Robotcar
Robotcar (Bild: Uni Oxford)

Uni Oxford Autonome Autos für 160 Euro Aufpreis machbar

Britische Wissenschaftler arbeiten an einer Sensortechnik, die den Bau autonom fahrender Autos erheblich vereinfachen und preiswerter machen soll. In der Massenfertigung soll der Aufpreis nur 160 Euro betragen.

Anzeige

Selbstfahrende Autos sollen durch eine Entwicklung der Uni Oxford künftig erheblich preiswerter produziert werden können. Die dafür erforderliche Sensortechnik soll die zu fahrenden Routen allerdings nicht vollkommen selbst ergründen, sondern bei Fahrten analysieren, bei denen der Mensch am Steuer sitzt.

 
Video: Robotcar

Das Robotcar fertigt bei diesen Fahrten mit Hilfe von Lasersensorsen auf dem Dach und Stereokameras ein 3D-Abbild der Straße und ihrer Umgebung an. Das derzeitige Testsystem wurde in das Elektrofahrzeug Nissan Leaf integriert und kostet noch rund 5.800 Euro. Das nächste Ziel ist eine Reduktion auf ein Zehntel dieses Preises und schließlich auf etwa 160 Euro.

Professor Paul Newman sagte der britischen Zeitung The Telegraph, dass die Herausforderung darin besteht, statt teurer preiswerte Sensoren einzusetzen. Das Fahrzeug soll nach Newmans Ansicht immer nur teilautonom agieren und die Kontrolle nur zu bestimmten Gelegenheiten übernehmen.

Bei den Messfahrten wird eine 3D-Abbildung der Straße und ihrer Umgebung gefertigt. Sollte die Straße erneut befahren werden, prüft das Fahrzeug, ob seine bisherigen Daten ausreichen und bietet dann an, das Steuer selbst zu übernehmen. GPS wird aufgrund der fehlenden Genauigkeit für die Fahrt im Straßenverkehr nicht eingesetzt.

Die Steuerung erfolgt im Testfahrzeug über ein Apple iPad, das auf der Mittelkonsole befestigt wurde. Will der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug wiedererlangen, tippt er kurz das Bremspedal an.

Ein Laser unter der Frontschürze scannt dabei in einem 85 Grad großen Bereich vor dem Fahrzeug die Umgebung bis zu einer Distanz von 50 Metern ab. So werden Fußgänger, andere Fahrzeuge und Hindernisse erkannt. Das Fahrzeug fährt nur weiter, wenn der Weg frei ist.

Derzeit besitzt das Robotcar keine Zulassung für den allgemeinen Straßenverkehr in Großbritannien und muss auf Privatstraßen getestet werden. Nach Angaben der Forscher arbeiten sie mit dem britischen Verkehrsministerium zusammen, um eine Testmöglichkeit im realen Straßenverkehr zu erhalten.


ichbinsmalwieder 19. Feb 2013

Naja, so schlimm ists auch wieder nicht - mein Navi für 3000,- EUR hat immerhin ein Bose...

HerrMannelig 19. Feb 2013

Aufpreis sind dann eher 5000 Euro.

Technikfreak 18. Feb 2013

Für Atlantis müsste das Fahrzeug aber tauchen können.

flow77 18. Feb 2013

Die sprechen von dem Aufpreis als "machbar". Warum sollte das nicht stimmen? Das eine...

it-ministerium 18. Feb 2013

Diese Frage könnte man so beantworten: Weil unsere Städte nicht so weit sind und weil die...

Kommentieren



Anzeige

  1. System Engineers (m/w) im Bereich IT-Operations
    SVA System Vertrieb Alexander GmbH, verschiedene Standorte
  2. Senior Software Testberater - Testdatenmanagement (m/w)
    imbus AG, Möhrendorf (bei Erlangen), München, Köln und Hofheim (bei Frankfurt am Main)
  3. Senior Javascript Frontend Developer (m/w)
    tresmo GmbH, Augsburg
  4. Senior Auditor IT (m/w)
    Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  2. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  3. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  4. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  5. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  6. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus

  7. Smartphone

    LGs 5-Zoll-Display hat einen 0,7 mm dünnen Rand

  8. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  9. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  10. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel