Abo
  • Services:
Anzeige
Shvedov (l.) und Hnatovsky mit dem hohlen Laser: Transport über mehrere Meter möglich
Shvedov (l.) und Hnatovsky mit dem hohlen Laser: Transport über mehrere Meter möglich (Bild: ANU)

Traktorstrahl: Hin und zurück durch die Laserröhre

Shvedov (l.) und Hnatovsky mit dem hohlen Laser: Transport über mehrere Meter möglich
Shvedov (l.) und Hnatovsky mit dem hohlen Laser: Transport über mehrere Meter möglich (Bild: ANU)

Ein röhrenförmiger Laserstrahl dient australischen Wissenschaftlern als Traktorstrahl. Sie können damit aber nicht nur ziehen, sondern auch schieben.

Anzeige

Wissenschaftler haben einen Zwei-Wege-Traktorstrahl entwickelt: Damit können sie Objekte anziehen, aber auch wegschieben. Die Forscher der australischen Nationaluniversität (ANU) in Canberra stellen das System in der Fachzeitschrift Nature Photonics vor.

Der Traktorstrahl besteht aus einem röhrenförmigen Laser. Die Forscher haben damit kleine, mit Gold beschichtete Glashohlkörper im Inneren des Strahls bewegt. Der Laser trifft auf einen Teil von deren Oberfläche und erwärmt diese Stelle. Kollidieren Luftteilchen mit den erwärmten Stellen, werden diese von dort weg katapultiert. Der Rückstoß bewegt das Glasobjekt in die entgegengesetzte Richtung.

Laser polarisieren

Um so ein Objekt gezielt zu bewegen, müssen die Wissenschaftler die richtige Stelle erhitzen. Das machen sie, indem sie die Polarisierung des Lasers verändern. "Wir können sanft problemlos von einer Polarisation zu einer anderen wechseln und den Partikel auf diese Weise stoppen oder die Richtung nach Belieben ändern", erklärt Cyril Hnatovsky.

Die Glashohlkörper haben einen Durchmesser von etwa 0,2 Millimetern. Mit dem Traktorstrahl ließen sie sich gut 20 Zentimeter weit bewegen. Das ist etwa um das Hundertfache mehr als bei vorherigen Versuchen.

Labor zu klein

Von der Strecke her wäre sogar noch mehr drin gewesen: "Weil Laser die Qualität ihres Strahls auf lange Distanzen bewahren, könnte das auch über mehrere Meter funktionieren", sagt Vladlen Shvedov. "Unser Labor war nur einfach nicht groß genug, um das demonstrieren."

Der Traktorstrahl könnte beispielsweise dazu eingesetzt werden, um die Luftverschmutzung zu überwachen oder um Proben von gefährlichen Substanzen zu nehmen.

Vor einigen Jahren haben Forscher der ANU um Andrei Rode schon einmal einen Traktorstrahl aus einem hohlen Laserstrahl vorgestellt. An dieser Arbeit waren Shvedov und zwei seiner Kollegen bereits beteiligt.


eye home zur Startseite
Eheran 22. Okt 2014

Schon klar, dass das im luftleeren Raum (Weltraum) nicht geht, oder? Da gibt es keine...

Maflox 21. Okt 2014

Nein ganz klar ZPM auf dem Mars hinstellen Strom per funk auf die erde Schicken und...

SoniX 21. Okt 2014

Kommt da noch was oder soll das nun schon alles gewesen sein? Hui, Erwärmung erzeugt...

Dwalinn 21. Okt 2014

+1 Wobei ich ja lieber in den Ski Urlaub fahre als mir ein Raumschiff zu kaufen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Bernecker + Rainer Industrie-Elektronik GmbH, Essen
  3. Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  4. Control Mechatronics GmbH, Ravensburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Interstellar 8,99€, Django Unchained 8,99€, Das Leben des Brian 7,99€)
  2. (u. a. 3 Serien-Staffeln auf DVD für 22€, Box-Sets u. Serien auf Blu-ray)
  3. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    iPhone-Event findet am 7. September 2016 statt

  2. Fitbit

    Ausatmen mit dem Charge 2

  3. Sony

    Playstation 4 Slim bietet 5-GHz-WLAN

  4. Exploits

    Treiber der Android-Hersteller verursachen Kernel-Lücken

  5. Nike+

    Social-Media-Wirrwarr statt "Just do it"

  6. OxygenOS vs. Cyanogenmod im Test

    Ein Oneplus Three, zwei Systeme

  7. ProSiebenSat.1

    Sechs neue Apps mit kostenlosem Live-Streaming

  8. Raumfahrt

    Juno überfliegt Jupiter in geringer Distanz

  9. Epic Loot

    Ubisoft schließt sechs größere Free-to-Play-Spiele

  10. Smart Home

    Philips-Hue-Bewegungsmelder und neue Leuchten angekündigt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Wahrscheinlich sind Windowstreiber mindestens...

    nille02 | 06:29

  2. Re: Betrug am Kunden und "Neuland"

    serra.avatar | 06:27

  3. Interessant wäre für mich Sailfish OS

    DY | 06:23

  4. Re: Immer dieser Drahtlos Mist

    DY | 06:20

  5. Re: Das ist genau der Punkt, warum das Problem...

    nille02 | 06:19


  1. 22:34

  2. 18:16

  3. 16:26

  4. 14:08

  5. 12:30

  6. 12:02

  7. 12:00

  8. 11:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel