Grafikbeschleunigung mit Schwächen
Kritisch äußerte sich Hehmeyer im Interview mit Golem.de auch über die Hardware der Konsole selbst: Der von Ouya gewählte Tegra3-Chip habe zwar einen guten Polygon-Durchsatz, die Fillraten-Limitierung dürfte aber für Full-HD-Konsolenspiele zu Problemen führen. "Insbesondere aufwendige Pixel Shader, wie man es von der Xbox 360 oder PS3 gewohnt ist, werden damit kaum möglich sein. Gerade im Hinblick auf einen Launchtermin Mitte 2013 wäre der Tegra4, der auch über deutlich bessere Fillrate-Werte verfügt, hier die bessere Wahl gewesen. Ebenso sind 1 GByte RAM für hochwertige Konsolenspiele unterdimensioniert."
Für Eugene Zhukov, Chef vom Spielestudio Digitilus (Skyjacker), ist Ouya nicht mehr als ein Smartphone in einer Kiste. Tegra 3 hält er mit Blick auf 2013 ebenfalls nicht für eine ideale Lösung. Grafisch aufwendige Spiele für den PC lassen sich damit nicht entwickeln. Zhukov glaubt deshalb auch nicht, dass er sein Weltraum-Actionspiel Skyjacker für Ouya wird umsetzen können - "sie ist technisch zu schwach für komplexe Physik und Grafik".
"Für casual bis midcore Games reicht die Hardware jedoch allemal", meint Hehmeyer. Golem.de fragte bei Ouya nach, ob sich noch etwas an dem Chip ändern könne. Ouya-Chefin Julie Uhrman antwortete, dass sie noch mehr Potenzial im Tegra3 sehe. Uhrmann: "Da wir uns keine Sorgen um den Akku machen müssen, können wir den Prozessor bis an sein Limit bringen, vielleicht durch höhere Taktraten als [beim Tegra3] bisher üblich."
Marktbeschleunigung und der Wert von Spielspaß
Für Klaas Kersting von Flaregames ist es unerheblich, ob die Hardware der Ouya der nächsten Xbox unterlegen ist oder sich das Gerät Millionen Mal verkauft. "Allein die Anwesenheit wird den Markt beschleunigen und die Großen zu mehr Offenheit und Zugänglichkeit zwingen. Und vielleicht passiert ja dasselbe wie mit den Smartphones: Viele Konsumenten merken, dass es gar nicht immer der 70-Euro-Blockbuster mit sechs Stunden Spielzeit und tausendfach gesehener Held-schießt-Horden-von-Monstern-ab-Handlung sein muss. Oder das 30. Mario-Spiel. Wer sich wochenlang mit Tiny Wings oder Infinity Blade oder Sword and Sworcery beschäftigt hat, hat auch eine gute Zeit gehabt, mit viel weniger Kosten."
Auch Michael Mrozek von Openpandora sieht mit der Ouya eine Tendenz, die er schon länger vermutete: "Immer mehr Menschen haben geschlossene Systeme satt. Mit dem Ouya haben die Leute ein offenes System. Sie können dort alle Arten von Apps (und vor allen Dingen auch selbst geschriebene!) installieren, was ja bei PS3 und Co. nicht möglich ist. Das riesige Interesse zeigt, dass das den Leuten wichtig ist."
| Eine Frage der Steuerung |






Mag sein, dass es nicht realistisch ist, aber ist das denn überhaupt notwendig, um...
Sagt OUYA doch selbst, warum: Weil es für (Indie-)Entwickler heutzutage schwer bis...
[...] Na und? So gut wie jeder Supercomputer nutzt auch Linux und bei denen wird das...
Ja war jetzt eher auf die gesamten Antworten gemüntzt die Bemerkungen, einer hat mich...
Nein, haben sie nicht. Auf dem PC wurde im genau gleichen Ausmaß Verhältnis kopiert und...
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