Trials Evolution Test-Video: Genialer Spielspaßstunt à la Evel Knievel

Trials Evolution Test-Video Genialer Spielspaßstunt à la Evel Knievel

Der Nachfolger des Rennspielerfolgs Trials HD setzt auf Abwechslung: Statt durch monotone Lagerhäuser geht es in Trials Evolution für Xbox 360 über Stock, Stein und jegliche Frustgrenzen.

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Der Spieler fährt die meiste Zeit an der frischen Luft von A nach B. Die Steuerung ist leicht erlernt, aber schwer gemeistert: Mit dem linken Analogstick lehnt sich der Fahrer vor und zurück, mit den analogen Triggern wird behutsam Gas gegeben oder gebremst. Durch die sehr überzeugende Physikberechnung und geschmeidige Animationen fesselt das simple Spielprinzip stundenlang. Der Spieler wird von Minute zu Minute kompetenter und hat sein Motorrad besser unter Kontrolle.

Der Schwierigkeitsgrad steigt behutsam an. Trials Evolution bietet jederzeit spannende Herausforderungen für alle Spielertypen vom Casualspieler bis zum Pro-Gamer. Letztere bekommen gegen Ende des Spiels einige Passagen, die uns bis zu 100 Anläufe und zwei zerschmissene Controller gekostet haben.

Abwechslungsreiche und ideenreiche Minispiele haben die Entwickler von Red Lynx ebenfalls integriert. Hier zeigen sie, dass mit dem mitgelieferten Streckeneditor auch vollkommen andere Spielkonzepte umgesetzt werden können, sei es Tischfußball oder ein Rescue-Game im Stile von Choplifter.

Die Bestzeiten von Freunden werden während der normalen Rennen als Geister angezeigt, was sehr zur Motivation beiträgt. Echte Mehrspielerrennen sind für bis zu vier Spieler online oder an einer Konsole möglich. Allerdings sind die Strecken simpler und kürzer. Die Spielersuche dauerte während unserer Testperiode auch ziemlich lange.

Nicht so gut hat uns die Musikauswahl gefallen. Die Tracks sind sehr hart und schroff und passen so gar nicht zu den eher idyllischen Naturstrecken. Ohne die Musik fällt auch die Konzentration auf das Wesentliche leichter.

Nacheinander aufpoppende Texturen und hier und da eckige Schattenverläufe sind die einzigen negativen Punkte bei der grafischen Umsetzung. Fantastische Lichtspiele, spektakuläre Weitsicht und geschmeidige Animationen gehören auf der anderen Seite zu den Grafikhighlights. Flüssig bleibt der Titel ebenfalls und die Ladezeiten sind schön kurz.

Fazit

Trials Evolution fühlt sich einfach gut an. Die Steuerung ist einsteigerfreundlich und dennoch komplex. Golem.de-Redakteure waren beim Testen fasziniert. Die Strecken sind abwechslungsreich und vollgepackt mit kreativen Ideen, die auch Hardwareredakteur, Linux-Frickler und die Textchefin vor die Konsole lockten. Für knapp 15 Euro bekommen Spieler hier ein Paket geboten, das viele Vollpreistitel in den Schatten stellt.


jenzGuitarist 11. Aug 2012

Weiß evtl. irgendwer wie die Strecke heißt die im Test-Video ab Minute 2:46 zu sehen ist...

Cthulhu 23. Apr 2012

Cool. Welche Browsergames sind das?

xUser 20. Apr 2012

http://xmoto.tuxfamily.org/index.php?page=all_game

ChrisMS 20. Apr 2012

OMG. Wie geil. Das hatte ich ja gar nicht mehr im Scope. Das habe ich damals bis zum...

redbullface 19. Apr 2012

Mein gleicher Gedanke. tz

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