Abo
  • Services:
Anzeige
Überwachung: FAA will Drohnen im nationalen Luftraum zulassen
(Bild: Carlo Allegri/Reuters)

Überwachung: FAA will Drohnen im nationalen Luftraum zulassen

Die US-Luftfahrtbehörde FAA will ab 2015 unbemannte Luftfahrzeuge zur Überwachung offiziell in ihren Luftraum integrieren. Die Behörde spricht von 7.500 Drohnen in den nächsten fünf Jahren. Fragen zur Sicherheit sind noch nicht geklärt.

Anzeige

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat einen Plan vorgelegt, um regulär unbemannte Luftfahrzeuge im nationalen Luftraum zuzulassen. Darin beschreibt die Behörde grundlegende Prinzipien, unter denen militärische und kommerzielle Drohnen ab 2015 zugelassen werden könnten. Außerdem will sie die noch anstehenden Probleme für die sichere Integration in den Luftraum lösen, zum Beispiel, wie Zusammenstöße mit bemannten Luftfahrzeugen verhindert werden.

"Wir erkennen, dass die umfassendere Nutzung von unbemannten Flugzeugen große Chancen bietet, aber es ist auch wahr, dass die Integration dieser Flugzeuge uns vor erhebliche Herausforderungen stellt", sagte FAA-Administrator Michael P. Huerta laut der Nachrichtenagentur Reuters. In den nächsten fünf Jahren könnten schätzungsweise 7.500 kleine unbemannte Flugzeuge im US-Luftraum operieren, sofern geeignete Regelungen in Kraft gesetzt seien, sagte Huerta.

FAA will Anforderungen erarbeiten

Die FAA will unter anderem Zertifizierungsanforderungen für die Zulassung sowie Prozeduren für den Betrieb von Drohnen erarbeiten und Schulungsmaterial für Drohnenpiloten erstellen. Weil bisher die Zertifizierungsanforderungen für unbemannte Luftfahrzeuge fehlen, hat die FAA jeden Genehmigungsprozess im Einzelfallverfahren durchführen müssen. Der Zulassungsprozess soll nun mit den neuen Regelwerken standardisiert werden.

Für die neuen Regeln für die unbemannte Luftfahrt sollen die gleichen Sicherheitsstandards gelten wie bisher in der bemannten Luftfahrt. Nur ein Pilot mit entsprechender Fluglizenz darf eine Drohne steuern. Die FAA will außerdem Sicherheitsstandards erstellen, um zu verhindern, dass eine fremde Person die Kontrolle über ein unbemanntes Flugzeug übernehmen kann.

Bisher operierten Drohnen nur in sehr begrenzten Umfang in den USA, dazu zählten hauptsächlich öffentliche Einsatzgebiete wie Grenzkontrollen und militärische Zwecke. Zukünftig möchte die Luftfahrtindustrie nun vermehrt Drohnen für zivile Zwecke einsetzen. Dazu gehören zum Beispiel die Luftfotografie oder der Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft, um das Pflanzenwachstum zu überwachen. Ebenso wird die Überwachung von Waldbränden und von kritischer Infrastruktur angestrebt.

Datenschutzbestimmungen sollen öffentlich zugänglich gemacht werden

Die FAA will für die Einrichtung von sechs Testgebieten nichtöffentliche Institutionen bis Ende des Jahres beauftragen, in denen Drohnen im gleichen Luftraum wie bemannte Flugzeuge fliegen dürfen. In Reaktion auf Bedenken bezüglich des Datenschutzes und der Privatsphäre will die FAA die Betreiber der Testgebiete anweisen, Datenschutzbestimmungen öffentlich zugänglich zu machen. Zukünftig möchte die FAA grundlegende Regeln zum Umgang mit dem Datenschutz mit Industrie und Datenschützern gemeinsam entwickeln.

Bis Ende des Jahres will die Behörde einen separaten Satz von Regeln für den Betrieb von kleinen unbemannten Systemen erstellen, die normalerweise nicht im Luftraum von zivilen Flugzeugen fliegen. Beispielsweise sind davon kleine Hubschrauberdrohnen und andere tragbare unbemannte Flugzeuge betroffen. Aber auch diese müssen registriert sein, und der Pilot muss eine entsprechende Lizenz besitzen. Bisher hat die FAA den Einsatz von kleinen Drohnen zu kommerziellen Zwecken verboten, ebenso den Verkauf des mit privaten Drohnen aufgenommenen Videomaterials.

FAA schreibt Kollisionswarnsysteme vor 

eye home zur Startseite
Captain 13. Nov 2013

der Chip kommt in den Hintern... *ggg

Captain 13. Nov 2013

kleine Rakete reicht...

neocron 12. Nov 2013

der killall befehl wuede nur einen Prozess beenden? :D

MarioWario 12. Nov 2013

Drohnen sind überraschender als Flieger, zudem wird die Einsatzpalette skaliert. Man...

MarioWario 12. Nov 2013

Interessante Zahl, wenn man vergleicht das ein Drone-Operator allein über 2.000 Menschen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. FERCHAU Engineering GmbH, Region Zwickau und Chemnitz
  2. T-Systems International GmbH, Bonn, Berlin
  3. T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main, Bonn, Leinfelden-Echterdingen, München
  4. Worldline GmbH, Aachen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 23,94€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Homefront 7,97€, The Wave 6,97€, Lone Survivor 6,97€)
  3. (u. a. Jurassic World, Fast & Furious 7, Die Unfassbaren, Interstellar, Terminator 5)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  3. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  2. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  3. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  4. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  5. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  6. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  7. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  8. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  9. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  10. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: Daten-GAU

    dudida | 08:50

  2. Re: 30 Stunden auf Abruf ?!?

    Tremolino | 08:47

  3. Re: Oder einfach USB kabel

    nasenweis | 08:42

  4. Re: 350 Mio User

    Weltschneise | 08:39

  5. Re: Wer nicht Telegram nutzt

    grslbr | 08:36


  1. 15:59

  2. 15:18

  3. 13:51

  4. 12:59

  5. 15:33

  6. 15:17

  7. 14:29

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel