Universeller Audiocodec Opus wird zum Internetstandard

Die IETF hat den Audiocodec Opus akzeptiert. Dieser sollte damit nach letzten minimalen Korrekturen in sechs bis acht Wochen zum Internetstandard werden. Entwickelt wurde Opus von Mozilla, Skype und Xiph.Org.

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Drei Jahre, nachdem Jean-Marc Valin und Timothy Terriberry von Mozilla sowie Koen Vos von Skype erstmals versuchten, die Internet Engineering Task Force von der Standardisierung eines Audiocodecs zu überzeugen, hat die IETF nun ihren Audiocodec Opus abgesegnet. Es gebe nur noch einige kleine Fehler, die beseitigt werden müssten, bevor Opus als RFC und damit als Internetstandard veröffentlicht werde, schreibt Jean-Marc Valin. Er geht davon aus, dass es nicht mehr als sechs bis acht Wochen dauern wird, bis Opus in der Version 1.0 und als RFC veröffentlicht wird.

Opus basiert auf Skypes Codec Silk und dem von Xiph.org entwickelten Celt Codec. Opus ist als universeller Audiocodec ausgelegt, der in vielen Bereichen genutzt werden kann, von Voice over IP über Videokonferenzen bis zu Ingame-Chat und der Übertragung von Livemusik. Opus skaliert dazu von 6 KBit/s bis 510 KBit/s und unterstützt Samplingraten von 8 bis 48 KHz bei Framegrößen von 2,5 bis 60 ms, wobei nahtlos zwischen allen Varianten gewechselt werden kann. Opus kann mit festen Bitraten ebenso genutzt werden wie mit variablen Bitraten.

Die von Valin, Terriberry und Vos entwickelte Opus-Implementierung ist Open Source und steht unter der BSD-Lizenz.


tilmank 12. Jul 2012

Ich habe es (unter Windows) getestet, es gibt einen extra Parameter --music. Ich habe ne...

SSD 05. Jul 2012

Theora ist afaik aber weit schlechter als H.264. WebM hingegen kann konkurrieren (au...

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