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Omnigon Games
Omnigon Games (Bild: UemeU)

UemeU: Spiele-Sandbox für Hardcore-Modder

Mit wenigen Mausklicks eigene Spiele zu erstellen, ermöglichen zwar viele Editoren - das britische Entwicklerstudio Omnigon Games will mit UemeU ein Werkzeug schaffen, mit dem Modder ihre Hardware bis an die Leistungsgrenze treiben können.

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"Wir betreiben wahnsinnig viel Reverse Engineering - nur, um das eine Prozent der Leute glücklich zu machen, die vielleicht extreme Sachen vorhaben", erzählt Jeremy Hindle im Gespräch mit Golem.de. Hindle ist Chef des britischen Entwicklerstudios Omnigon Games, das auf Basis von Unity an dem Sandbox-Editor UemeU arbeitet.

UemeU soll sich von anderen Editoren - etwa Project Spark von Microsoft - vor allem dadurch unterscheiden, dass es viele Sicherheitsbegrenzungen eben nicht gibt. "Wir möchten die Modder, die Tüftler ansprechen, die ein Spiel bis an ihr Limit ausreizen", so Hindle. Er erzählt von einem Alphatester, der aus einer Art ringförmigen Mini-Doughnut einen gigantischen Berg aus Sand gebaut und ihn dann physikalisch korrekt über einer Stadt ausgeschüttet habe - nur um zu sehen, was passiert.

Die Liste der Funktionen von UemeU ist lang und übertrifft die der meisten anderen Editoren deutlich. So arbeitet Omnigon Games an einem Terrain auf Voxelbasis, während für die Darstellung der Weltobjekte und der Figuren klassische Polygonmodelle zum Einsatz kommen. Um die Landschaften auch noch schnell zu füllen, setzt das Team auf prozedurale Lösungen, so dass sich ein karges Tal fast auf Knopfdruck in eine Wildwiese verwandeln kann.

Wer in dieser Umgebung eine Quest mit Gebäuden, Gegenständen und NPCs gebaut hat, soll diese Mission jederzeit in andere Szenarios versetzen können. Wenn etwa ein Dungeon Master in einem selbst editierten virtuellen Rollenspiel seine Mitstreiter lieber in eine verwinkelte Eiswelt statt in eine Wüste schicken will, soll das ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand möglich sein.

Wichtig ist den Entwicklern, dass Teams und die globale Community sinnvoll über Netzwerke zusammenarbeiten können. Golem.de konnte gleichzeitig zusammen mit den Entwicklern im Editieren-Modus Hand an einen Level legen - die Zusammenarbeit und das Rechtemanagement sind sinnvoll geregelt. Auch beim Verwalten und Taggen von Assets wollen Hindle und sein Team bewusst nach Lösungen suchen, die den szeneweiten Austausch fördern.

UemeU befindet sich derzeit im offenen Alphatest. "Allerdings ist unser Build so stabil wie andere Programm in der späten Beta", findet Hindle. Es gibt eine kostenlose Demoversion mit Einschränkungen - vor allem kann der Spieler im Gamemodus weder speichern noch laden. Eine Lizenz kostet derzeit 11 britische Pfund, langfristig soll der Preis steigen. Derzeit ist UemeU für Windows-PC und Mac OS verfügbar, eine Fassung für Linux soll bald folgen.


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HerrMannelig 19. Jul 2014

erinnert an Garry's Mod, das auch nur so heißt, weil es selbst eine Mod ist oder war und...

Strongground 18. Jul 2014

VR ist ein gutes Argument, danke. Aus der Perspektive habe ich das Ding noch gar nicht...

Nolan ra Sinjaria 18. Jul 2014

okay aber die meisten haben bei dem Wort Donut wohl spontan nen Torus vor augen ;)



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