Umstrukturierung: Logitech entlässt 5 Prozent seiner Mitarbeiter
Harmony Touch (Bild: Logitech)

Umstrukturierung Logitech entlässt 5 Prozent seiner Mitarbeiter

Die defizitäre Firma Logitech wird weiter umgebaut. Nachdem im vergangenen Jahr 450 Stellen wegfielen, will das Unternehmen nun 140 weitere Arbeitsplätze einsparen. Bis zum Ende des Jahres 2013 will sich Logitech vor allem auf Zubehör für mobile Geräte konzentrieren.

Anzeige

Logitech will durch einen Konzernumbau bis zum Ende des Jahres 2013 zwischen 12 und 14 Millionen US-Dollar einsparen. Wie das Unternehmen jetzt mitteilt, werden fünf Prozent der Belegschaft entlassen, was rund 140 Arbeitsplätze kosten wird. Einen direkten Zusammenhang zu den in Abwicklung befindlichen Produktbereichen stellt Logitech in seiner Ankündigung der Sparmaßnahmen nicht her, so dass nicht ausgeschlossen ist, dass es sich nur um eine erste Entlassungswelle handelt.

Im vergangenen Weihnachtsquartal hatte das schon länger defizitäre Unternehmen Logitech einen Verlust von 180 Millionen gemacht. Firmenchef Bracken Darrell hatte daraufhin eine umfassende Restrukturierung angekündigt, bei der unter anderem die Abteilung für die Harmony-Fernbedienungen verkauft werden soll. Andere Produktbereiche wie Konsolenzubehör und Lautsprecherdocks will Logitech ganz aufgeben. Bereits 2012 hatte das Unternehmen 450 Stellen abgebaut.

Konzentration auf die wachstumsstärksten Produkte

Bracken Darrell stellt in seiner Mitteilung aber nochmals heraus, dass sich Logitech vermehrt auf die wachstumsstärksten Produkte konzentrieren will. Er nennt dabei nur Zubehör für PCs und mobile Geräte. Mit Letzterem sind vor allem Erweiterungen für Tablets und Smartphones gemeint, diese Kategorien hatte Darrell bereits im Januar 2013 als am wichtigsten für Logitech bezeichnet.

Wer die Abteilung für die Universalfernbedienungen der Serie Harmony übernehmen soll, hat das Unternehmen noch nicht bekanntgegeben. Derzeit werden sie weiter verkauft und sind auch bei deutschen Onlinehändlern gut verfügbar. Bereits bei Ankündigung des Ausstiegs aus dem Geschäft mit den Geräten hatte Logitech versprochen, dass der Support für die von Logitechs Onlinediensten abhängigen Geräte fortgeführt werden soll.


Martin F. 04. Mär 2013

Habe da andere Erfahrungen gemacht. MX700 hielt ca. 3 Jahre, bis die linke Taste...

beaver 04. Mär 2013

Witzig. Der Support in deren Foren ist ein Witz. Nur generische vorgefertigte Antworten...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Teamleitungen (m/w) für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München
  2. Projektmanager (m/w) für Projekte im Bereich Store Solutions
    GK SOFTWARE AG, Schöneck / Vogtland, Berlin, St. Ingbert / Saarland
  3. IT-Techniker (m/w)
    Dänisches Bettenlager GmbH & Co. KG, Handewitt (bei Flensburg)
  4. Head of Ad Management (m/w)
    Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG, Hannover

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Air Food One

    Post liefert online bestelltes Lufthansa-Essen nach Hause

  2. Threshold

    Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9

  3. Lieferdrohnen

    Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter

  4. Radeon R9 285

    Die schnellste Grafikkarte mit nur zwei 6-Pol-Anschlüssen

  5. Bitcoin

    Charles Shrem will sich schuldig bekennen

  6. Mozilla

    Firefox 32 verbessert Werkzeuge und Leistung

  7. Shiro Games

    Evoland 2 soll Hommage an Rollenspiel-Genre werden

  8. Gegen Vectoring

    Tele Columbus erhöht auf 150 MBit/s

  9. Libdrm

    Mesa bekommt erste Android-Unterstützung

  10. Die Sims 4

    Erster Patch macht Zäune zu Zäunen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel