Abo
  • Services:
Anzeige
Ouya - Android-Spielekonsole als Gesprächsthema der Spielebranche
Ouya - Android-Spielekonsole als Gesprächsthema der Spielebranche (Bild: Ouya)

"Tritt in den Hintern": Die Ouya-Konsole und die Spielebranche

Ouya - Android-Spielekonsole als Gesprächsthema der Spielebranche
Ouya - Android-Spielekonsole als Gesprächsthema der Spielebranche (Bild: Ouya)

Die große Spielefreiheit - oder ein Schwarzkopierer-Paradies? Ein Neuling mit Potenzial - oder eine Fehlentwicklung ohne Chance? In der Spielebranche gibt es sehr unterschiedliche Ansichten zur Android-Spielekonsole Ouya.

Die Android-Spielekonsole Ouya hat den bisher erfolgreichsten Start eines Projekts bei Kickstarter hingelegt - am dritten Tag könnte sogar die 5-Millionen-US-Dollar-Marke überschritten werden. 4 Millionen sind gerade erreicht. Unterdessen hat Ouya auf Kickstarter deshalb auch die Zahl der vorbestellbaren Geräte anheben müssen.

Anzeige

Das Interesse an Ouya ist also groß, sehr groß. Warum? Der Neueinsteiger ist auch für kleine unabhängige Spielestudios zugänglich, verspricht viele günstige Spiele, ist zum Hacken freigegeben und kostet inklusive touchpadbestücktem Controller nur rund 100 US-Dollar. Und: Ouya kann nicht nur zum Spielen, sondern auch als Netzwerk-Mediaplayer verwendet werden.

Aufregend ist das Konzept für Entwickler auch, weil anders als bei den etablierten Spielekonsolen wie Wii, Xbox 360 und Playstation 3 nur eine Verkaufsgebühr von 30 Prozent pro Spiel respektive Spieleinhalt verlangt wird. So ist es auch beim Google-Play-Appstore der Fall. Zusätzliche Gebühren - etwa für ein SDK - fallen nicht an.

Doch nicht jeder ist davon überzeugt, dass Ouya ein großer Erfolg wird und, wie vom Hersteller behauptet, darüber hinaus auch noch den Konsolenmarkt umkrempeln kann. Das zeigen die Diskussionen unter den Golem.de-Lesern ebenso wie die von Golem.de eingeholten Stimmen aus der Spielebranche. Auch hier gehen die Meinungen auseinander.

  • Ouya - das Logo (Bild: Ouya)
  • Ouya - die Android-Konsole wurde von Yves Behar designt. (Bild: Ouya)
  • Ouya - Touchscreen-Controller und Konsole (Bild: Ouya)
  • Ouya - Touchscreen-Controller mit typischen Gaming-Knöpfen (Bild: Ouya)
  • Ouya - der Homescreen erinnert nicht im Geringsten an Android, eher an das Xbox-Dashboard. (Bild: Ouya)
  • Ouya - Canabalt-Detailseite im Ouya-UI (Bild: Ouya)
  • Ouya - Canabalt ist eines der angepassten Spiele. (Bild: Ouya)
  • Will mit Ouya den Spielemarkt umkrempeln - die Unternehmensgründerin und Chefin Julie Uhrman (Bild: Ouya)
  • Ouya nur ein 'Smartphone in einer Kiste' - Eugene Zhukov, Chef von Digitilust (Bild: Eugene Zhukov)
  • Ouya 'wird den Markt beschleunigen' - Klaas Kersting, Chef vom Karlsruher Spielestudio Flaregames (Bild: Flaregames)
  • Ouya 'für Premium Games ungeeignet' - Ouya Marc Hehmeyer, CTO vom Hamburger Spielestudio Fishlabs Entertainment (Bild: Fishlabs)
  • Nicht überzeugt von Ouya -  Teut Weidemann, Berater, Dozent, ehemaliger Spieleentwickler und -produzent (Bild: Teut Weidemann)
Ouya - das Logo (Bild: Ouya)

Die (zu) große Freiheit?

"Mit dem Preis und der offenen Hardware kann die Ouya sicherlich den Markt erobern", meint Michael Mrozek, Geschäftsführer der Openpandora GmbH. Deren mittlerweile in Bayern und nicht mehr in Asien gefertigtes Spielehandheld Pandora nutzt das freie Betriebssystem Linux und kann inzwischen auch mit Android genutzt werden. Die Offenheit von Ouya ist es aber, die so mancher in der Spielebranche mit Skepsis sieht.

Wie steht es etwa um die Sicherheit und das Bezahlsystem unter Android, fragt Marc Hehmeyer, der technische Leiter des Spielestudios Fishlabs Entertainment. "[Ouya] gibt ja selber an, dass Hacker willkommen sind und jeder das Gerät rooten kann. Dann sind natürlich alle Tore offen, um geknackte Spiele über USB auf die Konsole zu laden. Für Premium Games erscheint uns das Konzept jedenfalls ungeeignet."

Schrott und Schwarzkopien 

eye home zur Startseite
SSD 20. Jul 2012

Mag sein, dass es nicht realistisch ist, aber ist das denn überhaupt notwendig, um...

laZee 19. Jul 2012

Sagt OUYA doch selbst, warum: Weil es für (Indie-)Entwickler heutzutage schwer bis...

janpath 18. Jul 2012

[...] Na und? So gut wie jeder Supercomputer nutzt auch Linux und bei denen wird das...

spiderbit 16. Jul 2012

Ja war jetzt eher auf die gesamten Antworten gemüntzt die Bemerkungen, einer hat mich...

Muhaha 16. Jul 2012

Nein, haben sie nicht. Auf dem PC wurde im genau gleichen Ausmaß Verhältnis kopiert und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, München, Nürnberg
  2. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen, Nürnberg
  3. Worldline GmbH, Aachen
  4. operational services GmbH & Co. KG, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399,00€ (Gutscheincode: HONOR8)
  2. ab 219,90€
  3. ab 229,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Observatory

    Mozilla bietet Sicherheitscheck für Websites

  2. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  3. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  4. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  5. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  6. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  7. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  8. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  9. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  10. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Power9 IBMs 24-Kern-Chip kann 8 TByte RAM pro Sockel nutzen
  2. Princeton Piton Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: "Könnte [...] ernüchternd sein[...]"

    sic | 12:18

  2. Re: 30 Stunden auf Abruf ?!?

    derKlaus | 12:12

  3. Re: Passwort geändert und Konto gelöscht

    eXXogene | 12:09

  4. Re: 350 Mio User

    eXXogene | 12:01

  5. Re: Handzeichen ist trotzdem Pflicht

    daniel_m | 12:00


  1. 11:34

  2. 15:59

  3. 15:18

  4. 13:51

  5. 12:59

  6. 15:33

  7. 15:17

  8. 14:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel