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Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam
Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam (Bild: Tele Columbus)

Übernahme: Tele Columbus kauft Kabelnetzbetreiber Pepcom

Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam
Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam (Bild: Tele Columbus)

Das TV-Kabelnetz ist im Umbruch. Große Übernahmen und der Umstieg auf Docsis 3.1 verändern die Branche. Nun erwirbt Tele Columbus nach Primacom den nächsten Konkurrenten.

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Tele Columbus hat eine Vereinbarung zum Kauf des viertgrößten deutschen Kabelnetzbetreibers Pepcom von Star Capital (Lead Luxembourg) unterzeichnet. Der vereinbarte Kaufpreis liege mit Schulden und anderer Posten bei rund 608 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit. Tele Columbus hatte im Juli erklärt, den Konkurrenten Primacom zu übernehmen. Der Kaufpreis betrug 711 Millionen Euro.

Mit Pepcom käme Tele Columbus auf rund 3,7 Millionen angeschlossene Haushalte. "Die Erweiterung des Geschäfts von Tele Columbus um Pepcom eröffnet uns ein zusätzliches Standbein im vielversprechenden Geschäftskundenmarkt, die Ausdehnung in neue Regionen und die Möglichkeit der Realisierung von Skaleneffekten und Synergien", sagte Tele-Columbus -Chef Ronny Verhelst.

Pepcom bietet Kabelfernsehen, Internet und Telefondienste mit rund 580.000 Vertragskunden in etwa 810.000 angeschlossenen Haushalten an. Zur Pepcom-Unternehmensgruppe gehören zwölf regionale Kabelnetzbetreiber, die den Betrieb von 100 lokalen und regionalen Netzen bundesweit gewährleisten. Das Unternehmen ist in Regionen wie München, Nürnberg, Leipzig oder Frankfurt am Main vertreten. Im Jahr 2014 erzielte Pepcom einen Umsatz von 126 Millionen Euro. Der Kauf steht unter der Bedingung, dass die außerordentliche Hauptversammlung, die am 14. September 2015 stattfinden wird, der vorgeschlagenen Kapitalerhöhung von 240 Millionen Euro zustimmt.

Pepcom arbeitet mit DSL-Anbietern zusammen

Das Unternehmen hält eine Mehrheitsbeteiligung von 70 Prozent an der bayerischen Kabel- und Breitbandgesellschaft KMS, Vodafone Kabel Deutschland besitzt die verbleibenden 30 Prozent. Im Jahr 2012 hatte Pepcom HL Komm übernommen, einen Anbieter von Telekommunikationsdiensten für Geschäftskunden mit Sitz in Leipzig. Pepcom hat rund 370 Mitarbeiter, das Unternehmen hat seinen Sitz in Unterföhring bei München.

Bei Tele Columbus und Pepcom sind rund 58 Prozent der angeschlossenen Haushalte voll rückkanalfähig aufgerüstet und werden mit eigenen Signalen über ein unabhängiges Netz versorgt.

Im Juni 2015 hatte Pepcom angekündigt, als erstes Kabelunternehmen in Deutschland seine Netze für DSL-Anbieter zu öffnen. In den von Pepcom versorgten Städten könnten die Unternehmen nun ebenfalls Internetanschlüsse mit einer Datenübertagungsrate von 200 MBit/s verkaufen.


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hungkubwa 15. Sep 2015

OMG - Sünde... Ist ja furchtbar, das der Hauseigentümer, der schnelleres Netz will...

u21 14. Sep 2015

Arg, ... ja klar ... warum bin ich auf das Naheliegendste nicht gekommen. Wieder mal zu...

aPollO2k 14. Sep 2015

Stimm ich dir zu. KabelBW früher super Service. Jetzt eher schlecht als Recht, die...



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