Ubuntu: EA plant keine nativen Linux-Spiele
Das Browserspiel Command & Conquer Tiberium Alliances wird im Ubuntu Software Center angeboten. (Bild: Electronic Arts)

Ubuntu EA plant keine nativen Linux-Spiele

Auf dem Ubuntu Developer Summit hat Electronic Arts betont, es plane keine nativen Spieleversionen für Linux. Gegenwärtig beschränkt sich das Angebot im Ubuntu Software Center auf zwei kostenlose Browserspiele, eines davon für das proprietäre Flash-Format.

Anzeige

Canonical hatte im Vorfeld des Ubuntu Developer Summit (UDS) eine Kooperation mit dem Spielehersteller Electronic Arts angekündigt. Entsprechend groß waren die Erwartungen, zumal kurz zuvor Valve bestätigt hatte, dass es an einer Portierung seiner Spieleplattform Steam auf Linux arbeitet. Nach der Präsentation auf dem UDS kommt die Ernüchterung: Electronic Arts vertreibt lediglich die bereits kostenlosen Browserspiele Lords of Ultima und Command & Conquer Tiberium Alliances nun auch über das Ubuntu Software Center. Native Linux-Versionen plant Electronic Arts hingegen nicht.

EA sei eine plattformunabhängige Firma. Sie kümmere sich lediglich darum, dass einige ihrer Produkte mit dem Windows-API-Nachbau Wine funktionieren. Gegenwärtig seien es 14 Titel.

Wegen der geringen Verbreitung von Linux werde Electronic Arts die Entwicklung seiner Spiele für Windows immer vorziehen, aus wirtschaftlichen Gründen, sagte ein Electronic-Arts-Sprecher auf der UDS. Allerdings habe seine Firma bereits einige Spiele als Open Source veröffentlicht. Es handelt sich dabei um das originale Sim City aus dem Jahr 1989 und Teile des ersten Sims-Spiels, das Anfang 2000 erschien.

In einem Blogeintrag betont Canonical-Mitarbeiter Jono Bacon, wie wichtig es sei, dass sich Electronic Arts für Ubuntu als Vertriebsplattform entschieden hat. Es sei ein erster wichtiger Schritt und die Community solle ihn honorieren.

Flash und Javascript

Während Lords of Ultima immerhin auf Javascript portiert wurde, benötigt Command & Conquer Tiberium Alliances das proprietäre Flash-Plugin. Ganz kostenlos ist C&C Tiberium Alliances ohnehin nicht, Spieler können zwar grundsätzlich kostenlos in dem Massively-Multiplayer-Online-Strategiespiel gegeneinander antreten, für Extras müssen sie aber echte Euros zahlen.

Lord of Ultima greift zumindest einige Elemente aus der Welt der Klassiker auf, es handelt sich jedoch um ein Strategie- und Aufbauspiel, in dem sich Gebäude errichten, Truppen auf- und Rohstoffe abbauen lassen. Hinter beiden Spielen steckt das deutsche Entwicklerstudio EA Phenomic, das zu Electronic Arts gehört.


Hello_World 12. Mai 2012

RTFA. Zitat: "Während Lords of Ultima immerhin auf Javascript portiert wurde, benötigt...

Coding4Money 11. Mai 2012

In meinem Bekanntenkreis steigen nur die auf Linux um, die eh nicht wirklich die PC...

Wohlhabender... 11. Mai 2012

Da muss wohl eine Verwechslung vorliegen.

SSD 10. Mai 2012

Vll. sogar im Gegenteil! Denn wenn wirklich mehr als 2 Systeme größere Verbreitung...

gorsch 10. Mai 2012

Das hat ja nun auch keiner behauptet. Ich denke mal, die Aussage ist etwas aus dem...

Kommentieren



Anzeige

  1. Leiter/in des IT-Anforderungsmanagements
    Landeshauptstadt München, München
  2. Principal Research Manager (Engineering) (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, Munich
  3. Software Support Specialist (m/w)
    Scheidt & Bachmann Service GmbH, Mönchengladbach
  4. User Experience Designer (m/w)
    Siemens AG, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazon erwirtschaftet Verlust von 126 Millionen US-Dollar

  2. Apple verkraftet Ansturm nicht

    OS X Yosemite - die öffentliche Beta ist da

  3. Erfundene Waren

    Ebay-Betrüger muss für 7 Jahre in Haft

  4. Uber und Wundercar

    Deutsche haben großes Interesse an Taxi-Alternativen

  5. Bundesnetzagentur

    In Deutschland sind weiter rund 30 Wimax-Anbieter aktiv

  6. Allview Viva H7

    7-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem für 120 Euro

  7. Echtzeit-Überwachung

    BND prüft angeblich Einsatz von SAPs Hana-Datenbank

  8. Xiaomi

    Design des Mi4 von Apple "inspiriert"

  9. Terrorabwehr

    Kriterien für Aufnahme in US-Terrordatenbank enthüllt

  10. Open Name System

    DNS mit Namecoin-Blockchain



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Türen geöffnet: Studenten "hacken" Tesla Model S
Türen geöffnet
Studenten "hacken" Tesla Model S
  1. Model III Tesla kündigt günstigeres Elektroauto an
  2. IMHO Kampfansage an das Patentsystem
  3. Elektroautos Tesla gibt seine Patente zur Nutzung durch andere frei

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Google Apps for Business Sprint steigt bei Googles App-Programm ein
  2. Suchmaschinen Deutsche IT-Branche hofft auf Ende von Googles Vorherrschaft
  3. Quartalsbericht Google steigert Umsatz um 22 Prozent

    •  / 
    Zum Artikel