Unreal Engine 4 Tencent beteiligt sich an Epic Games

Tencent investiert in Epic Games. Der neue strategische Partner sieht großes Potenzial in der Unreal Engine, ist aber auch Lizenznehmer der Cryengine 3.

Anzeige

Epic Games hat einen neuen strategischen Partner. Das chinesische Telekommunikationsunternehmen Tencent ist nun Minderheitsgesellschafter bei dem US-amerikanischen Entwickler von 3D-Engines und Spielen.

Epic-Präsident Michael Capps will die Investition nutzen, um mehr spielerelevante Technik entwickeln zu können. Von Tencent erhofft man sich Erfahrungszuwachs im Bereich Onlinegaming. Epic soll weiterhin unabhängig agieren und seine Spielemarken weiter auf mehrere Plattformen bringen. Die Tencent-Tochter Tencent Games, der größte chinesische Betreiber von Onlinespielen, ist bereits Lizenznehmer von Epics 3D-Engine Unreal Engine.

Erst im Januar 2012 hatte Tencent Games eine Lizenzvereinbarung mit dem Frankfurter Entwicklerstudio Crytek geschlossen, um die Cryengine 3 nutzen zu können. Sie soll für ein PC-Onlinegame genutzt werden. Ob sich daran was ändert, wurde bisher nicht angekündigt. Auf Nachfrage bei Epic Games hieß es nur, dass man dazu nichts sagen könne.

Für das Epic-Team empfinde man bei Tencent großen Respekt, so Tencents Vizechef David Wallerstein. Wallerstein: "Wir können viel voneinander lernen und wir freuen uns darauf, das Epic-Team bei seiner nächsten Phase der Gaming-Innovationen sowohl auf kommenden als auch auf bekannten Plattformen zu unterstützen." Damit spielt Wallerstein auf Epics neue Unreal Engine 4 an.

Die Übernahme muss noch von den US-Wettbewerbshütern abgesegnet werden. Wie viel Geld Tencent in Epic investiert hat, wurde nicht angekündigt.


Switchblade 20. Jun 2012

Ist mir klar. Aber die Aussage in der News ist mir nicht präzise genug. Das liest sich...

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  2. Business Intelligence / Data Warehouse Engineer (m/w)
    Loyalty Partner GmbH, München
  3. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)
  4. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

    •  / 
    Zum Artikel