Unigine Valley: Im tiefen Tal der Grafikbenchmarks
Unigine Valley mit Bodennebel, Schnee und Lichtreflexen (Bild: Screenshot Golem.de)

Stereoskopie auch für 3D-Fernseher

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Bei unseren Tests mit einigen aktuellen und älteren Grafikkarten zeigte sich, dass sich Anti-Aliasing in der neuen Version 3.0 der Unigine stärker auswirkt, als das bei modernen Spielen der Fall ist. Selbst mit zwei Radeon HD 7970 im Crossfire-Verbund auf unserer Testplattform für Grafikkarten fiel die Bildrate beim Wechseln von vierfachem Multi-Sample-Anti-Aliasing zu achtfacher Kantenglättung von 80 auf 67,5 fps. Wir haben daher die Benchmarks für alle Grafikkarten mit 4xMSAA in 1.920 x 1.080 Pixeln beim Detailgrad Ultra durchgeführt. Die Werte sollen als Anhaltspunkt für eigene Experimente dienen.

  • Am Ende eines Benchmarks zeigt Valley die Konfiguration an.
  • Auch zwei Radeon HD 7970 werden durch 8xAA ausgebremst.
  • Bei achtfachem Anti-Aliasing sinkt die Leistung stark.
  • 1.920 x 1.080 Pixel, Quality Ultra, 4xMSAA
  • Mit der Tiefenschärfe kann der Anwender beliebig spielen.
  • Stereoskopie wird mit allen gängigen Formaten unterstützt.
1.920 x 1.080 Pixel, Quality Ultra, 4xMSAA

Bemerkenswert ist an Valley neben der ansprechenden Gestaltung auch, dass das Programm alle gängigen 3D-Verfahren für stereoskopische Darstellung unterstützt. Nvidias 3DVision wird bei entsprechender Hardware automatisch erkannt, ebenfalls nutzbar sind 3DSurround und das Side-by-Side-Format. So ist es beispielsweise möglich, einen 3D-Fernseher direkt mit dem richtigen Bildformat zu füttern, um Freunde mit dem interaktiven Gebirgstal zu beeindrucken.

Valley ist ab sofort bei Unigine als Download erhältlich. Die kostenlose Version bietet alle beschriebenen Funktionen, außerdem gibt es für professionelle Anwender auch die Ausgaben "Advanced" und "Pro". Die kleinere Ausgabe für 20 US-Dollar kann den Test mit verschiedenen Vorgaben per Scripts automatisieren und Ergebnisse als CSV-Datei ausgeben. Für 500 US-Dollar gibt es die Pro-Version, die für kommerzielle Anwendungen freigegeben ist und zusätzlich einen Software-Renderer mitbringt, der Einzelbilder nur auf der CPU berechnet. Damit lässt sich beispielsweise die Qualität eines Treibers durch Vergleich der CPU- und GPU-berechneten Bilder beurteilen.

Dass sich Unigine mit Valley an die Simulation einer natürlichen Umgebung gewagt hat, liegt laut einer Aussage des Technikchefs des Unternehmens, Andrey Kushner, an einem der Standorte der Entwickler: "Da wir in Sibirien leben, wollten wir zeigen, wie schön die Natur hier ist. Sie bietet viele Kontraste - Blumen können im Geröll direkt neben einem massiven Berg wachsen". Die Geografiekenntnisse in der Redaktion von Golem.de reichen leider nicht aus, um damit auch zu erklären, warum ausgerechnet der markanteste Berg in Valley dem Matterhorn in den Schweizer Alpen ähnelt.

 Unigine Valley: Im tiefen Tal der Grafikbenchmarks

knoffhoff 27. Mär 2013

AFAIK ist das der Fall. Der 2. Kern liegt brach - zumindest für Grafikanwendungen - was...

schueppi 19. Feb 2013

Faszinierend... Warum setzt Futuremark auf SciFi? Es gibt kein Vergleich dazu. Wer die...

David64Bit 18. Feb 2013

Ne, alle vier auf etwa 50-55%

dit 18. Feb 2013

es ist allgemein ratsam solche Tests mehrmals zu machen. Ich glaube beim ersten Durchlauf...

476f6c656d 17. Feb 2013

Das sein Kartoffelbrei nach Erdbeeren schmeckt.

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