Abo
  • Services:
Anzeige
DE-CIX Core Switch
DE-CIX Core Switch (Bild: de-cix.net)

Überwachung 1&1 will nichts von BND am DE-CIX wissen

1&1 will nichts über die Aktivitäten des BND am DE-CIX wissen. Doch die Firma geht davon aus, dass der gesamte über den DE-CIX laufende Netzverkehr und damit alle Provider betroffen sind, die ihre Daten an diesem Verbindungsknoten austauschen.

Anzeige

1&1 hat erklärt, nicht über die Überwachungsmaßnahmen des Bundesnachrichtendienstes am DE-CIX informiert zu sein. Im Blog der United-Internet-Marke heißt es: "1&1 hat von den aktuellen Vorwürfen gegen den BND erstmals aus der Presse erfahren; die zitierte Anordnung des BND an den Eco-Verband ist uns nicht bekannt." Laut dem Unternehmen richten sich die Maßnahmen allein gegen das DE-CIX-Management. "Damit wäre der gesamte über den DE-CIX laufende Netzverkehr und damit alle Provider betroffen, die ihre Daten an diesem Verbindungsknoten austauschen."

Der Auslandsgeheimdienst lässt sich offenbar seit mindestens zwei Jahren das Anzapfen von Kommunikationsleitungen deutscher Internetprovider genehmigen, hatte Der Spiegel berichtet. Eine entsprechende Anordnung zur "Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses" habe der BND an den Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco geschickt. Danach würden 25 Internet Service Provider am Internetknoten DE-CIX in Frankfurt angezapft. Betroffen seien auch die deutschen Internetprovider 1&1, Freenet, Strato, QSC, Lambdanet und Plusserver.

Rechtsanwalt Thomas Stadler erklärte: "Die Maßnahmen sind, jedenfalls soweit sie sich an deutsche Provider richten, mit hoher Sicherheit rechtswidrig. Denn über deutsche Provider wie 1&1 läuft überwiegend Kommunikation mit Inlandsbezug. Es ist technisch unmöglich, wie vom Gesetz gefordert, sicherzustellen, dass ausschließlich solche Kommunikation erfasst wird, die ausländische Anschlüsse betrifft." Wenn der BND erklärt, dass E-Mail-Adressen mit der Endung .de ausgefiltert würden, so sei dies ein untaugliches Ausschlusskriterium. Millionen Deutsche benutzen E-Mail-Adressen die auf .com enden. Das betreffe nicht nur viele international agierende Unternehmen, sondern auch Privatpersonen, die E-Mail-Accounts bei großen ausländischen Anbietern wie Google oder Hotmail haben.

Nachtrag vom 8. Oktober 2013, 16:54 Uhr

"Auch wir hatten keine Kenntnis von der im Spiegel erwähnten vertraulichen BND-Anordnung an den Eco", erklärte Strato Golem.de.


eye home zur Startseite
acuntex 09. Okt 2013

Wunden würde es mich nicht, wenn sie überwachen. Im Werbespott ist Marcell D'Avis den...

Endwickler 09. Okt 2013

Im Grunde können sie helfen und Auskunft geben, aber nun muss man unterscheiden: Hat man...

ploedman 08. Okt 2013

Und trotzdem braucht die NSA nur 30 sec. um alles zu entschlüsseln :D

H4wkeye 08. Okt 2013

Wer Fragen hat sollte sie auch lernen richtig zu stellen, als ITler kenne ich dass nur...

smirg0l 08. Okt 2013

Mach Dir nix draus, Vodafone weigert sich auch standhaft, trotz Belege und allem Pi-Pa-Po...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  2. Deutsche Telekom AG, Bonn
  3. Landratsamt Calw, Calw
  4. Süwag Energie AG, Frankfurt am Main


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 36,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. 3 3D-Blu-rays für 30 EUR, Box-Sets u. Serien)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  3. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Bitdefender


  1. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  2. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  3. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  4. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  5. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  6. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  7. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  8. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  9. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  10. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

Dirror angeschaut: Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
Dirror angeschaut
Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
  1. Bluetooth 5 Funktechnik sendet mehr Daten auch ohne Verbindungsaufbau
  2. Smarter Schalter Wenn Github mit dem Lichtschalter klingelt
  3. Tony Fadell Nest-Gründer macht keine Omeletts mehr

  1. Re: Des Menschen Logik

    Analysator | 06:20

  2. Re: Riecht irgendwie faul...

    ve2000 | 03:18

  3. Re: Fragwürdiges Funktionsprinzip

    ve2000 | 03:17

  4. Re: 5 jahre für pkw

    ecv | 03:11

  5. Re: Gut so, hoffentlich bald alle arbeitslos

    sardello | 02:58


  1. 15:17

  2. 14:19

  3. 13:08

  4. 09:01

  5. 18:26

  6. 18:00

  7. 17:00

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel