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Schon beim Booten will Ubiquiti zeigen, dass man anders als die anderen Hersteller ist.
Schon beim Booten will Ubiquiti zeigen, dass man anders als die anderen Hersteller ist. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ubiquiti Amplifi ausprobiert: Der WLAN-Router mit den Mesh Points

Schon beim Booten will Ubiquiti zeigen, dass man anders als die anderen Hersteller ist.
Schon beim Booten will Ubiquiti zeigen, dass man anders als die anderen Hersteller ist. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Neue Ideen, interessante Hardware: Mit Amplifi verkauft Ubiquiti Networks erstmals ein WLAN-Router-Paket für Endkunden. Wir haben uns das System in Los Angeles einmal näher angeschaut. Hinweis: Um sich diesen Artikel vorlesen zu lassen, klicken Sie auf den Player im Artikel.

Ubiquiti Networks verkauft erstmals Hardware für Endkunden. Zwei von drei geplanten Amplifi-WLAN-Routern sind in den USA schon verfügbar. Das System wird als Paket aus einem WLAN-Router und zwei Verstärkern, die das Unternehmen Mesh Points nennt, verkauft. Damit sollen primär große Wohnungen abgedeckt werden. Wir haben das System in Los Angeles in einer 90-minütigen Demo vorgeführt bekommen.

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  • Die App gibt es vorerst nur für iOS und Android. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Die Konfiguration ist schön aufgeräumt. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Trotzdem gibt es ein paar Statistiken ... (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • ... zu den verbundenen Clients.(Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Gastnetzwerk (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Einstellungen zum Frequenzverhalten. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Hier ein Bild des Live-Systems: Man kann die Antennenkonfiguration erkennen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Box ist durchaus auffällig. Die wenigsten dürften allerdings das Gerät als Router erkennen. Das Display kann auch einfach nur die Uhrzeit anzeigen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist mattiert. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die wichtigsten Anschlüsse sind vorhanden. Die Stromversorgung geschieht per USB. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Bootbildschirm (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Durchsätze, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... IP-Konfiguration und Anzahl verbundener Clients (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Geschwindigkeitstest wird von der App gestartet. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Antennen der Mesh-Einheiten werden einfach ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... per Magnet an die Steckdosen-Einheit gesteckt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Magnet ist recht kräftig, ...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die Antenne lässt sich dennoch einfach bewegen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Mesh-Einheit in der Steckdose  (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zumindest die US-Variante kann nur eingeschränkt verwendet werden. Die untere Steckdose bietet sich nicht an, da der Stecker nicht gedreht werden kann. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wir konnten uns die WebUI nicht anschauen. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Sie bietet laut Ubiquiti kaum Einstellungen ... (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • ... und wird nach der Ersteinrichtung deaktiviert. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
Die Box ist durchaus auffällig. Die wenigsten dürften allerdings das Gerät als Router erkennen. Das Display kann auch einfach nur die Uhrzeit anzeigen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der WLAN-Router ist ein kleiner, sehr leichter Quader. Starre Netzwerkkabel können die exakte Positionierung etwas erschweren. Das Gerät ist so designt, dass es im Wohnzimmer schick aussieht. Das Gehäuse erinnert an eine digitale Uhr, es besteht aus einem mattierten, fingerabdruckabweisenden weißen Material und in der Mitte ist ein rundes, bläuliches Display verbaut.

Touchscreen am Router

Ubiquitis Router kann seinen Status auch ohne Gerät anzeigen. Der runde Bildschirm ist eigentlich ein Touchscreen. Der ist endkundenfreundlicher als eine serielle Schnittstelle am Router für die CLI-Ausgabe beim Booten. Der Bootvorgang zeigt leider keine Prozentanzeige und keine Details. Eher ist es das Äquivalent zu einer Sanduhr. Erst nach dem Booten gibt es mehr zu sehen: Mit einem Fingerdruck auf dem Touchscreen lassen sich weitere Displays und Informationen anzeigen, etwa die Anzahl verbundener Clients, das akkumulierte Datenvolumen oder auch der aktuelle Durchsatz. Die Anzeige der Uhrzeit funktionierte in der Demo leider nicht. Die Helligkeit von Display und Statusleiste lässt sich per App einstellen.

Verstärker kommen als Einzelgeräte in den Handel

Die zweite Komponente, die Mesh Points, will Ubiquiti auch einzeln in den Handel bringen. Es sind recht große Antennen mit Stromstecker, ebenfalls in weißer Farbe. Vier LEDs an der Antenne zeigen die Verbindungsqualität zum nächsten Verbindungspunkt an. Die Antenne selbst lässt sich vom Stecker abnehmen. Eine Magnetkugel hält sie fest und lässt ein einfaches Umpositionieren zu.

Dank zusätzlich kaufbarer Mesh Points lassen sich weitreichende Wohnungen besser abdecken, wie der Hersteller verspricht. Die Daten werden vom Router zum Mesh Point C beispielsweise über die Mesh Points A und B in Reihe übertragen. Ubiquiti will die Mesh Points zudem auch für andere Routerinstallationen anbieten. Es handelt sich also offenbar nicht um proprietäre Technik.

Die Mesh Points gibt es in zwei Bauformen. Die eine Variante, Teil der Standard- und Long-Range-Pakete (200 beziehungsweise 300 US-Dollar), hat nur eine Dual-Band-Funkeinheit. Die Bandbreite für den Empfang der Daten von der Basisstation und für die Weitergabe wird halbiert. Details nennt der Hersteller aber nicht. Nur im 350 US Dollar teuren HD-Paket stecken Mesh Points, die zwei Funkeinheiten beinhalten.

Laut Hersteller wird eine Einheit für die Verbindung mit der Basis verwendet, die andere, um die Clients zu versorgen. Das sollte für mehr Bandbreite sorgen. Die Basisstation hat zwei Funkeinheiten und versorgt damit Mesh Points wie auch Clients. Mit einer Option lassen sich die Clients zudem zwingen, den Router zu verwenden, wenn sowohl Mesh Points als auch der Router für einen Client zu sehen sind (Router Steering).

Wir hatten leider nicht genug Zeit, uns mit einem Scanner die Frequenzbandverteilung anzuschauen. Wir vermuten aber, dass ein komplexeres Setup bei einem Blick auf das Spektrum auffallen dürfte.

Router mit Webinterface 

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captainluke 09. Sep 2016

Ich möchte das Produkt ausprobieren. Ich hoffe nur dass die technische Daten nicht...

captainluke 09. Sep 2016

Ich hoffe nur ,dass die technische Daten nicht übertrieben sind. Ich habe mehrere...

Chwarg 01. Sep 2016

Bei den Unifi Geräten kann man die LEDs abschalten - daher kann ich mir gut vorstellen...

grslbr 01. Sep 2016

Ja, das ist bisschen scheisse. GPL Anfragen werden einfach nicht beantwortet :(

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