Abo
  • Services:
Anzeige
Logistikzentrum von Amazon in Graben nahe Augsburg
Logistikzentrum von Amazon in Graben nahe Augsburg (Bild: Michael Dalder/Reuters)

Zeitarbeitsbranche steht unter Druck

Die Vorwürfe, dass aus osteuropäischen Ländern angeworbene Leiharbeiter teilweise zu wenig Geld erhielten oder die Abrechnung von Sozialbeiträgen nicht immer richtig erfolgte, schreckten bereits zum Ende vergangener Woche die Arbeitsbehörden auf.

Der Leiter der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin, hatte von dem US-Unternehmen schnellstmögliche Aufklärung "derzeit nicht transparenter Sachverhalte" verlangt. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) legte am Wochenende nach. "Der Verdacht wiegt schwer, deswegen müssen jetzt so schnell wie möglich alle Fakten auf den Tisch", sagte sie der Welt am Sonntag.

Anzeige

Die Vorwürfe stellten auch die Praxis infrage, im Ausland Arbeitnehmer anzuwerben und damit den Bedarf an Fachkräften für die deutsche Wirtschaft zu decken, erklärte Regionaldirektor Martin in einer Mitteilung. "Die in der Fernsehdokumentation geschilderten Lebens- und Arbeitsbedingungen der spanischen Saison-Arbeitskräfte beschädigen das Ansehen Deutschlands zutiefst." Nach eigenen Angaben beschäftigt Amazon in Deutschland 8.000 Logistikmitarbeiter fest.

Die Zeitarbeitsbranche will angesichts der Debatte um schlechte Arbeitsbedingungen unsaubere Praktiken nicht hinnehmen. "Immer dort, wo illegale beziehungsweise unethische Machenschaften im Zusammenhang mit Zeitarbeitseinsätzen praktiziert werden, distanzieren wir uns ausdrücklich hiervon", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz. Die Mitglieder des Verbands hätten sich einem Ethikkodex verpflichtet und arbeiteten zudem mit einer Schlichtungsstelle zusammen.

Rund 90 Prozent der Zeitarbeiter bei den Mitgliedsfirmen hätten einen unbefristeten Arbeitsvertrag, betonte Stolz. Der iGZ ist einer der Arbeitgeberverbände der Branche und vertritt nach eigenen Angaben rund 2.700 mittelständische Unternehmen.

 Amazon trennt sich von Sicherheitsfirma

eye home zur Startseite
Ass Bestos 20. Feb 2013

menschen die eine menschenverachtende einstellung vertreten, will ich nicht in meiner...

keloglan 20. Feb 2013

Die ganze Reportage hat "gestunken". Ok einige "Fakten" sind nicht zu vernachlässigen...

holminger 20. Feb 2013

Zwei Dinge. 1.) Schau einfach mal in die Vergangenheit. Da gab es auch schon Skandale...

Charles Marlow 20. Feb 2013

Genau, einfach weiter bestellen und sich nicht daran stören, dass man so zum Mittäter...

throgh 20. Feb 2013

Danke für deine Meinung. Also ich muss sagen, dass ich gerne ein "Depp" bin und mir wäre...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. hmmh multimediahaus AG, Berlin
  2. SMARTRAC TECHNOLOGY GmbH, Dresden
  3. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  4. über Hanseatisches Personalkontor Köln, Wissen im Westerwald


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,99€
  2. 299,90€ (UVP 649,90€)
  3. und bis zu 40 Euro Sofortrabatt erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Altiscale

    SAP kauft US-Startup für 125 Millionen US-Dollar

  2. Stiftung Warentest

    Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest

  3. Ausrüster

    Kein 5G-Supermobilfunk ohne Glasfasernetz

  4. SpaceX

    Warum Elon Musks Marsplan keine Science-Fiction ist

  5. Blau

    Prepaid-Kunden bekommen deutlich mehr Datenvolumen

  6. Mobilfunk

    Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr

  7. Nvidia und Tomtom

    Besseres Cloud-Kartenmaterial für autonome Fahrzeuge

  8. Xavier

    Nvidias nächster Tegra soll extrem effizient sein

  9. 5G

    Ausrüster schweigen zu Dobrindts Supernetz-Ankündigung

  10. Techbold

    Gaming-PC nach Spiel, Auflösung und Framerate auswählen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

DDoS: Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
DDoS
Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
  1. Hilfe von Google Brian Krebs' Blog ist nach DDoS-Angriff wieder erreichbar
  2. Picobrew Pico angesehen Ein Bierchen in Ehren ...
  3. Peak Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

  1. dabei war das System super

    jjfx | 01:52

  2. Re: Fand solche Dienste eh etwas sinnlos

    ManMashine | 01:44

  3. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte...

    Mett | 01:39

  4. Re: einmal Mathematiknachhilfe bitte...

    Rheanx | 01:38

  5. Re: Gmail auf dem letzten Platz...

    Cerb | 01:37


  1. 19:10

  2. 18:10

  3. 16:36

  4. 15:04

  5. 14:38

  6. 14:31

  7. 14:14

  8. 13:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel