Anzeige
Twine wird endlich ausgeliefert - in noch kleinen Stückzahlen.
Twine wird endlich ausgeliefert - in noch kleinen Stückzahlen. (Bild: Supermechanical)

Twine Der Alles-Vernetzer wird ausgeliefert

Supermechanical hat mit der Auslieferung von Twine begonnen. Die kleinen Kästen ermöglichen es, Dinge mit dem Internet zu verbinden - etwa um Tweets, E-Mails und Textnachrichten zu verschicken.

Anzeige

Das Supermechanical-Team hat in seinem Blog die Auslieferung der ersten 25 Twine-Kästchen verkündet. Das ist zwar wenig, aber die Entwickler hoffen, dass sie im Laufe der nächsten Wochen bis zu 1.000 Geräte pro Woche versenden können. Dazu müssen aber noch die Test- und Verpackungsvorgänge optimiert werden - bisher wird per Hand verpackt.

  • Auslieferung: Die ersten 25 Twine-Boxen wurden verschickt. (Bild: Supermechanical)
  • Twine - fertig zum Testen und Versenden (Bild: Supermechanical)
  • Twine - eine kleine Box mit Sensoren und WLAN zum Einbinden von beliebigen Dingen ins Internet (Bild: Supermechanical)
  • Twine wird handverpackt - das soll noch optimiert werden, mehr Geräte versenden zu können. (Bild: Supermechanical)
Auslieferung: Die ersten 25 Twine-Boxen wurden verschickt. (Bild: Supermechanical)

"Bis dato war das eine unglaubliche Reise", heißt es im Supermechanical-Blog. Die tausenden Stunden für die Hardware-, Software- und Designarbeiten zahlten sich nun endlich aus. Selbstbewusst wird die Twine-Auslieferung als "bedeutsame neue Ära für die vernetzte Welt" bezeichnet.

Auf die mussten Twine-Unterstützer lange warten: Als sie auf Kickstarter im Jahr 2011 die Finanzierung unterstützten, nannte Supermechanical noch den März 2012 als geschätzten Lieferzeitraum. Später hieß es dann Ende Mai.

"Wenn wir unsere ersten Ergebnisse als Indiktor nehmen, dann ist Twine das Warten allemal wert gewesen", so Supermechanical. Das Warten ist allerdings noch nicht ganz vorbei, die Kickstarter-Unterstützer und regulären Vorbesteller werden wegen der geringen Stückzahlen den ganzen Oktober und November 2012 durch Stück für Stück beliefert.

Internet der Dinge

Twine ist eines der ersten und bisher erfolgreichsten Kickstarter-Projekte, die sich um Hardware zur Anbindung beliebiger Dinge ans Internet drehen. Twine verfügt für rund 100 US-Dollar über Sensoren, WLAN, ein Webinterface und soll mit zwei AAA-Batterien monatelang laufen. Gegen Aufpreis gibt es zusätzliche Anschlussmöglichkeiten, Sensoren und Magnetschalter - bis zu 174 US-Dollar kostet ein Twine derzeit mit Maximalausstattung.

Die Programmierung erfolgt jeweils, ohne dass Code geschrieben werden muss. Mit Twine soll es deutlich leichter und günstiger werden, die eigene Wohnung in ein Smarthome zu verwandeln - das dann etwa mitteilt, wenn der Vibrationssensor ein Klopfen an der Tür, der Magnetschalter ein offenes Fenster oder der Wassersensor eine Überschwemmung im Keller feststellt.

Statusänderungen von Twine lassen sich etwa per E-Mail, Twitter, SMS, selbst konfigurierbarem HTTP-Request oder auch an die Smartwatch Pebble schicken. Twine bietet ein eigenes Regelsystem namens Spool, dessen Steuerungsregeln auch von Laien genutzt und verstanden werden sollen. Interessant wäre aber auch eine Anbindung an externe Dienste wie Ifttt.com (If this then that).

Ähnliche Projekte

Neben Twine gibt es mittlerweile noch einige andere interessante Internet-der-Dinge-Projekte, die Ähnliches bewerkstelligen. Dazu zählen etwa der autonome Sensor Knut, die Twine sehr ähnlichen Ninja Blocks, sowie die spielerischen ReaDIYmates von Olivier Mével. Electric Imp schließlich will unter anderem Hersteller von Haushaltsgeräten dazu bringen, diese mit einem speziellen Slot zu bestücken, um sie mit einer SD-Karten-großen Karte ins Heimnetz einbinden und mit Anwendungen versehen zu können.


eye home zur Startseite
hansdampf 02. Okt 2012

+1 Solche Systeme gibt es ja mittlerweile (z.B. im Co***d Katalog) sind zwar auch nicht...

Flasher 02. Okt 2012

...dürfte tatsächlich geistreicher sein, als die Tweets so manch eines Promis.

__destruct() 01. Okt 2012

Und da Vorschlag 2 nicht massentauglich ist, bleibt nur noch OSS.

Fizze 01. Okt 2012

Und es hat etwas weniger Zubehör und Sensoren! Auch lassen sich nicht auf einfache Weise...

Spaghetticode 30. Sep 2012

Ist das das Ding, was ständig schmutzig wird? Dann sehe ich ja noch weniger.

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Inhouse Consultant PLM (m/w)
    PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg
  2. Mitarbeiter Second-Level-Support (m/w)
    Aspera GmbH, Köln
  3. Entwicklungsingenieur (m/w) FPGA
    FERCHAU Engineering GmbH, Bremen
  4. ERP-Betreuer (m/w)
    Schafferer & Co. KG, Freiburg im Breisgau

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. USA

    Furcht vor Popcorn Time auf Set-Top-Boxen

  2. Unplugged

    Youtube will Fernsehprogramm anbieten

  3. Festnetz

    Telekom-Chef verspricht 500 MBit/s im Kupfernetz

  4. Uncharted 4 im Test

    Meisterdieb in Meisterwerk

  5. Konkurrenz für Bandtechnik

    EMC will Festplatten abschalten

  6. Mobilfunk

    Telekom will bei eSIM keinen Netzwechsel zulassen

  7. Gründung von Algorithm Watch

    Achtgeben auf Algorithmen

  8. Mobilfunk

    Störung zwischen E-Plus-Netz und Telekom

  9. Bug-Bounty-Programm

    Facebooks jüngster Hacker

  10. Taxidienst

    Mytaxi-Bestellungen jetzt per Whatsapp möglich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Kaspersky-Analyse Fast jeder Geldautomat lässt sich kapern
  2. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  3. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen

Mitmachprojekt: Wie warm ist es in euren Büros?
Mitmachprojekt
Wie warm ist es in euren Büros?
  1. Mitmachprojekt Temperatur messen und versenden mit dem ESP8266
  2. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Particle Photon
  3. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Arduino

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Imagetragick-Bug Sicherheitslücke in Imagemagick bedroht viele Server
  2. Peter Sunde Flattr kooperiert für Bezahlmodell mit Adblock Plus
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Cool.

    AllDayPiano | 01:49

  2. Re: Werden Günstiger wenn mehr Hergestellt werden...

    Unfug | 01:36

  3. Re: Gebrauchtmarkt

    Unfug | 01:01

  4. Re: Und was kommt dann?

    plutoniumsulfat | 00:57

  5. Ganz einfach:

    b1n0ry | 00:52


  1. 13:08

  2. 11:31

  3. 09:32

  4. 09:01

  5. 19:01

  6. 16:52

  7. 16:07

  8. 15:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel