Trends für 2017: Der Computer wird sinnlich
IBM Five-in-Five: fünf Techniktrends für die kommenden fünf Jahre (Bild: IBM)

Trends für 2017 Der Computer wird sinnlich

Schmeckende, riechende, sehende und hörende Computer: IBM-Forscher glauben, dass Computer künftig sinnlich wahrnehmen können werden. Nach ihrer Prognose wird es im Jahr 2017 so weit sein.

Anzeige

In den kommenden fünf Jahren soll der Computer menschlicher werden: Er werde denken, fühlen, sehen, schmecken und riechen, sagt das Unternehmen IBM in seiner diesjährigen Prognose "Five-in-Five".

Cognitive Systems nennt IBM diese Computer. Diese zeichneten sich dadurch aus, dass sie lernfähig seien und aus Daten selbst Schlüsse zögen. Außerdem werden die Systeme nach IBMs Ansicht über einfache sensorische Fähigkeiten verfügen. Das erste Cognitive System war laut IBM der Computer Watson, der im vergangenen Jahr bei der Spielshow Jeopardy! gegen menschliche Kontrahenten antrat und gewann.

Fühlen

Nutzer sollen künftig "durch das mobile Endgerät hindurch" berühren und fühlen können. Über ein Objekt auf ihrem Gerät sollen sie nicht nur etwas lesen oder sich ein Bild davon anzeigen lassen können. Sie sollen es auch ertasten und so einen Eindruck von seiner Beschaffenheit erhalten können.

Bei Spielen gebe es schon seit Jahren Systeme, die ein haptisches Feedback liefern. Dies geschehe aber in einem fest umrissenen Umfeld, sagen die IBM-Entwickler. Sie glauben, dass es in den nächsten fünf Jahren möglich werde, dass Nutzer etwa beim Onlinekauf eines Kleidungsstückes dieses zuvor anfassen können. Eine Möglichkeit sei, Texturen durch Vibrationen zu simulieren. So könne der Käufer beispielsweise Informationen über die Qualität des Produktes erhalten.

Sehen

Computer sollen zudem Bilder erkennen lernen. Sie könnten dann Bilder nicht mehr nur als eine Ansammlung von Pixeln betrachten, sondern verstehen, was sie darstellen und Schlüsse daraus ziehen.

So könnten sie einem Computer etwa beibringen, Gegenstände zu erkennen, indem sie ihm viele Bilder davon vorlegen, erklären die Forscher. Der Computer extrahiere Merkmale - bei einem Meeresstrand etwa Farbverläufe, Texturen oder Kanten - und wende diese dann auf andere Bilder an.

Dadurch könne er einen Strand von einer Stadt unterscheiden. Auf dieser Grundlage könne aufgebaut werden: Computer könnten lernen, welchen Aktivitäten an Stränden die Besucher nachgingen und schließlich sogar unterscheiden, wo sich der abgebildete Strand befinde.

Wichtiges Anwendungsgebiet: Medizin 

pholem 18. Dez 2012

Ein Satz auf Seite 2 gibt Aufschluss: Das ist doch bei den meisten Forschungsteams so...

MrX. 17. Dez 2012

Einerseits kann ich es kaum erwarten, das Terminator grüßt und Skynet die Menschheit...

irata 17. Dez 2012

http://youtu.be/4gzpd0irP58?t=2m56s ;-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Diplom-Informatiker / Diplom-Ingenieur (m/w)
    Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, Kassel
  2. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  3. Softwareentwickler (m/w)
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen
  4. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  2. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  3. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  4. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  5. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  6. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  7. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  8. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  9. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  10. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel