Abo
  • Services:
Anzeige
Überwachung: Bundesregierung will Zugriff auf die Daten in der Cloud
(Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Überwachung: Bundesregierung will Zugriff auf die Daten in der Cloud

Überwachung: Bundesregierung will Zugriff auf die Daten in der Cloud
(Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Für die Überwachung der Daten in Cloud-Diensten führt die Bundesregierung bereits Gespräche mit der Telekom, 1&1 und Telefonica O2. An dem Überwachungsprojekt arbeiten Bundeskriminalamt und Inlandsgeheimdienst zusammen.

Die Bundesregierung arbeitet an der Überwachung von Cloud-Diensten und führt dazu Gespräche mit der Deutschen Telekom, 1&1 und Telefonica O2. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor.

Anzeige

In dem Antworttext heißt es: "Derzeit befasst sich das Strategie- und Forschungszentrum Telekommunikation (SFZ TK) im Projekt Cloud mit Fragestellungen zu Cloud-Computing und dessen Implikationen auf die Telekommunikationsüberwachung. In diesem Zusammenhang erfolgte auch ein erstes Gespräch mit Vertretern der Deutschen Telekom sowie der 1&1 Internet AG." Konkrete Ergebnisse gebe es bisher nicht. Im Zusammenhang mit der Standardisierung der Telekommunikationsüberwachung bei Etsi (European Telecommunications Standards Institute) werde auch ein "Technischer Report" zu Cloud-Diensten unter dem Aspekt der Telekommunikationsüberwachung erarbeitet, heißt es weiter. Zu dessen Vorbereitung habe es auch ein Gespräch mit der Bundesnetzagentur, der Deutschen Telekom und Telefonica O2 gegeben, konkrete Ergebnisse seien auch hier noch nicht erreicht worden.

Laut Aussagen von Staatssekretär Ole Schröder ist das SFZ TK eine Kooperationsplattform, die von Bundeskriminalamt, Bundespolizei und dem Inlandsgeheimdienst Bundesamt für Verfassungsschutz gemeinsam getragen wird.

Bislang wurde von Cloud-Anbietern in Deutschland immer der Vergleich mit den USA gezogen. Gordon Frazer, Managing Director bei Microsoft Großbritannien, hatte im Sommer 2011 eingeräumt, dass Cloud-Daten auch außerhalb der USA nicht vor dem Zugriff über den Patriot Act sicher seien. Das Antiterrorgesetz wurde im Jahr 2001 erlassen. Der Patriot Act hob die Richterkontrolle bei Telefon- oder Internetüberwachung weitgehend auf und erweiterte die Abhörrechte des FBI und der CIA deutlich. Telekommunikationskonzerne und Internetprovider müssen danach Kundendaten offenlegen. Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert warnte deshalb sogar davor, Cloud-Dienste von US-Unternehmen zu nutzen. Deutsche Behörden seien nicht berechtigt, in Clouds zu gehen, auf die die US-Regierung zugreifen könnte, so Weichert.


eye home zur Startseite
hevilp 17. Dez 2012

schön geschrieben, inhaltlich kann ich das nicht beurteilen, aber ich mag deine stories...

DY 17. Dez 2012

Genau da werden doch die Kader von morgen gesichtet. Wer ist angreifbar, wen hat man in...

DY 17. Dez 2012

Und dann? Schickst Du Mails dann nur an Dich selbst?!

mxcd 15. Dez 2012

Einfach ordentlich verschluesseln das Zeug und gut ist.

Anonymer Nutzer 15. Dez 2012

ich vergleiche email gerne mit postkarte schreiben ;) ... wer allzu privates in emails...




Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom AG, Darmstadt, Berlin, Bonn
  2. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  3. Rhenus Assets & Services GmbH & Co. KG, Holzwickede
  4. T-Systems International GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus GTX 1070 Strix OC, MSI GTX 1070 Gaming X 8G und Aero 8G OC)
  2. ab 229,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Honor 8

    Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland

  2. Eigengebote

    BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

  3. IDE

    Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung

  4. Hybridluftschiff

    Airlander 10 landet auf der Nase

  5. Verschlüsselung

    Regierung will nun doch keine Backdoors

  6. Gesichtserkennung

    Wir fälschen dein Gesicht mit VR

  7. Yoga Tab 3 Plus

    Händler enthüllt Lenovos neues Yoga-Tablet

  8. Mobile Werbung

    Google straft Webseiten mit Popups ab

  9. Leap Motion

    Early-Access-Beta der Interaktions-Engine für VR

  10. Princeton Piton

    Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  2. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe
  3. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper

  1. Re: die ethischen Werte in USA ?

    Pete Sabacker | 05:37

  2. Re: Wichtigen Punkt vergessen!

    grslbr | 04:59

  3. Re: Ich lass das mal hier. Vielleicht objektiver.

    Crossfire579 | 04:09

  4. Re: Reichweite Autobahn

    Vanger | 04:04

  5. Re: Langzeiterfahrung Tesla

    WonderGoal | 03:58


  1. 19:21

  2. 17:12

  3. 16:44

  4. 16:36

  5. 15:35

  6. 15:03

  7. 14:22

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel