-Bekleidung habe man per Dienstanweisung verboten. Auch die sonstigen Vorwürfe aus dem ARD-Bericht weist das Unternehmen zurück.

Shitstorm für Amazon

Im Internet machen derweil Amazon-Kunden ihrem Unmut Luft, rufen zum Boykott des Unternehmens auf und kündigen an, beim Versandhändler nichts mehr zu bestellen. Besonders auf der Facebook-Seite von Amazon werden neue Produktankündigungen praktisch ausnahmslos mit kritischen Kommentaren zur Situation der Leiharbeiter versehen.

Der Chef des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), Volker Enkerts, sagt zu der Situation, dass keines der Mitgliedsunternehmen im Fall Amazon nachweislich für die Unterbringung und Verpflegung der Zeitarbeitnehmer verantwortlich war, noch dass irgendein Zeitarbeitsunternehmen die besagte Sicherheitsfirma beauftragt habe. Alle in der ARD-Sendung vorgebrachten Anschuldigungen hätten nach Darstellung von Enkerts nichts mit der Personalgestellung zu tun.


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throgh 18. Feb 2013

Wie weit man kommt? Hmm, fraglich tatsächlich. Aber ich kann deinem Text wirklich erstmal...

helgebruhn 18. Feb 2013

Dürfte nichts bringen der Vorschlag. Wenn ein Zeitarbeitnehmer dasselbe Gehalt bekäme...

throgh 18. Feb 2013

Da geht es mir ebenso! Die Piraten hatten auch ohne Konzept erst einmal etwas Frisches...

throgh 18. Feb 2013

Wenn die Politik nicht greift, darf der Bürger sich selbst organisieren. Das nicht als...

Spaghetticode 18. Feb 2013

Im Duden stehen beide Varianten (Stop/Stopp) drin. Stop wird als alte und...



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