Anzeige
Edward Snowden kritisiert die neuseeländische Regierung.
Edward Snowden kritisiert die neuseeländische Regierung. (Bild: Europarat/Screenshot: Golem.de)

Überwachung in Neuseeland: Snowden und Assange unterstützen Dotcom im Wahlkampf

Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden erhebt schwere Vorwürfe gegen die neuseeländische Regierung. Sie soll die Bevölkerung über die Ausspähung angelogen haben, sagte er auf einer Wahlkampfveranstaltung mit Kim Dotcom.

Anzeige

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat die Neuseeländer vor der Überwachung durch die USA gewarnt. "Wenn Sie in Neuseeland leben, werden sie beobachtet", schrieb Snowden am Montag in einem Artikel auf der US-Webseite The Intercept. In einem weiteren Artikel auf der Seite hat Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald erläutert, dass der neuseeländische Geheimdienst Government Communications Security Bureau (GCSB) in den Jahren 2012 und 2013 heimlich daran gearbeitet habe, ein Massenüberwachungsprogramm einzurichten, während die Regierung solche Pläne dementiert habe.

Snowden, Greenwald und Wikileaks-Gründer Julian Assange äußerten sich am Montag zudem auf einer Wahlkampfveranstaltung von Kim Dotcoms Internet Party. Sie wurden nacheinander per Livestream zugeschaltet. Am 20. September findet in Neuseeland die Parlamentswahl statt.

Snowden sagte, bei seiner Arbeit bei der NSA habe er regelmäßig abgefangene Kommunikation von Neuseeländern gesehen. Auch der neuseeländische Geheimdienst GCSB könne Webseiten, SMS, Anrufe und Online-Einkäufe überwachen. Snowden gab an, dass er die Daten der Neuseeländer in dem Spionage-Tool XKeyscore habe abfragen können, das auch vom Bundesnachrichtendienst (BND) benutzt wird. Snowden verwies auf eine XKeyscore-Präsentation aus dem Jahr 2008, der zufolge sich Ergebnisse aus den sogenannten Five-Eyes-Staaten per Mausklick hätten ausschalten lassen. Dies bedeute, dass die Datenbank prinzipiell auch Daten aus Neuseeland enthalte. Das Land gehört neben den USA, Großbritannien, Kanada und Australien zu den Five Eyes.

Premierminister Key bezeichnete die Vorwürfe als falsch. Die Regierung habe lediglich darüber nachgedacht, Informationen zur Abwehr von Cyber-Angriffen zu sammeln. Diese Vorschläge seien jedoch nicht umgesetzt worden. Der Geheimdienst GCSB sammele keine Verbindungsdaten über Neuseeländer.


eye home zur Startseite
spiderbit 16. Sep 2014

hast du davor fuer ihn gespendet, ansonsten muessen die ihre Sache vorran treiben, und...

Nemorem 16. Sep 2014

Es mag sich mekrwürdig anhören, aber ja Politiker legen durchaus sehr viel Wert darauf...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Komponentenverantwortlich- e/r für Backupsysteme
    Landeshauptstadt München, München
  2. Anwendungsentwickler (m/w) i.s.h.med / COPRA6
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  3. Flash-Ingenieur / ICT-Ingenieur (m/w)
    Preh GmbH, Bad Neustadt (Saale)
  4. Softwareentwickler (m/w) C++
    CST - Computer Simulation Technology AG, Darmstadt

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: 10 Blu-rays für 50 EUR
    (u. a. Lucy, Jack Reacher, Cooties, Airport, Big Jake, Evan Allmächtig, Paycheck, I Am Ali)
  2. NEU: Blu-rays reduziert
    (u. a. Jurassic World 9,99€, Terminator Genisys 9,99€, Fast & Furious 7 8,97€, Fantastic Four...
  3. JETZT ERHÄLTLICH: GeForce GTX 1080 bei Amazon

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Zum Weltnichtrauchertag

    BSI warnt vor Malware in E-Zigaretten

  2. Analoges Radio

    UKW-Sendeanlage bei laufendem Betrieb umgezogen

  3. Kernel

    Linux 4.7-rc1 unterstützt AMDs Polaris

  4. Fehler in Blogsystem

    200.000 Zugangsdaten von SZ-Magazin kopiert

  5. Aufräumen von Prozessen beim Logout

    Systemd-Neuerung sorgt für Nutzerkontroversen

  6. Overwatch im Test

    Superhelden ohne Sammelsucht

  7. Mobilfunk

    Wirtschaftssenatorin will 5G-Testbed in Berlin durchsetzen

  8. Streit der Tech-Milliardäre

    Ebay-Gründer unterstützt Gawker im Streit mit Hulk Hogan

  9. Siri-Lautsprecher

    Apple setzt auf Horch und Guck

  10. Soylent-Flüssignahrung

    Die Freiheit, nicht ans Essen zu denken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Die Woche im Video Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!
  2. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  3. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Xbox Scorpio Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung
  2. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Security Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten
  2. Stratix 10 MX Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

  1. Re: Der Bundeswirtschaftsminister warnt

    ThaKilla | 18:11

  2. Re: Monokultur...

    Eheran | 18:10

  3. Re: Tickrate

    TheUnichi | 18:08

  4. Re: Und wenn man zu langsam fährt?

    DjNorad | 18:08

  5. Re: Einfach: Ich arbeite viel und habe JETZT Hunger

    strahler | 18:08


  1. 17:41

  2. 16:36

  3. 16:29

  4. 15:57

  5. 15:15

  6. 14:00

  7. 13:28

  8. 13:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel