Twitter-Übernahme Posterous stellt seinen Betrieb ein

Der einfache Blogging-Dienst Posterous mit Fototeilfunktion, der erst im Juli 2008 gestartet worden ist, verschwindet im April 2013 schon wieder vom Netz. Die von Twitter übernommenen Mitarbeiter konzentrieren sich dann auf die Weiterentwicklung des Microblogging-Dienstes Twitter.

Anzeige

Der von Twitter übernommene Dienst Posterous wird am 30. April 2013 sein Angebot einstellen. Die Posterous-Mitarbeiter werden sich fortan nur noch um die Weiterentwicklung von Twitter kümmern. Die letzten Zahlen hat Posterous 2011 über sich veröffentlicht (PDF). Damals hatte der Dienst 15 Millionen Nutzer und 15 Mitarbeiter. Wie viele Nutzer seit der Übernahme von Twitter aktiv geblieben sind, ist unbekannt. Aus der Ankündigung von Posterous zur Einstellung gehen keine Zahlen hervor.

Twitter hatte Posterous vor rund einem Jahr gekauft. Schon damals gab es jedoch Hinweise, dass die Plattform nicht mehr lange bestehen bleiben könnte. Im ehemals gut befüllten Posterous-Blog ist es seitdem weitgehend still geworden. Nur im Dezember 2012 gab es eine Ankündigung zum Backupwerkzeug.

Nach etwa fünf Jahren wird Posterous nun am 30. April 2013 seinen Betrieb einstellen. Damit verschwindet ein weiterer Dienst im Zuge einer Übernahme und damit auch Inhalte im Netz. Posterous-Nutzer sollten noch vor dem 30. April der Backup-Anleitung folgen und ihre Inhalte sichern. Wordpress und Squarespace bieten Importe an, Twitter selbst jedoch nicht. Nach dem 30. April werden weder die Webseite noch die mobilen Apps weiter funktionieren.


Remy 16. Feb 2013

Jedes ernst zu nehmendes CMS kann das. Wenn nicht von Haus aus, dann halt über Addons.

Kommentieren


Antary / 18. Feb 2013

Posterous zu WordPress umziehen

hirnrinde.de / 17. Feb 2013

Endlich hört Posterous auf



Anzeige
  1. Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) der Gesamtprojektleitung
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Solution Architect Data Warehouse (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, not specified
  3. Teamleiter User Experience & Analytics (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  4. Webentwickler (m/w)
    e-vendo AG, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

  2. Oslic und Oscad

    Ratgeber für freie Lizenzen

  3. Datenschutz-Grundverordnung

    Chaos Computer Club fürchtet Datenschutzauflösung durch EU

  4. 3M

    Quantenpunkte sollen LCDs farbiger machen

  5. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Dallas

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet

  7. Linuxtag 2013

    Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

  8. Smartphones

    Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

  9. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

  10. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Datennetz: Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom
Datennetz
Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom

Das mobile Internet der Deutschen Telekom ist bundesweit gestört. Nicht alle Anschlüsse sind betroffen. Laut Telekom ist das Softwareproblem inzwischen behoben, es dauere aber einige Zeit, bis alle Verbindungen wieder laufen.

  1. Complete Comfort Deutsche Telekom bringt neue Mobilfunktarife
  2. Xtra Data Deutsche Telekom startet neue Prepaid-Datenflatrates
  3. René Obermann Scheidender Telekom-Chef hat neuen Job

Web Components: HTML-Elemente selber bauen
Web Components
HTML-Elemente selber bauen

Mit Web Components, die derzeit vom W3C standardisiert werden, kann sich jeder seine eigenen HTML-Elemente bauen - samt Aussehen und Logik - und sie wie Standardelemente in HTML-Dokumenten nutzen. Mit Googles neuer Bibliothek Polymer funktioniert das auch in den heute verfügbaren Browsern.

  1. Chrome 26 Beta Verbesserte Rechtschreibkorrektur und Template-Unterstützung

In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

Zum Artikel