Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco
Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Trotz Milliardengewinn Apple zahlt im Ausland kaum Steuern

Mit seinem legalen System von Briefkastenfirmen zahlt Apple im Ausland fast keine Steuern. Der Gewinn stieg massiv, die gezahlten Steuern sanken auf 1,9 Prozent.

Anzeige

Apple zahlt im laufenden Geschäftsjahr nur 1,9 Prozent Steuern auf 36,8 Milliarden US-Dollar Gewinn. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf eine Mitteilung des US-Konzerns an die US-Börsenaufsicht SEC.

Das Unternehmen mit dem weltweit höchsten Börsenwert zahlte in dem Geschäftsjahr, das am 29. September 2012 endete, 713 Millionen US-Dollar Steuern auf Gewinne im Ausland. In diesem Zeitraum erzielte Apple außerhalb der USA einen Gewinn in Höhe von 36,8 Milliarden US-Dollar.

Die Auslandsgewinne stiegen gegenüber dem vorangegangenen Finanzjahr um 53 Prozent an. In dem Fiskaljahr 2011 zahlte Apple 2,5 Prozent auf einen Gewinn in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar im Ausland.

Die New York Times berichtete im April 2012, dass ein Büro von Apple in Reno Teil eines Systems von Ansiedlungen sei, mit dem Apple jährlich Milliarden Steuern einspare. Dazu zählten Standorte in Irland, den Niederlanden, Luxemburg und auf den britischen Jungferninseln. Einige davon umfassten kaum mehr als einen Briefkasten und ein kleines Büro. Solche Steuertricks seien legal und würden auch von anderen Konzernen genutzt. Bei einer Ansiedlung großer Konzerne sei die Forderung und Durchsetzung von Steuerbefreiungen und nach billigen staatlichen Infrastrukturleistungen weltweit üblich.

Apple wolle im US-Bundesstaat Nevada ein Rechenzentrum errichten und forderte im Juni 2012 von der Regierung eine Steuervergünstigung in Höhe von 87 Millionen US-Dollar. Das berichtete das Reno Gazette Journal. Der US-Computerkonzern werde in den kommenden zehn Jahren im Norden Nevadas 1 Milliarde US-Dollar investieren, wenn die Steuersubvention genehmigt werde.


Technikfreak 07. Nov 2012

Gut das ist äusserst kurzfristig gedacht und auch Betrug. Aber es gibt tatsächlich...

Kwyjibo 07. Nov 2012

Eine vereinheitlichung wäre wohl in absehbarer Zeit unrealistisch, weil weder die...

Kwyjibo 06. Nov 2012

Das nützt aber nichts, weil alle Konkurrenten genau dasselbe machen. Da dürfte man...

Jossele 06. Nov 2012

kann ich ehrlich nicht nachvollziehen. Hab Pre1, Pre3 und TouchPad und mir is das WebOS...

Brainfreeze 06. Nov 2012

Und diese ganze Diskussion fand jetzt nur statt, weil E-Sheep Deinen "das trifft...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler/in
    ME-Automation Projects GmbH, Fuldabrück bei Kassel
  2. Teilprojektleiter (m/w) in der Entwicklung
    Siemens AG, Braunschweig
  3. SAP - HR Key User (m/w)
    Porsche Holding Salzburg über NP Neumann & Partners, Salzburg (Österreich)
  4. Projektleiter/in Software
    Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Turtle Beach Kopfhörer reduziert
  2. Evga Geforce GTX 960 SuperSC
    mit 20 Euro Cashback nur 194,90€ bezahlen
  3. TIPP: Kingston HyperX Cloud Headset
    84,90€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Netzwerk und Smartphone

    Huawei verdient 4,5 Milliarden US-Dollar

  2. Home Services

    Amazon vermittelt Handwerker

  3. E-Mail-App

    Gmail für Android mit gemeinsamer Inbox

  4. Windows 10

    Project Spartan kann ab sofort ausprobiert werden

  5. Phase One iXU 180

    80 Megapixel für die Drohnenfotografie

  6. Metashop

    Zalando will innerhalb von 30 Minuten liefern

  7. Mathias Döpfner

    Axel-Springer-Chef wird Vodafone-Aufsichtsrat

  8. Goodgame Studios

    Wachstum mit der umsatzstärksten App aus Deutschland

  9. Volvo Lifepaint

    Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer

  10. Projekt-Hosting

    Tagelanger DDoS-Angriff auf Github



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster
  2. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

  1. Wie soll das funktionieren?

    Floh | 08:38

  2. Re: Nicht Massentauglich

    gugelugu | 08:37

  3. Re: Übersicht?

    kellemann | 08:37

  4. Re: Zalando soll bitte einfach nur pleite gehen

    der_wahre_hannes | 08:37

  5. Re: Und ich bin Kunde :-(

    stuempel | 08:37


  1. 08:32

  2. 07:36

  3. 07:25

  4. 07:17

  5. 22:59

  6. 19:05

  7. 16:54

  8. 16:22


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel