Abo
  • Services:
Anzeige
Noch ist es nur ein Scherz - ein Warnschild vor "Texting while Walking" in Schweden.
Noch ist es nur ein Scherz - ein Warnschild vor "Texting while Walking" in Schweden. (Bild: JONATHAN NACKSTRAND/AFP/Getty Images)

Unfallgefahr: New Jersey überlegt Strafen für abgelenkte Smartphone-Nutzer

Noch ist es nur ein Scherz - ein Warnschild vor "Texting while Walking" in Schweden.
Noch ist es nur ein Scherz - ein Warnschild vor "Texting while Walking" in Schweden. (Bild: JONATHAN NACKSTRAND/AFP/Getty Images)

Im US-Bundesstaat Hawaii denkt man schon länger darüber nach, Fußgänger zu bestrafen, die beim Überqueren der Straße Kurznachrichten auf ihrem Smartphone schreiben. Jetzt wird dies auch in New Jersey diskutiert. Die angedachten Strafen sind teilweise recht hoch.

250 US-Dollar für "Texting while Walking", das ist ein schon länger bekannter Vorschlag für den US-Bundesstaat Hawaii für Fußgänger, die unachtsam durch die Gegend laufen. Assemblywoman Pam Lampitt hat nun die Diskussion auf die andere Seite der USA an die Ostküste gebracht, wie es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press heißt. Lampitt ist Mitglied der General Assembly, der gesetzgebenden Legislatur des US-Bundesstaats New Jersey, und will abgelenktes Gehen durch Bußgelder bis hin zur Haft unterbinden.

Die Strafe entspricht dem, was in den USA als Jaywalking bekannt ist, also dem Überqueren einer Straße unter Missachtung der Regeln und des Verkehrs. Vorgesehen sind bis zu 50 US-Dollar Bußgeld. Ausgeschöpft werden kann das Strafmaß schlimmstenfalls mit 15 Tagen Inhaftierung. In Hawaii will man ein Bußgeld in Höhe vom 250 US-Dollar einführen, noch ist die Gesetzgebung dort nicht abgeschlossen.

Anzeige

Wer nicht aufpasst, gefährdet sich und andere

Lampitt begründet den Wunsch nach einer Bestrafung damit, dass abgelenktes Gehen und Fahren eine Bedrohung für einen selbst sowie Fußgänger und Fahrer in der Umgebung darstellten. Lampitt sieht darin eine ebenso große Gefahr wie beim Jaywalking und spricht sich deswegen dafür aus, dasselbe Strafmaß zu verwenden. Abgelenktes Gehen soll nach Schätzungen des National Safety Council in den Jahren 2000 bis 2011 zu rund 11.000 Verletzungen geführt haben. Dazu gehörten nicht nur Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Immerhin neun Prozent der Kollisionspartner konnten prinzipbedingt nicht ausweichen, dazu gehörten beispielsweise Straßenlaternen, mit denen Smartphone-Besitzer Bekanntschaft machten.

Diskussionen über die Gefahr von Fußgängern, die unterwegs ihren Facebook-Status aktualisieren oder Kurznachrichten schreiben gibt es immer wieder. Abhilfe könnten Text-Walking-Lanes schaffen, die dafür sorgen sollen, dass Fußgänger beim Blick aufs Smartphone die Linienführung sehen. Andere Verkehrsteilnehmer würden so beim Kreuzen dieser Smartphone-Furten darauf achten, dass sie nicht von einem Kurznachrichtenschreiber versehentlich gerammt werden.


eye home zur Startseite
User_x 31. Mär 2016

vorallem weil ja auch soviel passiert, wenn zwei menschen miteinander zusammenstoßen. und...

User_x 31. Mär 2016

komisch, damit überholt uns ja Nordkorea im schlaf... :(

Friko44 30. Mär 2016

Man kann natürlich Spatzen mit Weisskopfadlern gleichsetzen. Oder man kann verstehen...

Friko44 30. Mär 2016

Das ist zwar oberflächlich betrachtet ein guter Schritt, geht aber nicht tief genug...

Snoozel 29. Mär 2016

Erschütterungssensoren in den Laternen? :p



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HOHENFRIED e.V., Bayerisch Gmain
  2. Finanz Informatik GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Münster
  3. über JobLeads GmbH, Wuppertal
  4. über Robert Half Technology, Oberhausen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus GTX 1070 Strix OC, MSI GTX 1070 Gaming X 8G und Aero 8G OC)
  2. 114,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones und Tablets

    Bundestrojaner soll mehr können können

  2. Internetsicherheit

    Die CDU will Cybersouverän werden

  3. 3D-Flash-Speicher

    Micron stellt erweiterte Fab 10X fertig

  4. Occipital

    VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

  5. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  6. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  7. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  8. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  9. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  10. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft: Das bringt Windows Server 2016
Microsoft
Das bringt Windows Server 2016
  1. Microsoft Windows Server 2016 wird im September fertig

Soziale Netzwerke: Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
Soziale Netzwerke
Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
  1. iOS 10 und WatchOS 3.0 Apple bringt geschwätzige Tastatur-App zum Schweigen
  2. Rio 2016 Fancybear veröffentlicht medizinische Daten von US-Sportlern
  3. Datenbanksoftware Kritische, ungepatchte Zeroday-Lücke in MySQL-Server

Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

  1. Re: Bei dem Samsung Gelumpe

    plutoniumsulfat | 23:55

  2. Re: Ist das jetzt der Tiefpunkt Golem?

    karl123 | 23:50

  3. Re: 40 Gigabit ist günstiger als 10GbE!

    grslbr | 23:49

  4. Re: endlich wird's den deutschen autobauern mal...

    Ach | 23:48

  5. Re: Mit 41 kWh 400km Reichweite

    thesmann | 23:43


  1. 19:24

  2. 19:05

  3. 18:25

  4. 17:29

  5. 14:07

  6. 13:45

  7. 13:18

  8. 12:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel