Anzeige
Werbeversprechen: Vodafone will bei Datenrate die Wahrheit sagen
(Bild: Kacper Pempel/Reuters)

Werbeversprechen Vodafone will bei Datenrate die Wahrheit sagen

Der Vodafone-Deutschland-Chef gibt zu: "Das maximale Geschwindigkeitsversprechen in der Werbung klingt zwar gut - das reale Surferlebnis des Kunden in den Netzen der Branche ist aber oft ein anderes."

Anzeige

Offenbar um einer entsprechenden Verordnung der Bundesnetzagentur zuvorzukommen, will Vodafone künftig zusätzlich zur beworbenen Maximalgeschwindigkeit auch die "regelmäßig erreichte Geschwindigkeit zur Orientierung angeben." Das gab das Unternehmen am 5. September 2013 auf der Ifa bekannt. "Das maximale Geschwindigkeitsversprechen in der Werbung klingt zwar gut - das reale Surferlebnis des Kunden in den Netzen der Branche ist aber oft ein anderes. Das wollen wir mit unserer Transparenz-Offensive ändern. Bei uns sollen Kunden künftig genau wissen, was sie zu erwarten haben: Wo sie wie schnell surfen können, wie schnell der Großteil unserer Kunden in der Regel im Netz mindestens unterwegs ist - und wie hoch ihre Bandbreite im Festnetz wirklich ist", sagte Vodafone-Landeschef Jens Schulte-Bockum.

Zusätzlich zur beworbenen Maximalgeschwindigkeit werde es bei Vodafone künftig auch Angaben zur "regelmäßig erreichten Geschwindigkeit" geben.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte erklärt, sich dafür einzusetzen, dass Internetprovider die zugesagten Datenraten auch einhielten oder die Werbeaussagen anpassten. Die Bundesnetzagentur hatte im April 2013 die Ergebnisse einer Studie zur tatsächlichen Geschwindigkeit von Internetanschlüssen veröffentlicht. Danach erreicht nicht einmal jeder fünfte Nutzer die "Bis-zu"-Datenrate.

"Die Unternehmen stehen nun in der Pflicht, die Versorgung ihrer Kunden ihren vertraglichen Zusagen entsprechend zu verbessern oder zumindest im Vertrag deutlich zu machen, welche Bandbreiten tatsächlich erreicht werden können", so das Ministerium. Falls erforderlich, könne die Bundesnetzagentur wie im Telekommunikationsgesetz vorgesehen "Mindestanforderungen an die Dienstequalität auch verbindlich festlegen. Das Wirtschaftsministerium wird sich für den effizienten Einsatz dieser Mittel starkmachen."


eye home zur Startseite
serra.avatar 07. Sep 2013

und manchmal will man den dummen Versprechungen der Anbieter einfach glauben obwohl man...

HubertHans 06. Sep 2013

Ne. Wuerde Vodafone ganz bestimmt nicht. Die Beste "Leitungsqualitaet" bekommst du bei...

Doso 05. Sep 2013

Bei Alice war das früher Teil des Bestellprozesses. Nach der Verfügbarkeitsabfrage gab es...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Systemkauffrau / -mann oder Informatiker (m/w) zur Systemadministration
    Chirurgische Klinik München-Bogenhausen GmbH, München
  2. Teamleiter Software-Entwicklung (m/w)
    GIGATRONIK Köln GmbH, Köln
  3. Software Engineer Mobile Apps (m/w)
    Daimler AG, Berlin
  4. Edi Specialist (m/w)
    MISUMI Europa GmbH, Schwalbach (Taunus)

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Gehalt.de

    Was Frauen in IT-Jobs verdienen

  2. Kurzstreckenflüge

    Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

  3. Anonymisierungsprojekt

    Darf ein Ex-Geheimdienstler für Tor arbeiten?

  4. Schalke 04

    Erst League of Legends und nun Fifa

  5. Patentverletzungen

    Qualcomm verklagt Meizu

  6. Deep Learning

    Algorithmus sagt menschliche Verhaltensweisen voraus

  7. Bungie

    Destiny-Karriere auf PS3 und Xbox 360 endet im August 2016

  8. Vive-Headset

    HTC muss sich auf Virtual Reality verlassen

  9. Mobilfunk

    Datenvolumen steigt während EM-Spiel um 25 Prozent

  10. Software Guard Extentions

    Linux-Code kann auf Intel-CPUs besser geschützt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autotracker Tanktaler: Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
Autotracker Tanktaler
Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
  1. Ubeeqo Europcar-App vereint Mietwagen, Carsharing und Taxis
  2. Rearvision Ex-Apple-Ingenieure entwickeln Dualautokamera
  3. Tod von Anton Yelchin Verwirrender Automatikhebel führte bereits zu 41 Unfällen

Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Moto GP 2016 im Test Motorradrennen mit Valentino Rossi
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Wireless-HDMI im Test: Achtung Signalstörung!
Wireless-HDMI im Test
Achtung Signalstörung!
  1. Die Woche im Video E3, Oneplus Three und Apple ohne X

  1. Re: es gibt KEINE Entgeldlücke in Deutschland

    Lord Gamma | 22:17

  2. Re: Frauen in der EDV ...

    sfe (Golem.de) | 22:17

  3. Hahaha China und...

    Niaxa | 22:16

  4. Ja und ?

    wire-less | 22:11

  5. Re: als Social Media Verweigerer

    Niaxa | 22:11


  1. 18:37

  2. 17:43

  3. 17:29

  4. 16:56

  5. 16:40

  6. 16:18

  7. 16:00

  8. 15:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel