Das U920t beim Zuschieben des Displays
Das U920t beim Zuschieben des Displays (Bild: Toshiba)

U920t Slider-Ultrabook mit Touchscreen von Toshiba

Toshiba zeigt in Berlin sein erstes voll auf Windows 8 zugeschnittenes Ultrabook. Das U920t wiegt unter 1,5 Kilogramm und ist mit einem 12,5-Zoll-Touchscreen ausgestattet. Dank Slider-Mechanismus und zwei Kameras lässt es sich als Notebook und Tablet nutzen.

Anzeige

Der Slider ist der Formfaktor der Saison. Nach Sonys Vaio Duo 11 hat nun auch Toshiba mit dem U920t ein Convertible mit der cleveren Mechanik vorgestellt. Das Display ist dabei nicht an einem festen Scharnier befestigt, sondern an zwei. Das vordere Scharnier lässt sich in einer Schiene an der Rückseite des Displays nach oben verschieben, bis der Bildschirm flach auf der Tastatur liegt.

  • Das Toshiba U920t sieht aus wie ein Ultrabook... (Bilder: Toshiba)
  • ... bis der Blick auf die Seite fällt...
  • ... denn von oben ist die Mechanik nicht zu erkennen.
  • Der Slider-Mechnismus sitzt an der Rückseite des Displays...
  • ... und ist an den Seiten erkennbar...
  • ... womit sich ein Tablet zusammenschieben lässt ...
  • ... das dann wie gewohnt genutzt werden kann.
Das Toshiba U920t sieht aus wie ein Ultrabook... (Bilder: Toshiba)

Dann lässt sich das U920t wie ein Tablet nutzen, auch für Videochats: Neben der 3-Megapixel-Kamera auf der Rückseite - sie dient primär zum Fotografieren - gibt es auch einen Sensor mit 1 Megapixel oberhalb des Displays. Im Tablet-Modus können, beispielsweise für Spiele, auch die zahlreichen Sensoren wie Gyrometer, Magnetometer und ein Beschleunigungssensor nützlich sein.

Für weite Einblickwinkel sorgt ein IPS-Panel im Display, das laut Angaben des Herstellers bis zu 300 Candela pro Quadratmeter an Helligkeit erreicht. Es hat eine Diagonale von 12,5 Zoll, aber mit 1.366 x 768 Pixeln nur eine recht geringe Auflösung. Der Touchscreen kann fünf Finger gleichzeitig erkennen und ist durch Cornings Gorilla-Glas geschützt. Für weitere Robustheit soll das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung sorgen.

Angetrieben wird das U920t von einer Ivy-Bridge-CPU (Core-i-3000), die auch die Grafikeinheit bereitstellt. Über diese wird auch das drahtlose Senden des Bildschirminhalts an Fernseher unterstützt, sofern ein Empfänger für Intels Wireless Display (WiDi) vorhanden ist. WiDi bedingt auch, dass ein WLAN-Modul von Intel verbaut sein muss, dessen Modellnummer nennt Toshiba aber noch nicht. 802.11n und Bluetooth 4.0 werden laut den bisherigen Daten unterstützt.

Preise ab 1.000 US-Dollar erwartet

Toshiba will das Gerät in mehreren Konfigurationen anbieten, die sich vor allem bei CPU, RAM und SSD unterscheiden. Maximal 256 GByte groß soll der Massenspeicher sein, der Arbeitsspeicher kann bis zu 8 GByte betragen. Die Schnittstellen fallen Ultrabook-typisch knapp aus, immerhin zwei Ports nach USB 3.0, HDMI und ein SD-Slot im normalgroßen Format sind geboten. Ethernet ist nur über einen USB-Adapter möglich. Einer der USB-Ports kann zudem andere Geräte aufladen, auch wenn der Rechner ausgeschaltet ist.

Zur Laufzeit macht Toshiba noch keine Angaben, laut Intels Vorschriften muss das Gerät aber mindestens 5 Stunden erreichen, um sich Ultrabook nennen zu dürfen. Das Gewicht des U920t gibt der Hersteller mit 1,45 Kilogramm an.

Euro-Preise nennt Toshiba noch nicht und nennt auch nur das vierte Quartal 2012 als Liefertermin. Unbestätigten Angaben zufolge soll das U920t aber am Erstverkaufstag von Windows 8, dem 26. Oktober 2012, auf den Markt kommen. Für die Einstiegskonfiguration werden dabei in den USA 1.000 Dollar zuzüglich Steuern kolportiert.


volkerswelt 30. Aug 2012

..anstelle Adroid, FreeBSD drauf arbeitet. Wenn es das Gerät nur mit Adroid gibt ,ists...

Kommentieren




Anzeige

  1. Software Entwickler (C++ / .NET / Java / Apps) (m/w)
    MAS Software GmbH, München
  2. Projektmitarbeiter / -manager (m/w) mit Schwerpunkt IT-Sicherheit
    PSI AG, Aschaffenburg
  3. Oracle Datenbank & Infrastruktur Consultant (m/w)
    über 3C - Career Consulting Company GmbH, München, Freiburg, Stuttgart oder Düsseldorf
  4. Consultant Daten- und Prozessmanagement im Energiehandel (m/w)
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Oneget Paketmanager von Microsoft für Windows 10
  2. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  3. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel