Abo
  • Services:
Anzeige
Das Logo des Projekts Tweether
Das Logo des Projekts Tweether (Bild: Tweether)

Tweether: Europäische Millimeter-Wellen für Mobilfunk mit 10 GBit/s

Das Logo des Projekts Tweether
Das Logo des Projekts Tweether (Bild: Tweether)

Bis 2018 will ein europäisches Konsortium aus drei Universitäten und mehreren Firmen die Technik für Mobilfunk im Millimeter-Band entwickeln. Anders als bei schon bestehenden 5G-Konzepten wird dabei eine wesentlich höhere Frequenz verwendet.

Anzeige

Im Bereich von 92 bis 95 GHz will das Konsortium Tweether Daten drahtlos übertragen. Das System ist für Mobilfunk vorgesehen und soll pro Basisstation eine Bandbreite von 10 GBit/s erreichen. Bei den Endgeräten sollen aber pro Kunde nur einige hundert MBit/s ankommen - und das auch nur, so Tweether, bei einigen Dutzend Clients. Vorgesehen ist das System der bisherigen, sehr knappen Beschreibung zufolge aber auch für den Richtfunk, was beispielsweise für die Verbindung von Funkzellen untereinander dienen könnte.

Für Tweether wird die gesamte Technik neu entwickelt, von der Antenne über den Frequenzsynthesizer bis zum Leistungsverstärker, wie die britische Site ISPreview berichtet. Federführend bei dem Projekt ist die britische Lancaster Universität. Mit dem Polytechnikum von Valencia und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main sind zwei weitere Bildungseinrichtungen beteiligt. Aus der Industrie arbeiten unter anderem Netzwerkausrüster Fibernova und das deutsche Unternehmen Thales mit. Letzteres stellt unter anderem Wanderfeldröhren für die Funkanbindung von Satelliten her, ein solches Bauteil soll auch bei Tweether eingesetzt werden.

Ein Unterschied zu bisherigen Entwicklungen für 5G-Mobilfunk ist bei Tweether die hohe Frequenz, die entsprechend der Wellenlänge dem Millimeter-Band zugeordnet wird. Bisherige Vorführungen von Gigabit-Mobilfunk arbeiteten beispielsweise bei Samsung im Bereich um 30 GHz, Tweether konzentriert sich auf Frequenzen über 90 GHz. Welche Bänder für 5G standardisiert werden, steht noch nicht fest - das soll aber noch 2015 passieren.

Ob Tweether dabei noch mitspielen kann, ist nicht abzusehen. Erst bis 2018 soll das System fertig sein, dann soll es aber zumindest für einen Feldtest funktionierende Geräte geben. Gefördert wird das Projekt von der EU-Initiative Horizon 2020, dafür stehen für Tweether insgesamt 3,33 Millionen Euro zur Verfügung.


eye home zur Startseite
Poison Nuke 23. Jan 2015

Bevor man etwas als Schwachsinn beschreibt, sollte man selbst verstehen wie das ganze...

Poison Nuke 23. Jan 2015

ich hatte das so verstanden, dass die Wanderfeldröhre gleichzeitig die Antenne ist ? Ok...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundeskartellamt, Bonn
  2. über Jobware Personalberatung, Home Office und München
  3. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  4. MSH Medien System Haus GmbH & Co. KG, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 198,00€
  2. 189,00€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 224€)

Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  2. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  3. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  4. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  5. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden

  6. Anonymität

    Protonmail ist als Hidden-Service verfügbar

  7. Sicherheitsbehörde

    Zitis soll von München aus Whatsapp knacken

  8. OLG München

    Sharehoster Uploaded.net haftet nicht für Nutzerinhalte

  9. Linux

    Kernel-Maintainer brauchen ein Manifest zum Arbeiten

  10. Micro Machines Word Series

    Kleine Autos in Kampfarenen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Halo Wars 2 angespielt: Mit dem Warthog an die Strategiespielfront
Halo Wars 2 angespielt
Mit dem Warthog an die Strategiespielfront

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
  1. Online-Einkauf Amazon startet virtuelle Dash-Buttons

  1. Naja, ganz so klar ist das auch nicht

    logged_in | 20:51

  2. Re: klappt bei mir nur ohne . hinter onion...

    torrbox | 20:48

  3. Re: "Das ist keine leere Drohung."

    v2nc | 20:47

  4. Re: Es wird immer was vergessen

    ChrisMu | 20:47

  5. Re: Was Bruce Schneier für schwierig hält

    tehabe | 20:45


  1. 19:03

  2. 18:45

  3. 18:27

  4. 18:12

  5. 17:57

  6. 17:41

  7. 17:24

  8. 17:06


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel