UEFI-Firmware und Private-Key: AMI bestätigt Echtheit, hält Gefahr aber für gering
(Bild: AMI)

UEFI-Firmware und Private-Key AMI bestätigt Echtheit, hält Gefahr aber für gering

American Megatrends hat in einer offiziellen Mitteilung die Echtheit des Ende vergangener Woche gefundenen UEFI-Quellcodes samt privatem Schlüssel bestätigt, gibt aber zugleich Entwarnung.

Anzeige

Der UEFI-Quellcode von AMI, der samt privatem Schlüssel auf einem offenen FTP-Server in Taiwan gefunden wurde, ist echt, bestätigte American Megatrends in einer Presseerklärung. Allerdings stammt der Code nicht von AMI direkt, sondern von einem Lizenznehmer. AMI trägt also keine Schuld daran, dass die Daten in falsche Hände gelangt sind.

Bei dem im Archiv enthaltenen privaten Schlüssel handle es sich zudem nur um einen Testschlüssel für Entwickler. AMI rät seinen Kunden, für fertige Produkte die Schlüssel nochmals gegen einen Produktionsschlüssel auszutauschen. Ist der Lizenznehmer diesem Rat gefolgt, sollte der Schlüssel wenig nützlich sein.

Daher gibt AMI Entwarnung. Die gefundenen Daten seien nicht geeignet, um Systeme nahezu unbemerkbar mit Schadsoftware zu infizieren.

Der Sicherheitsforscher Adam Caudill, der den Fund des Quellcodes und Schlüssels durch einen Kollegen publik gemacht hat, hält die Veröffentlichung des Quellcodes dennoch für ein Sicherheitsproblem. Dritte hätten so die Möglichkeit, den Quellcode, der nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, zu untersuchen und so einfacher Sicherheitslücken zu finden.


DASPRiD 08. Apr 2013

Ist doch gut, dann werden diese Sicherheitslücken wenigstens gefunden. Besser als...

Casandro 08. Apr 2013

Naja, grob die Hälfte von UEFI ist eh Open Source, das ist ungefähr so groß wie der Linux...

Kommentieren



Anzeige

  1. Leiter SAP Team (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen bei Stuttgart
  2. PHP-Entwickler (m/w)
    CONET Business Consultants GmbH, Hennef bei Bonn, Ludwigsburg
  3. SAP Business Process Expert (m/w) Module SD/MM/PP
    Brüel & Kjaer Vibro, Darmstadt
  4. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Flugsicherheitsbehörde

    Lieferdrohnen benötigen Piloten mit Fluglizenz

  2. Gift Trading

    Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele

  3. Fluggastdaten

    EuGH soll PNR-Abkommen mit Kanada prüfen

  4. LLGO

    Go-Compiler auf Basis von LLVM

  5. Operation Eikonal

    Regierung schüchtert Ausschuss mit extremem Geheimschutz ein

  6. Creative Commons

    Deutschlandradio darf CC-BY-NC-Bild nutzen

  7. Vodafone All-in-One

    Bündelangebot mit LTE, 100 MBit/s und TV für 60 Euro

  8. Wemo

    Belkin verkauft LED-Lampen mit Internetanschluss

  9. Chipfertigung

    7-Nanometer-Technik arbeitet mit EUV-Lithografie

  10. Plugins

    NPAPI in Chrome nur noch bis September 2015



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Core M-5Y70 im Test: Vom Turbo zur Vollbremsung
Core M-5Y70 im Test
Vom Turbo zur Vollbremsung
  1. Benchmark Apple und Nvidia schlagen manchmal Intels Core M
  2. Prozessor Schnellster Core M erreicht bis zu 2,9 GHz
  3. Die-Analyse Intels Core M besteht aus 13 Schichten

Android 5.0: Lollipop läuft schneller ohne Dalvik und länger mit Volta
Android 5.0
Lollipop läuft schneller ohne Dalvik und länger mit Volta
  1. Android 5.0 Root für Lollipop ohne neuen Kernel
  2. Lollipop Android 5.0 für deutsche Nexus-Geräte ist da
  3. SE Android In Lollipop wird das Rooten schwer

Yoga 3 Pro Convertible im Test: Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
Yoga 3 Pro Convertible im Test
Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
  1. HP Omen 15 Beleuchtetes Gaming-Ultrabook mit ungewöhnlicher Kühlung
  2. Weniger Consumer-Notebooks Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab
  3. Asus Zenbook UX305 Das flachste Ultrabook mit QHD-Display

    •  / 
    Zum Artikel