UFS Erste Chips im Universal-Flash-Standard

Toshiba liefert erste Muster eines Bausteins nach der JEDEC-Norm UFS aus. Auf nur einem Chip in einem kompakten FBGA-Gehäuse bringt das Unternehmen 64 GByte unter. Vorgesehen ist unter anderem der Einsatz in Smartphones und Tablets.

Anzeige

Toshiba hat einer Mitteilung des Unternehmens zufolge die Entwicklung des ersten Chips nach dem Standard UFS abgeschlossen. Die vom Speichergremium Jedec entwickelte Norm für "Universal Flash Storage" gibt es bereits seit Mitte 2012, nachdem sie mehrere Jahre in der Entwicklung war.

Die aktuelle Version von UFS ist 1.1. Sie sieht eine schnelle Verbindung vom Controller zum Flash-Baustein mit nur einer Datenleitung vor; das Tempo soll auch über diese eine Lane 125 MByte/s erreichen. Darin soll auch der Vorteil gegenüber früheren Verfahren liegen: Da UFS mit einer Leitung auskommt, lassen sich Geräte einfacher und platzsparender gestalten.

Daher weist Toshiba auch darauf hin, dass sich der mit nur einer Lane angebundene 64-GByte-Baustein für Smartphones und Tablets gut eignen würde. Diese müssten dafür aber in ihren SoCs einen UFS-Controller mitbringen. In solchen Chips könnte UFS das betagte und in den meisten verbauten Versionen recht langsame Embedded-MMC (eMMC) ablösen. Ebenso wie die Anbindung ist auch der UFS-Chip selbst recht klein. Toshiba verpackt den Flash-Baustein in ein FBGA-Gehäuse mit 12 x 16 Millimetern Grundfläche, er ist auch nur 1,2 Millimeter dick.

Da sich andere Hersteller noch nicht voll zu UFS bekannt haben, liefert Toshiba ab sofort nur Musterstückzahlen aus, für die das Unternehmen keinen Preis nennt. Üblicherweise wird bei solchen Ankündigungen ein Termin für die Serienfertigung genannt, diesen lässt Toshiba jedoch offen. Der Beginn der Massenproduktion mit anderen Kapazitäten richte sich "nach der Nachfrage im Markt", sagt der Chiphersteller. Eine Angabe zur Strukturbreite des UFS-Bausteins gibt es bisher ebenfalls nicht.


SaSi 08. Feb 2013

vergiss die bildungskosten der entwickler nicht ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Quality Assurance Engineer / Rollout and System Integration (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. IT-Leiter/in
    Silvretta Montafon Bergbahnen AG über TCI Consult GmbH, St. Gallenkirch (Österreich)
  3. Softwareentwickler (m/w) Java EE
    D.O.M. Datenverarbeitung GmbH, Nürnberg, Ingolstadt
  4. Solution Architect SAP NetWeaver Platforms (m/w)
    evosoft GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel