Univention Corporate Server 3.1 enthält Samba 4

Mit der Veröffentlichung des Corporate Server 3.1 hat Univention die finale Version von Samba 4 weitgehend umgesetzt. Die aktuelle Version enthält außerdem ein Werkzeug, das eine einfache Migration von Active Directory ermöglicht.

Anzeige

Das Bremer Unternehmen Univention hat seinen Corporate Server (UCS) auf Version 3.1 aktualisiert. UCS 3.1 enthält zwar noch die Vorabversion 4.0rc6 von Samba 4 und 3.6.8 von Samba 3, Univention hat aber die Funktionen der finalen Version von Samba 4 weitgehend umgesetzt. So lässt sich UCS 3.1 mit Windows 8 und Windows Server 2012 nutzen. Außerdem lässt sich UCS 3.1 auf Servern mit UEFI installieren und unterstützt beispielsweise GUID Partitionstabellen.

Mit dem Werkzeug Univention AD Takeover sollen Microsofts Active-Directory-Verzeichnisse einfach auf USÇS migriert werden können, ohne dass Windows Clients erneut einer Domäne beitreten müssen. Allerdings fehlen noch einige Funktionen in der Samba-4-Umsetzung in UCS 3.1. So lassen sich beispielsweise keine Windows-Domaincontroller in einer Samba-4-Domäne nutzen.

App-Center für UCS

Univention bietet erstmals einen App-Center an, in dem zertifizierte Anwendungen einfach installierte werden können. Zu den dort bereits vorhandenen Applikationen gehört eine Vorabversion des Univention Corporate Client. Außerdem haben bereits Drittanbieter einige Applikationen bereitgestellt, etwa die Groupware Zafara oder Open-Xchange sowie die CRM-Lösung Sugar oder die Dokumentenverwaltung Agorum. Außerdem lässt sich darüber auch die Dropbox-Alternative Owncloud installieren.

UCS 3.1 nutzt weiterhin Debian 6.0 alias Squeeze als Basis. Der Linux-Kernel wurde hingegen auf Version 3.2.30 aktualisiert. UCS 3.1 verzichtet auf die freien Nouveau-Treiber für Grafikarten mit GPUs von Nvidia. Für diese stehen aber die Vesa-Treiber weiterhin zur Verfügung. Zu den weiteren aktualisierten Paketen gehören die Virtualisierungslösungen Xen 4.1.3, Qemu/KVM 1.1.2 und die Verwaltungsbibliothek Libvirt 0.9.12.

Eine Lizenz des Univention Corporate Server 3.1 für 50 Mitarbeiter kostet 985 Euro mit Installationssupport. Mit einem zusätzlichen Standardsupport kostet UCS 3.1 1.885 Euro. UCS ist als DVD-Image in einer 32- und 64-Bit-Version erhältlich. Außerdem gibt es die aktuelle Version bereits als VMware-Image oder als Amazon Machine Image. Ein detailliertes Changelog steht als PDF-Datei zum Download bereit.


klaus66 27. Dez 2012

Daran, dass der Chef persönlich antwortet zeigt sich doch, dass Univention keineswegs...

mOreYn 17. Dez 2012

Weil es neben dem WebDAV Protokoll außerdem einen Desktop-Client für die Synchronisation...

jayrworthington 14. Dez 2012

Weiss jemand, wie sich das 5 User Limit (sie Sprechen in der Doku von 5 "Objekten") der...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Leiter (m/w)
    ALPLA Werke Lehner GmbH & Co KG, Markdorf
  2. Product Owner (m/w)
    CONJECT AG, Munich
  3. Softwareentwickler ASP.NET (m/w)
    MWG-Biotech AG, Ebersberg (Großraum München)
  4. Teamleiter (m/w) Software-Qualitätsdatenanaly- se
    Synatec GmbH, Stuttgart oder Dingolfing

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Facebook macht erneut Rekordgewinn

  2. Quartalszahlen

    Apple kann Gewinn und Umsatz wieder steigern

  3. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  4. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  5. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  6. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  7. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  8. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  9. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  10. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel